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Fritz-Hüser-Institut

Informationen zum Coronavirus

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19) kommt es zu Einschränkungen der Öffnungszeiten und Erreichbarkeiten der Stadtverwaltung und städtischen Einrichtungen.

Weitere Informationen zur aktuellen Lage finden Sie unter:
corona.dortmund.de sowie in unserem Live-Ticker

Das Fritz-Hüser-Institut hat mit eingeschränktem Service geöffnet

Das Institut kann zu den gewohnten Öffnungszeiten Montag - Donnerstag 10.00 - 16.00 Uhr nur nach vorheriger Terminvereinbarung Tel. 0231 50-23135 oder per Mail fhi@stadtdo.de genutzt werden. Erforderlich sind das Einhalten der Abstandsregeln und das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes.

Bitte beschränken Sie Ihren Aufenthalt auf notwendige Besuche. Viele unserer Serviceleistungen können wir auch telefonisch oder per Mail anbieten.

Fritz-Hüser-Institut

für Literatur und Kultur der Arbeitswelt

Eine Frau mit Regalen im Hintergrund

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Alle Rechte vorbehalten Markus Steur

Im Fritz-Hüser-Institut werden deutschsprachige Literaturen der Arbeitswelt gesammelt, erschlossen, untersucht und der Forschung wie der interessierten Öffentlichkeit bereitgestellt. Unsere vier tragenden Tätigkeitsbereiche sind literatur- und kulturwissenschaftliche Forschung, Bibliothek, Archiv und Literaturvermittlung.

Die Spezialbibliothek umfasst über 40.000 Bände zu Literaturen der Arbeitswelt seit dem 16. Jahrhundert und wird laufend ergänzt. Das Archiv beinhaltet etwa 120 Vor- und Nachlässe bzw. Sammlungsbestände von Autor*innen, bildenden Künstler*innen und literarischen Gruppen bzw. Vereinigungen seit dem 19. Jahrhundert. »Literatur der Arbeitswelt« verstehen wir dabei – sowohl mit Blick auf die Sammlungsprofile des Archivs und der Bibliothek, als auch bezüglich der Forschungs- und Vermittlungsinteressen des Instituts – als Literatur, deren Inhalte sich im weitesten Sinne um die Themen Arbeit und Arbeitswelt formieren. »Arbeit« kann dabei semantisch mit Mühe und Anstrengung assoziiert werden, als körperliche oder geistige Erwerbsarbeit in Erscheinung treten, als schöpferische, weltverändernde Tätigkeit, als Ergebnis menschlicher Innovationskraft, als illegale oder Haus- und Reproduktionsarbeit verstanden werden, als Technologie des Selbst, Arbeit am Körper oder an einer Beziehung (also als Metapher) oder als Lebenssinn (also als Denkmodell). Diese vielfältigen Vorstellungen von Arbeit machen eines deutlich: Dass die Bedeutung von Arbeit nicht nur epochen-, sondern auch kontext- und verwendungsspezifisch generiert wird, dass also Vorstellungen von Arbeit sowohl nach Autor*in und Werk unterschiedlich sein können, als auch nach kulturellem, historischem oder räumlichem Kontext. Das Erkennen und Anerkennen dieser Bedeutungspluralität bildet die Grundlage für das Tätigkeitsprofil des Fritz-Hüser-Instituts.

Logo des Fritz-Hüser-Instituts

Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt

44388 Dortmund
Öffnungszeiten:

Montag - Donnerstag 10.00 - 16.00 Uhr

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