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Neuerscheinung

"Kreditfiktionen" von Philippe Roepstorff-Robiano

Nachricht vom 25.06.2020

Die neue Schriftenreihe des FHI erscheint beim renommierten kulturwissenschaftlichen Verlag Wilhelm Fink und startet mit der Monographie "Kreditfiktionen

Kreditfiktionen Cover

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Alle Rechte vorbehalten Wilhelm Fink Verlag

Philippe Roepstorff-Robiano
Kreditfiktionen.
Der literarische Realismus und die Kunst, Schulden zu erzählen
Reihe: Literatur und Ökonomie, Band: 1

Der Kredit gilt gemeinhin als neutrale Transaktion, die dazu dient, ökonomische Akteure möglichst effizient und profitabel miteinander zu vernetzen. In der realistischen Erzählliteratur des 19. Jahrhunderts zeichnet sich jedoch ein ganz anderes Bild ab: Kreditfiktionen von Autorinnen und Autoren wie Honoré de Balzac, Gustave Flaubert, George Eliot, Gottfried Keller oder Herman Melville präsentieren den Kredit als volatile und ruinöse Fiktion, die soziale Reibungen und Konflikte erzeugt und die Realität selbst in ein verkäufliches Gut ummünzt. So kristallisiert sich in Texten des Realismus ein wildes Wissen über die ontologischen, epistemologischen und gesellschaftlichen Verwerfungen der Schuldenwirtschaft heraus.

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