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Fritz-Hüser-Institut

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Vortrag 26.09.18

Schneiden, Kleben und Skizzieren - Theodor Fontanes Notizbücher und die Entstehung der "Wanderungen durch die Mark Brandenburg"

Nachricht vom 29.04.2019

Vortrag zum 200. Geburtstag Theodor Fontanes von Dr. Gabriele Radecke (Georg-August-Universität Göttingen)

Dr. Gabriele Radecke

Dr. Gabriele Radecke
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Alle Rechte vorbehalten Lorenz

Donnerstag, 26. September, 19:00 Uhr

Stadtarchiv Dortmund
Märkische Straße 14

Eintritt frei

Theodor Fontane, der große realistische Erzähler des 19. Jahrhunderts, war bis ins hohe Alter ein Reisender. Seine Notizbücher, die zu den letzten noch unveröffentlichten Konvoluten aus seinem Nachlass gehören, waren ihm dabei ein unverzichtbarer Begleiter. Denn häufig notierte Fontane darin schon von unterwegs aus erste Eindrücke. Das bezeugen insbesondere die Notizen zu den „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“, an denen er mehr als 30 Jahre lang kontinuierlich gearbeitet hat. Gabriele Radecke ist eine der renommiertesten Fontane-Forscherinnen. Ausgehend von den Notizbüchern wird sie in ihrem Vortrag Fontanes Arbeitsweise sowie die Entstehung der „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ exemplarisch vorführen. Es werden auch Abbildungen seiner Handschriften gezeigt, die Einblicke in die vielfältige Textproduktion gewähren.

Dr. Gabriele Radecke, Gründerin und Leiterin der Theodor Fontane-Arbeitsstelle an der Universität Göttingen. Herausgeberin der Großen Brandenburger Ausgabe der Werke Theodor Fontanes und der digitalen Edition von Fontanes Notizbüchern. 2017 wurde sie mit dem Preis des Stiftungsrats der Universität Göttingen für ihr Engagement in der Vermittlung zwischen ›Wissenschaft und Öffentlichkeit‹ ausgezeichnet.

Eine Veranstaltung des Fritz-Hüser-Instituts in Kooperation mit dem Stadtarchiv

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