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Bild: Jesús González Rebordinos

Tagung

Literatur in der neuen Klassengesellschaft "Richtige Literatur im Falschen" 7. - 9. Juni 2018

Nachricht vom 02.05.2018

Achtzehn Schriftsteller_innen und Sozial- und Literaturwissenschaftler_innen erörterten die Lage der Literatur und ihrer Autoren im globalen Kapitalismus der Gegenwart

Donnerstag, 7. bis Samstag, 9. Juni 2018

LWL-Industriemuseum
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Zollern, Grubenweg 5, 44388 Dortmund

Im April 2015 wurde im Brechthaus Berlin die erfolgreiche Tagung „Richtige Literatur im Falschen? Schriftsteller – Kapitalismus – Kritik“ realisiert. Achtzehn Schriftsteller_innen und Sozial- und Literaturwissenschaftler_innen erörterten die Lage der Literatur und ihrer Autoren im globalen Kapitalismus der Gegenwart.

Das Interesse an einer Fortsetzung des Arbeitszusammenhangs war beiden teilnehmenden Autor_innen groß, weshalb die Entscheidung getroffen wurde, das Symposium mit einer Kerngruppe und themenbezogenen Gästen zu verstetigen. Zwei weitere Symposien wurden 2016, erneut im Brecht-Haus, und 2017 in Graz, im Forum Stadtpark, veranstaltet.

In Fortsetzung dieser drei Symposien soll es 2018 darum gehen, die bisherigen Debatten zu „Realismus“ und „Zukunft“ zusammenzuführen. Die konkreten sozialen Verhältnisse in unser heutigen ausdifferenzierten Klassengesellschaft sollen mithilfe von sozialwissenschaftlichen Gastreferent_innen präzise in den Blick genommen werden, um welthaltiges Schreiben in der Gegenwart zu ermöglichen sowie die in diesen widersprüchlichen Verhältnissen schlummernden Zukunftspotenziale - kleinere und größere Utopien - zu identifizieren. Dabei soll diskutiert werden, wie Autor_innen die neue Klassengesellschaft zwischen Stammbelegschaften im Exportsektor, prekär Beschäftigten, abgehängten Armen und oberen Zehntausend adäquat erfassen und exemplarisch die Chancen eines neuen Realismus auszuloten können.

Die eingeladenen Wissenschaftler_innen werden mit Autor_innen der Kerngruppe, die sich zu den jeweiligen Fragen äußern möchten, zu Vortrags-Tandems zusammengeschaltet – auf jede theoretische Intervention folgt somit ein literarisch basiertes Statement.

Für die Teilnahme an der Tagung wird ein Beitrag von 35 EUR erhoben. Darin enthalten sind die Kosten für Getränke an allen Tagen sowie für ein Mittagessen und den Abendimbiss am Freitag, den 8.6.2018. Der Betrag wird vorab im Tagungsbüro, das eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn geöffnet sein wird, bar bezahlt.

Verbindliche Anmeldungen, schriftlich oder per Email, bitte bis zum 30. Mai 2018 an das:

Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt
Grubenweg 5, 44388 Dortmund
Tel.: 0231 50-23135
Mail: fhi@stadtdo.de

Nähere Informationen und das Programm entnehmen Sie bitte dem Tagungsflyer

Fritz-Hüser-Institut