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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Burkhard Beil

Informationen zum Coronavirus

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19) kommt es zu Einschränkungen der Öffnungszeiten und Erreichbarkeiten der Stadtverwaltung und städtischen Einrichtungen.

Weitere Informationen zur aktuellen Lage finden Sie unter:
corona.dortmund.de sowie in unserem Live-Ticker

Gesundheit

News-Ticker zum Coronavirus in Dortmund

Nachricht vom 03.04.2020

Aktuelle Entwicklungen zum Coronavirus finden Sie in unserer Nachricht. Die Lage verändert sich zurzeit in immer kürzeren Abständen. Kontaktreduzierende Maßnahmen sind notwendig, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Die Verwaltung reduziert ihre Öffnungszeiten.

Zum Thema

Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19) verändert sich die Lage in immer kürzeren Abständen. Wer Fragen dazu hat, findet Antworten in der regelmäßig aktualisierten Rubrik "Häufig gestellte Fragen" des Gesundheitsamtes.

Auch bei Twitter informiert die Stadt Dortmund unter #CoronaDO zu aktuellen Entwicklungen.

Das Wichtigste in Kürze

  • In Dortmund sind 380 Corona-Fälle bestätigt
  • Testungen werden in der zentralen Diagnostikstelle am Klinikum Nord durchgeführt
  • Zwei Behandlungszentren am Signal Iduna Park und Klinikum Nord
  • NRW-Landesregierung hat ein Kontaktverbot für mehr als zwei Personen verordnet
  • Alle Veranstaltungen in Dortmund sind abgesagt
  • Schulen, KiTas und Bildungseinrichtungen sind geschlossen
  • Freizeiteinrichtungen (z.B. Zoo, Westfalenpark), Restaurants, Cafes und Kneipen sind geschlossen
  • Wirtschaftsförderung eröffnet Plattform für Dortmunder Unternehmen

Update (3. April, 16:55 Uhr): Kulturbüro fördert weiter - Unterstützung auch bei ausgefallenen Projekten möglich

Fördermittel, die bereits bewilligt sind, werden nicht grundsätzlich zurückgefordert, auch wenn das geförderte Projekt oder die Veranstaltung nicht stattfinden kann. Detaillierte Regelungen für Zuwendungsempfänger*innen.

Update (3. April, 16:35 Uhr): Phoenix See jetzt Einbahnstraße

Der Phoenix See ist ab sofort eine Einbahnstraße . Wer hier spazieren geht, kann das nur noch im Uhrzeigersinn tun. Damit soll vermieden werden, dass sich die Menschen zu nahe kommen. Die Abstandsregelungen während der Corona-Pandemie können so besser eingehalten werden.

Update (3. April, 16:00 Uhr): Wirtschaftsförderung hilft mit neuer Plattform Dortmunder Unternehmen durch Krisenzeit

Sich gegenseitig den Rücken stärken und gemeinsam schwere Zeiten leichter bewältigen: Dieser Grundgedanke liegt der neuen Plattform "Dortmund, wir stehen hinter dir" zugrunde. Dortmunder Unternehmen können sich hier präsentieren und Kampagnen starten, um Unterstützungsgelder zu sammeln.

Bürger*innen setzen sich wiederum für ihre lokalen Lieblingsunternehmen ein, um deren Bestand sowie deren Arbeitsplätze zu sichern. Auch Prominente wie Marco Reus und Anna Planken unterstützen das Projekt.

Update (3. April, 15:00 Uhr): Weitere 20 positive Testergebnisse - 380 bestätigte Corona-Fälle - 155 gelten als genesen

Am Freitag, 3. April, sind 20 positive Testergebnisse dazu gekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 380 positive Tests vor. 155 Patient*innen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

Insgesamt wurden bis 14:00 Uhr am Freitag 66 Abstriche durchgeführt.

Update (3. April, 14:00 Uhr): Signal Iduna Park wird Behandlungszentrum für Covid-19

Borussia Dortmund stellt das Stadion für den Kampf gegen das Corona-Virus zur Verfügung. Ab Samstag, 3. April, stehen im Bereich der Nordtribüne des Signal Iduna Parks die Versorgung von Coronavirus-Verdachtsfällen sowie Patient*innen mit entsprechenden Beschwerden im Mittelpunkt.

Mit dem Behandlungszentrum im Signal Iduna Park ergänzt die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) die bestehende hausärztliche Versorgung (hier ist der Hausarzt auch weiterhin der erste Ansprechpartner), um Coronavirus-Patienten und Verdachtsfälle außerhalb der Praxen der niedergelassenen Vertragsärzte qualifiziert zu versorgen.

Update (2. April, 16:55 Uhr): Weitere 27 positive Testergebnisse - 360 bestätigte Corona-Fälle - 146 gelten als genesen

Am Donnerstag, 2. April, sind 27 positive Testergebnisse dazu gekommen. Insgesamt wurden am Donnerstag 194 Abstriche durchgeführt, 14 davon führte das mobile Team im Auftrag des Gesundheitsamtes durch.

Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 360 positive Tests vor. 146 Patient*innen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

Update (2. April, 16:34 Uhr): Dortmunder Philharmoniker und Konzerthaus Dortmund machen Onlineangebote

Heute Abend um 20 Uhr zeigt das Dortmunder Konzerthaus auf seiner Facebook-Seite Beethovens 5. Klavierkonzert. Am Donnerstag, den 9. April um 20.00 Uhr ist dort ein Konzert der Sächsischen Staatskapelle zu hören.

Auch die Dortmunder Philharmoniker stellen einen Teil ihrer Aktivitäten online zur Verfügung .

Update (2. April, 16:20 Uhr): Stadt unterstützt Gebetsruf-Aktion von Dortmunder Moscheegemeinden

Seit 31. März 2020 nehmen 12 Dortmunder DITIB-Gemeinden gemeinsam mit zahlreichen Kirchen in der Stadt an einer besonderen Gebetsruf-Aktion teil. Ziel dieser Aktion ist es, ein gemeinsames und hörbares Zeichen für Zusammenhalt und Solidarität in der Dortmunder Stadtgesellschaft in Zeiten der Corona-Krise zu setzen.

Update (2. April, 14:20 Uhr): Erster Todesfall nach COVID-19-Infektion

Bedauerlicherweise ist am Mittwoch, 1. April 2020, eine mit dem Coronavirus infizierte Patientin im Katholischen Krankenhaus Dortmund-West verstorben.

Update (2. April, 13:35 Uhr): Friedhöfe Dortmund müssen den Rahmen für die Bestattung von "Sternenkindern" anpassen

Das Coronavirus und das dadurch angeordnete Kontaktverbot haben nicht nur in Dortmund Folgen für Beerdigungen. Die Trauerfeier für "Sternenkinder", ein besonderes Angebot des Eigenbetriebs Friedhöfe Dortmund, kann daher ebenfalls nicht in dem bisher angebotenen Rahmen stattfinden.

Update (1. April, 17:20 Uhr): Ingesamt 333 Corona-Fälle - 137 Patient*innen gelten als genesen

Am Mittwoch, 1. April 2020, sind 29 positive Testergebnisse dazu gekommen. In der Diagnostikstelle Klinikum-Nord wurden am Mittwoch insgesamt 154 Abstriche durchgeführt. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 333 positive Tests vor. Insgesamt 137 Patient*innen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

Update (1. April, 11:20 Uhr): Fahrten der Linie 490 und AirportShuttle werden angepasst

Die Buslinie 490 sowie der AirportShuttle werden ab Samstag, 4. April, vorübergehend in einem geringeren Takt fahren: Montags bis sonntags gilt auf beiden Linien durchgängig der 30-Minuten-Takt, der sonst nur am Wochenende und abends gilt. Der vom Airport selbst betriebene AirportExpress fährt nicht mehr.

Update (31. März, 18:00 Uhr): DEW21 verzichtet bis auf Weiteres auf Energie- und Wassersperrungen

Die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) hat bereits in den vergangenen Wochen darauf verzichtet, säumigen Kunden die Energieversorgung abzustellen, und wird den sogenannten Sperrfrieden auch bis auf Weiteres beibehalten .

Update (31. März, 16:55 Uhr): Weitere 19 positive Testergebnisse

Am Dienstag, 31. März, sind 19 positive Testergebnisse dazu gekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 304 positive Tests vor. Insgesamt 129 Patient*innen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. In der Diagnostikstelle Klinikum Nord wurden am Dienstag insgesamt 121 Abstriche durchgeführt.

Seit Dienstag ist ein mobiles Team vom Deutschen Roten Kreuz im Auftrag des Gesundheitsamtes im Einsatz, das in besonderen Ausnahmefällen Abstriche vor Ort durchführt. Dieser Service ist nur für die Fälle vorgesehen, die durch das System der niedergelassenen Ärzteschaft nicht abgedeckt werden können.

Update (31. März, 14:00 Uhr): Stadt verzichtet auf Elternbeiträge für Kinderbetreuung im April

Die Stadt Dortmund verzichtet für den Monat April auf die Erhebung der Elternbeiträge für Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege und Offene Ganztagsschule.

Update (31. März, 14:00 Uhr): Hilfen für wohnungslose Menschen in Dortmund

Die Essensversorgung für Wohnungslose stellen ab sofort das Gast-Haus, die Diakonie und das Team Wärmebus in Kooperation sicher. Die Stadt Dortmund unterstützt mit Mitarbeiter*innen vor Ort, um einen reibungslosen Ablauf der Essensausgabe sicher zu stellen. Die Verwaltungsspitze befasste sich am Dienstag, 31. März, mit der Notfallplanung zur Sicherung der existenziellen Hilfen für wohnungslose Menschen in Dortmund .

Update (31. März, 11:00 Uhr): Eingeschränkter Flugverkehr am Dortmund Airport

Durch verschärfte Einreisebestimmungen und eine stark rückläufige Nachfrage aufgrund der Corona-Pandemie kommt der Flugverkehr am Dortmund Airport nahezu zum Erliegen. Als Reaktion darauf hat der Dortmund Airport einen Antrag zur befristeten Befreiung von der Betriebspflicht gestellt, den die Bezirksregierung Münster heute genehmigt hat.

Vom 1. bis 30. April können Flugzeuge innerhalb der Betriebszeiten von 6:00 bis 22:00 Uhr nur nach vorheriger Genehmigung durch den Flughafen starten und landen. Diese Maßnahme ermöglicht es, Vorhaltekosten zu reduzieren. Über eine Verlängerung wird je nach aktueller Lage entschieden. Das Terminal ist zwischen 7:00 und 19:00 Uhr nach wie vor geöffnet.

Update (31. März, 10:00 Uhr): Osterfeuer können nicht stattfinden

Die Veranstalter der Osterfeuer wurden bereits am 18. März angeschrieben und über das Verbot von öffentlichen Veranstaltungen und damit auch von Osterfeuern informiert. Ein symbolisches Osterfeuer ist in Dortmund nicht angezeigt worden. Das Abbrennen von bereits zusammengetragenem Strauchschnitt oder anderem Brennmaterial ist nicht erlaubt.

Update (30. März, 17:30 Uhr): Weitere 26 positive Test-Ergebnisse - 285 bestätigte Corona-Fälle - 118 gelten als genesen

Am Montag, 30. März, sind 26 positive Test-Ergebnisse dazu gekommen. Diese vergleichsweise hohe Zahl ist auf die vom Wochenende noch ausstehenden Test-Ergebnisse zurückzuführen. In dem von der Diagnostikstelle beauftragten Labor ist es bei der Abarbeitung der Abstriche zu Verzögerungen gekommen, die jetzt nach und nach abgearbeitet werden.

In der Diagnostikstelle Klinikum Nord wurden am Samstag 88, am Sonntag 90 und am Montag insgesamt 157 Abstriche durchgeführt.

Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 285 positive Tests vor. Insgesamt 118 Patient*innen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

Telefonische Benachrichtigung nur bei positivem Test-Ergebnis

Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass nur diejenigen, deren Test-Ergebnis zum Nachweis des Coronavirus positiv ist, telefonisch direkt vom Gesundheitsamt die Nachricht darüber erhalten. Das passiert so schnell wie möglich. Ist das Testergebnis negativ ausgefallen, so informieren die beauftragten Testlabore die Getesteten. Auf diese Benachrichtigung sowie auf den Zeitpunkt hat das Gesundheitsamt keinen Einfluss.

Das Gesundheitsamt bittet darum, auf telefonische und schriftliche Nachfragen dazu zu verzichten.

Update (30. März, 16:45 Uhr): DSW21 bietet zusätzliche Fahrten für die Kliniken und Logistikzentren

Um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und die Fahrgäste besser zu schützen, bietet DSW21 seit dem Wochenende im Bereich der Kliniken sowie der Logistikzentren Westfalenhütte und Ellinghausen zusätzliche Fahrten und Fahrzeuge an. Durch diese Maßnahmen sollen sich die Fahrgäste in Bussen und Bahnen besser verteilen und größeren Abstand zueinander wahren können. Darüber hinaus deckt DSW21 über den so genannten "Ferienfahrplan" auch weiterhin nahezu das komplette Leistungsangebot ab.

Update (29. März, 16:25 Uhr): Weitere drei positive Test-Ergebnisse - 259 Corona-Fälle

Am Sonntag, 29. März, sind drei positive Testergebnisse dazu gekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 259 positive Tests vor. Insgesamt 114 Patient*innen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

In dem von der Diagnostikstelle beauftragten Labor ist es in den letzten zwei Tagen bei der Abarbeitung der Abstriche allerdings zu Engpässen gekommen. Das hat dazu geführt, dass von etwa 200 Abstrichen noch keine Ergebnisse vorliegen.

Update (28. März, 16:00 Uhr): Weitere 18 positive Test-Ergebnisse - 256 Corona-Fälle

Am Samstag, 28. März, sind 18 positive Test-Ergebnisse dazu gekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 256 positive Tests vor. Insgesamt 81 Patient*innen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

Die Stadt Dortmund warnt noch einmal vor Personen, die sich verbotenerweise als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes der Stadt Dortmund ausgeben. Mitarbeiter des Gesundheitsamtes können sich grundsätzlich mit einem Dienstausweis legitimieren.

Update (27. März, 14:45 Uhr): Weitere 15 positive Test-Ergebnisse - 238 Corona-Fälle

Am Freitag, 27. März, sind bis 14:00 Uhr 15 positive Testergebnisse dazu gekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 238 positive Tests vor. Insgesamt 64 Patient*innen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

In der Diagnostikstelle Klinikum Nord wurden bis 14:00 Uhr insgesamt 229 Abstriche durchgeführt.

Update (27. März, 11:40 Uhr): Stadt informiert zu Hilfen für Familien, Eltern und Frauen - Telefonische Beratung während Corona

Die viele gemeinsam zu Hause verbrachte Zeit stellt alle Familienmitglieder vor neue Herausforderungen. In dieser Situation bieten die Erziehungs- und Familienberatungsstellen des Jugendamtes und der freien Träger allen Kindern, Jugendlichen und Eltern telefonische Beratung an.

Update (27. März, 11:00 Uhr): EDG holt weiterhin Sperrmüll ab - Transport-Service eingestellt

Aufgrund der Corona-Krise gibt es Veränderungen bei den haushaltsnahen Service-Dienstleistungen der EDG.

Update (26. März, 17:15 Uhr): 223 bestätigte Corona-Fälle - 52 Patient*innen genesen

Am Donnerstag, 26. März, sind 18 positive Testergebnisse dazu gekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 223 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus vor. Insgesamt 52 Patient*innen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. In den zentralen Diagnostikstellen wurden 220 Abstriche durchgeführt: 78 im Gesundheitsamt, 142 in der Diagnostikstelle Klinikum-Nord.

In der Diagnostikstelle des Gesundheitsamtes wurden am Vormittag die letzten Testungen durchgeführt. Ab sofort steht ausschließlich die zentrale Diagnostikstelle Klinikum Nord für alle Corona-Testungen zur Verfügung. Eine vorherige telefonische Anmeldung dafür ist nicht vorgesehen. Die neuen Öffnungszeiten sind wochentags von 8:30 bis 19:00 Uhr und am Wochenende von 10:00 bis 15:00 Uhr. Wer sich testen lassen möchte, sollte die Krankenversicherten-Karte und den Personalausweis mitbringen.

Update (26. März, 13:45 Uhr): Polizei veröffentlicht Handzettel zum Kontaktverbot in unterschiedlichen Sprachen

Die Polizei Dortmund hat Handzettel zum Kontaktverbot in unterschiedlichen Sprachen veröffentlicht. Diese Handzettel werden verteilt oder können heruntergeladen werden.

Update (25.03.2020, 17:15 Uhr): 205 bestätigte Corona-Fälle - 34 Patient*innen genesen

Am Mittwoch, 25. März, sind 22 positive Testergebnisse dazu gekommen. Somit liegen insgesamt 205 bestätigte Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus vor. 148 Abstriche wurden in den städtischen Diagnostikstellen durchgeführt: 89 im Gesundheitsamt, 59 in der Diagnostikstelle Klinikum-Nord. Insgesamt 34 Patient*innen haben die Erkrankung überstanden und gelten als genesen.

Tests ab 26. März nur noch am Klinikum Nord

In Bezug auf die Testungen wird es Änderungen geben. Die Diagnostikstelle des Gesundheitsamtes schließt am Mittag des 26. März und stellt ihren Dienst ein. Alle Termine für die Testungen am Vormittag sind bereits vergeben, neue werden nicht mehr vereinbart. Somit steht ab diesem Zeitpunkt die zentrale Diagnostikstelle Klinikum Nord für alle Corona-Testungen zur Verfügung. Eine vorherige telefonische Anmeldung dafür ist nicht vorgesehen. Die Diagnostikstelle hat wochentags von 8:00 bis 20:00 Uhr und am Wochenende von 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet.

Update (24.03.2020, 16:40 Uhr): 13 weitere Infizierte - 183 bestätigte Corona-Fälle

Am Dienstag, 24. März, sind 13 positive Testergebnisse dazu gekommen. Somit liegen insgesamt 183 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus vor.150 Abstriche wurden von städtischer Seite durchgeführt: 56 im Gesundheitsamt, 94 in der Diagnostikstelle Klinikum Nord.

Sportvereine und -verbände bieten Unterstützung an

Ausdrücklicher Dank gilt den vielen Sportvereinen und -verbänden. Mit beispielhafter Solidarität gehen viele von ihnen mit den gravierenden Einschränkungen ihres Spiel- und Trainingsbetriebes um. Viele Vereine haben sich jetzt kreative Lösungen zur Unterstützung ihrer Mitmenschen einfallen lassen. Zahlreiche junge Sportler*innen sind dort, wo Hilfe benötigt wird, im Einsatz: zum Beispiel kaufen sie ein oder helfen bei der Gartenpflege. Leider geraten viele Vereine durch den längeren Stillstand des Sport- und Vereinslebens an die Grenzen ihrer finanziellen Belastbarkeit. Die Stadt Dortmund prüft, über welche Wege Unterstützungen geleistet können.

Update (24.03.2020, 14:15): Gesundheitsamt ändert Teststrategie - Stadt sagt eigene Veranstaltungen bis Pfingsten ab und führt Hilfsangebote zusammen

Die Sitzung vom 24. März nutze der Verwaltungsvorstand zu einer ausführlichen Erörterung über die Auswirkungen der Coronakrise für die Dortmunder Bevölkerung sowie auf die einzelnen Dezernate der Stadtverwaltung. Die Stadt hat ein Handlungskonzept zur Versorgung von unterstützungsbedürftigen Bürger*innen erstellt. Von städtischer Seite nehmen neben der FreiwilligenAgentur Dortmund auch die Seniorenbüros in den Stadtbezirken und die Integrationsnetzwerke "lokal willkommen" Hilfsangebote entgegen. Innerhalb eines Netzwerkes, zu dem auch die Wohlfahrtsverbände gehören, werden nun Hillfegesuche und Hilfsangebote koordiniert und zusammengebracht.

In den Diagnostikstellen wird ab sofort die Testsstrategie verändert. Im Gesundheitsamt sowie in der Diagnostikstelle Klinikum Nord werden nun nicht mehr nur Rückkehrer aus einem Risikogebiet oder Kontakpersonen von Infizierten, die das Gesundheitsamt ermittelt hat, auf das Coronavirus getestet. Ab sofort werden alle Personen getestet, die Symptome aufweisen, die zu einer Covid19-Erkrankung passen. Menschen, die keinerlei Symptome haben, werden nicht getestet.

Für die stationäre Versorgung von Covid19-Erkrankten wurden zwei Schwerpunkt-Krankenhäuser in Dortmund festgelegt: das Klinkum Nord als auch das Knappschaftskrankenhaus in Brackel. Im Notfall kann auch das St.-Johannes-Hospital als zusätzliche Covid19-Klinik aufgerüstet werden. Ingesamt stehen, Stand jetzt, 750 Betten und 100 Beatmungsplätze zur Verfügung. Die Anzahl der Beatmungsplätze könnte auf 200 aufgestockt werden, wenn weitere Geräte zur Verfügung stehen würden. Diese sind beantragt, der Zeitpunkt der Lieferung steht allerdings noch nicht fest. Räumlich und personell ist die Versorgung dieser Anzahl möglich.

Die Stadt sagt zudem alle eigenen Veranstaltungen sowie Veranstaltungen mit städtischer Beteiligung bis Pfingsten ab oder verschiebt diese. Das betrifft zum Beispiel auch das Stadtfest "DORTBUNT!", das nicht am 9. und 10. Mai stattfinden wird.

Update (23.03.2020, 16:50 Uhr): Neun weitere Infizierte - 170 bestätigte Corona-Fälle

Am Montag, 23. März, sind neun positive Testergebnisse dazu gekommen. Somit liegen insgesamt 170 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus vor.

Insgesamt wurden 130 Abstriche durchgeführt: 49 im Gesundheitsamt, 81 in der Diagnostikstelle Klinikum Nord.

Update (23.03.2020, 6:30 Uhr): Landesregierung beschließt weitreichendes Kontaktverbot und weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Virus-Pandemie

Die Landesregierung hat ein weitreichendes Kontaktverbot für Nordrhein-Westfalen per Rechtsverordnung - somit auch für Dortmund bindend - erlassen, das ab Montag, 23. März 2020, in Kraft tritt. Demnach werden Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen untersagt. Das heißt auch: Das Standesamt führt Trauungen nur noch mit der/die Standesbeamt*in und dem Brautpaar durch.

Update (22.03.2020, 16:30 Uhr): Acht weitere Infizierte - 161 bestätigte Corona-Fälle

Am Sonntag, 22. März, sind acht weitere Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Insgesamt liegen damit aktuell 161 bestätigte Corona-Fälle in Dortmund vor. Einige Testergebnisse stehen noch aus. Sie werden am Montag, 23. März, vorliegen.

Im Diagnostikzentrum Klinikum Nord wurden am Sonntag 56 Personen getestet, im Gesundheitsamt sechs Personen. Im Klinikum Westfalen (Standort Brackel) wird eine positiv getestete Person stationär behandelt. Im Klinikum Nord werden zurzeit sechs Personen stationär behandelt. Drei von ihnen werden beatmet.

Update (21.03.2020, 18:30 Uhr): Weitere 13 bestätigte Corona-Fälle in Dortmund

Am heutigen Samstag sind 13 positive Testergebnisse dazu gekommen. Insgesamt liegen damit jetzt 153 positive Ergebnisse in Dortmund vor.

In der Ambulanz des Gesundheitsamts ließen sich heute 7 Personen testen. Vor dem Klinikzentrum Nord gibt es ab heute eine neue Diagnostikstelle. Etwa 60 Personen sind dort getestet worden.

Viele Menschen, die dort hinkamen, sind wieder nach Hause geschickt worden, weil sie die Kriterien, die zur Abstrichnahme führen (RKI Kriterien) nicht erfüllten. Abstriche werden nur bei erkrankten Personen durchgeführt, bei denen eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu vermuten ist. Die Untersuchungsmaterialien sind nur beschränkt verfügbar, weshalb die Diagnostik von Gesunden in Dortmund grundsätzlich nicht durchgeführt wird.

Nach aktuellen Erkenntnissen war die Situation nach Einschätzungen des Ordnungsamts im gesamten Stadtgebiet sehr ruhig und unauffällig. Fast alle Menschen hielten sich an das geltende Ansammlungsverbot.

Alle Entwicklungen vom 28. Februar bis zum 17. März sind in der verlinkten Nachricht zu lesen.

Entwicklungen vom 18. bis 20. März sind in der verlinkten Nachricht zu lesen.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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