Dortmund überrascht. Dich.
Junge löst Matheaufgabe an der Tafel

Dienstleistungszentrum Bildung

Bild: pixelio / Dieter Schütz

Anmeldung, Information und Beratung für neu zugereiste Kinder und Jugendliche von 6 – 25 Jahre

Beratung

Schülerinnen und Schüler, die neu in Dortmund sind und erst wenig oder kein Deutsch sprechen, besuchen zunächst eine Auffang- oder Vorbereitungsklasse.
Ziel des Unterrichtes ist das Erlernen der deutschen Sprache.
Schüler/-innen unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlicher Altersstufen lernen dabei gemeinsam in einer Klasse.
Auffangklassen gibt es an allen Schulformen in ganz Dortmund verteilt.

Die neu zugereisten Schüler/-innen und ihre Familien müssen sich im Dienstleistungszentrum Bildung (DLZB) für eine Schule anmelden. Dort werden die Schülerinnen und Schüler beraten und an eine Schule vermittelt.

Das DLZB sorgt dafür, dass

  • Familien eine pädagogische Beratung erhalten,
  • eine Zuweisung in eine Auffangklasse erfolgt,
  • die Familien Informationen über die Schulpflicht bekommen,
  • die bisherige Schullaufbahn erfasst wird,
  • eine Beratung über Angebote der Deutschförderung stattfindet,
  • es eine Erstberatung zur Anerkennung von Zeugnissen gibt und
  • weitere Unterstützungsangebote vorgestellt werden.

Das erste Kriterium der Zuweisung ist die Wohnortnähe, d.h. das DLZB bemüht sich, die Kinder und Jugendlichen möglichst an Schulen unterzubringen, die in der Nähe ihres Wohnortes sind. Im Beratungsgespräch werden auch die unterschiedlichen Bildungsvoraussetzungen berücksichtigt.

Die Beratung von neu aus dem Ausland zugereisten Kindern und Jugendlichen liegt in gemeinsamer Verantwortung des Schulamtes für die Stadt Dortmund, des Dienstleistungszentrum Bildung und des Kommunalen Integrationszentrums.

Unterstützung für Lehrkräfte

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Unterstützung der in den Auffangklassen unterrichtenden Lehrkräfte.

Hierzu gehören Fortbildungen:

  • Umgang mit traumatisierten Schüler/-innen,
  • Grundlagen zu Deutsch als Zweitsprache/Fremdsprache,
  • Methodik-Didaktik,
  • Schulrecht
  • Entwicklung von Unterrichtsmaterialien.

Die angebotenen Fortbildungen richten sich dabei immer nach den konkreten Interessen und Bedarfen der Lehrkräfte.

Lehrerarbeitskreise:
Vierteljährliche moderierte Arbeitskreise unterteilt nach den drei Schulstufen (Primar, Sek I, Sek II) zum Kennenlernen von Kooperationspartnern und zum fachlichen Austausch

Materialausleihe:
Schulbücher, Broschüren und Hilfsmittel für den Unterricht in den Vorbereitungs- und Auffangklassen

Hospitationen:
Organisation von Hospitationen in Klassen mit erfahrenen Lehrkräften

Weitere Unterstützung:

  • Schriftlicher Wegweiser mit Informationen zu rechtlichen Rahmenbedingungen, zur Anerkennung von Schulabschlüssen, Sprachfeststellungsprüfung , Alphabetisierung und vieles mehr.
  • Vorlagen für Elternbriefe in acht Sprachen
  • Übersichten über Dolmetscher, Nachhilfeangebote im Nachmittagsbereich und Ansprech- und Kooperationspartner, die bei der Arbeit mit den neu zugereisten Kindern und Jugendlichen helfen können
  • Telefonische und persönliche pädagogische Beratung der Lehrkäfte zu allen Fragen rund um Auffangklassen

Teilnehmen können alle Lehrkräfte, die an einer Dortmunder Schule in Vorbereitungs- oder Auffangklassen unterrichten.

Sobald eine Schule mit einer neuen Vorbereitungs- oder Auffangklasse startet, nimmt das DLZB Kontakt auf und informiert über alle Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten.

Kontakt

Fachbereich Schule - Dienstleistungszentrum BildungChristiane Thieme

Fachbereich Schule - Dienstleistungszentrum BildungIrmgard Heitkemper-Nießen

Fachbereich Schule - Dienstleistungszentrum BildungAnja Weier