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Fritz-Hüser-Institut

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

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Workshop

Schreibworkshop "TextArbeit"

Nachricht vom 11.05.2020

Schreibworkshop für junge Autor*innen von 16-25 Jahren

Kaum eine Person, die in diesen Zeiten nicht auch über Arbeitswelten oder Klassenverhältnisse nachdenkt; kaum eine Nachricht in den Medien, die nicht von den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie handelt. Arbeit und Arbeitswelten, Prekarität und Privilegiertheit, Armut und Wohlstand, ökonomische Auswirkungen von Krisen: das sind Themen, die zurzeit die Weltbewegen.

Junge Autor*innen von 16–25 Jahren, die über diese Themenkomplexe schreiben möchten und ihren Texten mehr Breitenwirksamkeit wünschen, haben nun die Möglichkeit, sich bei einem Schreibworkshop darüber und über die eigenen Texte auszutauschen. Anmelden kann man sich ab jetzt für einen der 12 Plätze, die das Fritz- Hüser-Institut im Rahmen einesSchreibwettbewerbs vergibt.

Der Ablauf ist folgender:

  • Anmeldung bis zum 14. Juni mit einer eigenen literarischen Textprobe
  • Bis zum 1. Juli Rückmeldung seitens des Fritz-Hüser-Instituts
  • Ende Juli digitale Kennenlernrunde
  • Bis zum 2. August beobachtet jede*r Teilnehmer*in Arbeitswelten in ihrer/seiner unmittelbaren Umgebung, macht Notizen, sammelt Material für das Schreibprojekt und kommuniziert darüber bei Bedarf im Chat.
  • Vom 3.–7. August Online-Schreibworkshop mit dem Schriftsteller Ralf Thenior
  • Am 26. September Lesungen und Preisverleihung, ggf. online

Alle im Workshop entwickelten Texte werden in einer Broschüre, auf Streichholzschachteln und in den Sozialen Medien veröffentlicht; über die Verbreitung der Texte als Podcast denken wir ebenfalls nach. Die Leser*innen in den Sozialen Medien und eine Jury, die aus erfahrenen Akteur*innen aus der Literatur-, Medien-, Verlags- und Kulturszene besteht, wählen die besten Texte aus, die im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung prämiert werden. In diesem Kontext werden Lesungen mit allen Texten stattfinden – und auch Gespräche mit den Autor*innen über ihre Erfahrungen bei der Materialsammlung und beim Schreiben.

Bei Interesse erbitten wir eine literarische Textprobe von max. 1800 Zeichen (inkl. Leerzeichen) und den ausgefüllten Fragebogen an die Adresse kbecker@stadtdo.de bis zum 14.06.2020.
Sollten sich mehr Autor*innen anmelden als unsere Kapazitäten es zulassen, werden wir anonym auslosen.

Wir freuen uns auf die eingehenden Texte!

Fragebogen und weitere Informationen [pdf, 1,4 MB]

Fritz-Hüser-Institut