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Gebäude des Fritz-Hüser-Instituts

Fritz-Hüser-Institut

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Alle Rechte vorbehalten Markus Steur

Sommerakademie

Die »Fritz Hüser Sommerakademie« bietet eine Plattform für junge Wissenschaftler*innen aus kulturwissenschaftlichen Disziplinen, sich untereinander und mit international etablierten Persönlichkeiten über ihre Forschung auszutauschen und zu vernetzen. Thematischer und theoretischer Fokus wechselt dabei jährlich.

CfP Fritz Hüser Sommerakademie 2021 »Bürokratie«

26.- 30. Juli 2021, Dortmund

Vom 26.- 30. Juli 2021 richtet das Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt die erste »Fritz Hüser Sommerakademie« aus, diesmal zum Thema »Bürokratie«. Junge Wissenschaftler*innen in der Studienabschlussphase, Promovierende und Post-Docs aus den Literatur-, Sprach-, Kultur-, Film-, Kunst- und Medienwissenschaften sind eingeladen, sich über die eigenen Zugriffe auf dieses Thema miteinander und mit international etablierten Spezialist:innen auszutauschen. Die Sommerakademie ist ein auf intensiven Austausch setzendes Format, in dessen Rahmen in kleineren Gruppen und im Plenum Impulsvorträge über eigene Texte und Zugänge der Teilnehmer:innen, aber auch einschlägige Texte diskutiert werden.

Bürokratie verstehen wir dabei im engeren Sinn als Staats-, Amts- oder Verwaltungsapparat und -ordnung, als Herrschaftsform und -technik. Im Rahmen der Sommerakademie sollen Fragen nach Ausformungen, Manifestationen, Ästhetiken, Stilen, Rhetoriken und Poetiken bürokratischen Denkens gestellt werden; nach Reflexionen über Bürokratie als Macht, als kulturelle und symbolische Praxis, die sich in andere (literarische oder künstlerische) Bereiche einschreibt, die es zu legitimieren oder delegitimieren, und deren Reichweite es zu vermessen gilt; aber etwa auch nach den Zusammenhängen zwischen Bürokratie und Imperialismus, (De-)Kolonialisierung, Zensur. Besondere Beachtung sollen (systematisch, aber auch historisch vergleichend) Medien, Text- und Kunstformen, Schreib- und Schöpfungsverfahren, Genres und Werkzeuge der Bürokratie und der Verwaltung finden.

Mentor:innen

Dr. Iuditha Balint (Fritz-Hüser-Institut Dortmund)

Prof. Dr. Jochen Hörisch (Universität Mannheim)

Dr. Peter Plener (Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport, AU)

Prof. Dr. Kerstin Stüssel (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)

Prof. Dr. Burkhardt Wolf (Universität Wien, AU)

Stipendien

Vergeben werden Stipendien in Höhe von 775,- Euro (für Stipendiat:innen aus Deutschland) und 1.775,- Euro (max., für Stipendiat:innen aus dem Ausland), die die anfallenden Kosten für Reise, Unterbringung und Verpflegung abdecken.

Arbeitssprache

Arbeitssprache ist Deutsch, Bewerbungen sind jedoch auch aus dem nichtdeutschsprachigen Raum sehr willkommen.

Bewerbungen

Bewerber:innen werden gebeten, bis zum 12. Mai eine kurze Skizze ihres Projektes (max. 1800 Zeichen) und einen knappen Lebenslauf (max. 2 Seiten) an Kimberly Becker (kbecker@stadtdo.de) zu senden. Über das Ergebnis des Auswahlverfahrens werden die Bewerber:innen bis spätestens zum 28. Mai informiert.

Fritz-Hüser-Institut