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Handschriftlicher Nachlass

Institut für Zeitungsforschung

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Alle Rechte vorbehalten Aus dem Nachlass Goldstein

Journalistische Nachlässe im Institut für Zeitungsforschung

Immanuel Birnbaum (1894 - 1982)

arbeitete als Journalist und Auslandskorrespondent für die Frankfurter Zeitung, das Volksblatt Bremen und die Vossische Zeitung, ab 1953 für die Süddeutsche Zeitung. Die Jahre des Exils verbrachte er in Finnland und Schweden.

Immanuel Birnbaum
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Benedikt Fred Dolbin (1883-1971)

war als Pressezeichner tätig für das Berliner Tageblatt, die Deutsche Allgemeine Zeitung und den Berliner Börsen Courier. Wegen seiner jüdischen Herkunft erhielt er 1933 Berufsverbot und emigrierte 1935 in die USA.

Benedikt Fred Dolbin
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Karl d'Ester (1881-1960)

war ein bedeutender Zeitungswissenschaftler und tätig als Professor an den zeitungswissenschaftlichen Instituten in Münster und München. Zeitweise arbeitete er als Lehrer in Dortmund, wo er ein ständiger Förderer des Instituts für Zeitungsforschung war.

Karl d'Ester
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Moritz Goldstein (1880 – 1977)

errang besondere publizistische Aufmerksamkeit durch seine Reportagen aus Berlin und den dortigen Gerichten während der Weimarer Republik. Sie wurden in der weltberühmten „Vossischen Zeitung“ unter seinem Pseudonym „Inquit“ veröffentlicht. Wegen seiner jüdischen Herkunft wurde er 1933 entlassen und begab sich auf eine lange Odyssee, die ihn über Italien, Frankreich und England schließlich 1947 in die USA brachte. Ihm verblieben weitere 27 Jahre, die er in New York verbrachte, wo auch sein einziger Sohn lebte.

Moritz Goldstein
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Will Schaber (1905-1996)

arbeitete als Redakteur für das Neckar-Echo und den Sozialdemokratischen Pressedienst, bevor er aus politischen Gründen in die Tschechoslowakei emigrierte, von dort 1938 in die USA. In New York war er tätig für die Emigrantenzeitschrift „Der Aufbau“.

Willi Schaber
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Johannes Steel ( geb. unter dem Namen Herbert Stahl, 1908-1988)

emigrierte 1933 nach Großbritannien und von dort in die USA, wo er als Hörfunkkommentator und Korrespondent für verschiedene Zeitungen arbeitete. Ab 1938, inzwischen eingebürgert, nannte er sich Steel.

Johannes Steel
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Emil Stumpp (1886 - 1941)

war einer der produktivsten und bekanntesten Pressezeichner der Weimarer Republik. Er zeichnete vornehmlich für den Dortmunder General-Anzeiger, der außerhalb Berlins die auflagenstärkste Tageszeitung war. Als begeisterter Wanderer zeichnete er neben den bekannten Portraits prominenter Zeitgenossen, Städte und Landschaften, beschrieb Erlebtes in kurzen Reportagen und Feuilletons. 1933 mit Berufsverbot belegt, emigrierte er nach Schweden. Er kehrte 1940 nach Deutschland zurück, wo er verhaftet wurde und 1941 in der Haft verstarb.

Emil Stumpp
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George Wronkow (1905-1989)

war tätig beim Mosse-Verlag in Berlin, wo er wegen seiner jüdischen Herkunft 1933 entlassen wurde. Er emigrierte nach Frankreich und arbeitete dort für das Pariser Tageblatt. Ab 1941 lebte er in New York. Hier war er tätig bei verschiedenen Rundfunkanstalten und arbeitete als Korrespondent für deutschsprachige Zeitungen.

George Wronkow
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