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Regionales Bildungsbüro

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Regionales Bildungsbüro

Bildungsnetzwerk Dortmund-Mengede

Was ist das Bildungsnetzwerk Mengede?

Das Bildungsnetzwerk Mengede ist ein Zusammenschluss von zehn Schulen aus Dortmund-Mengede. Das Netzwerk bietet Entscheidungshilfen für die Übergänge innerhalb der Bildungslandschaft.

Graphik Bildungsnetzwerk Mengede

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Bildungsnetzwerk Mengede

Das Bildungsnetzwerk Mengede basiert auf vier Säulen

1. Bildungspass

Jede Schülerin, jeder Schüler führt in Zukunft ein individuelles Portfolio und Lernbegleiter, den sogenannten Bildungspass. In diesem Bildungspass sammeln die Schüler und Schülerinnen Nachweise der Kompetenzen, die sie im Laufe ihrer Schulzeit erreicht haben.

2. Informationsbörsen

  • Gemeinsame Infoveranstaltung über die weiterführenden Schulen für die Klassen 4 im Bildungsnetzwerk
  • Erarbeitung eines gemeinsamen Wissens über die einzelnen Schulen (gegenseitige Hospitationen, Workshops, gemeinsamer Markt der Möglichkeiten für Eltern, Schülerinnen und Schüler).

3. Zentrale Terminplanung

Jahrestermin für alle Mengeder Schulen

4. Netzwerk sonderpädagogischer Unterstützung

Entwickelt wird ein Beratungsraster und Beratungsterminplan sonderpädagogischer Unterstützung. Die Schule im Sekundarbereich strebt eine enge Kooperation mit der Wilhelm-Rein-Schule (Förderschule) u. a. in den Bereichen: Beratung, Fortbildungen, innere Differenzierung, Berufsorientierung an.

Arbeitsgruppe "Übergänge von Klasse 4 nach Klasse 5"

Was wird gemacht?

Die Eltern der Kinder in Klasse 4 werden während einer zentralen Informationsveranstaltung über die Schulen des integrativen Systems, des gegliederten Systems und der Förderschulen informiert. Die weiterführenden Schulen des Stadtbezirks Mengede stellen sich anhand einheitlicher Kriterien vor. Die Eltern haben die Möglichkeit zu individuellen Beratungen.

Zielsetzungen

1. Wir nutzen die Synergien der verschiedenen Schulformen:
Die Grundschulen bringen ihre Erfahrungen der bisherigen Informationsveranstaltungen und Laufbahnberatungen ein.
Die weiterführenden Schulen stellen die Aktualität der Informationen über ihre Schulsysteme sicher.

2. Wir informieren Eltern über den bevorstehenden Schulwechsel:

a) Wir benennen Aspekte der bisherigen Erfahrungen in der Grundschulzeit, die für die Entscheidungen der Schulformwahl wichtig sind.

b) Im Stadtbezirk Mengede gibt es ein umfangreiches qualitatives Bildungssystem der weiterführenden Schulen:

  • gegliedertes System: Hauptschule, Realschule, Gymnasium,
  • integratives System: Sekundarschule,
  • eine Förderschule.

c) Eine Gegenüberstellung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede der einzelnen weiterführenden Schulen ermöglicht einen sachlichen Vergleich.

d) Die Schulen des Stadtbezirks kooperieren und entwickeln gemeinsame Standards, um für alle Schülerinnen und Schüler ein umfangreiches und hochwertiges Bildungsangebot zu bieten.

Projektbeschreibung

Während eines zentralen Informationsabends für Eltern der Kinder in Klassen 4 werden in einem Vortrag zunächst Erfahrungsbereiche aus der Grundschulzeit angesprochen. Hieraus ergeben sich Argumente für die Empfehlung einer weiterführenden Schule. Die Besucher gewinnen abschließend einen Überblick durch einen Vergleich der verschiedenen Schulformen.
In diesem Vortrag wird insbesondere auf folgende Argumente eingegangen:

  • bisheriges Lernverhalten und Lernbereitschaft,
  • bisherige Leistungsfähigkeit,
  • Erwartungen der weiterführenden Schulen an die Kinder,
  • erreichbare Bildungsabschlüsse an den jeweiligen Schulen,
  • Perspektiven bei einem möglichen späteren Wechsel innerhalb der weiterführenden Schulen,
  • Anmeldezeiten und -verfahren an den weiterführenden Schulen.

Diese Schulformberatung ist eine Alternative zu den Einzelveranstaltungen in jeder Grundschule.

Am Ende des Vortrages wird das Bildungsangebot der weiterführenden Schulen im Stadtbezirk Mengede vorgestellt.
Die Eltern haben die Möglichkeit, sich an Informationsständen der weiterführenden Schulen des Stadtbezirkes zu informieren.
Auf Informationstafeln benennen die Schulen:

  • Schwerpunkten ihrer pädagogischen Arbeit,
  • Umsetzung der Inklusion,
  • Gestaltung des Ganztages,
  • Sprachenfolgen der Fremdsprachen,
  • Neigungsdifferenzierungen,
  • einen Musterstundenplan einer fünften Klasse.

Darüber hinaus haben Eltern die Möglichkeiten, Fragen an die Vertreter der Schulen zu stellen.

Diese Informationsveranstaltung ist darauf ausgerichtet, sachlich zu informieren und eine Vergleichbarkeit der verschiedenen Schulen zu ermöglichen.
Um die Schulen vor Ort kennen zu lernen, verweisen die Schulen auf ihre "Tage der offenen Türen".

Perspektiven:

1. Weiterentwicklung des Informationsabends
2. Workshops für Grundschulkinder an den weiterführenden Schulen
3. Workshops für Grundschullehrkräfte an den weiterführenden Schulen

AG Bildungspass

Was wird gemacht?

Die Arbeitsgruppe entwickelt einen Bildungspass, der sich sowohl in seinem inhaltlichen Aufbau als auch in seinem äußeren Erscheinungsbild am "Dortmunder Berufswahlpass" orientiert, der in Dortmund flächendeckend und für alle Schulen verbindlich erfolgreich eingeführt wurde.

Zielsetzung

Zwischen den im Elementarbereich in vielen Städten ebenfalls bereits erfolgreich eingesetzten "Entwicklungsbegleiter-Bogen" und dem "Berufswahlpass" soll mit dem "Bildungspass für die Jahrgänge 3 – 6" ein Lückenschluss im bildungsbiografischen Verlauf erreicht werden.

Projektbeschreibung

Die Projektarbeit richtet sich einerseits auf die formale Gestaltung des Bildungspasses, andererseits auf seine inhaltliche Strukturierung.

Zum einen soll er Informationen über die verschiedenen Angebote der Bildungslandschaft für die Eltern zur Verfügung stellen sowie mögliche Übergänge und Abschlüsse transparent machen.

Zum anderen soll dieser Bildungspass im Sinne eines Portfolios von den Schülerinnen und Schülern genutzt werden. Hierzu werden Unterkapitel geschaffen, die den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit der Selbstreflexion in Bezug auf eigene Stärken und Schwächen geben und Platz bereithalten, für die Dokumentation des eigenen Lernfortschritts.

Des Weiteren soll er dazu beitragen, die Bildungseinrichtungen der Bildungslandschaft Mengede, die Eltern und Lehrer der abgebenden und aufnehmenden Schulen in Dialog bringen, um die wichtige Phase des Übergangs in die weiterführenden Schulen möglichst barrierefrei und für den Einzelnen erfolgreich zu gestalten.

Netzwerk sonderpädagogische Unterstützung

Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarf werden im Bildungsnetzwerk Mengede in der Förderschule und im Gemeinsamen Lernen in allen Regelschulen beschult. Gemeinsam mit der Wilhelm-Rein-Schule wird ein Netzwerk sonderpädagogischer Unterstützung für das Bildungsnetzwerk erarbeitet. Die Förderschule initiiert, organisiert und dokumentiert entsprechende Prozesse.

Ziel

Mit Hilfe dieses Netzwerkes soll in allen Regelschulen ein Mindest-Qualitätsstandard im Gemeinsamen Lernen mit Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf erreicht werden. Die Schulen im Sekundarbereich streben eine enge Kooperation mit der Wilhelm-Rein-Schule im Bereich der Berufsorientierung an.

Projektbeschreibung

Die Förderschule koordiniert den Entwicklungsprozess: Aufbau Netzwerk sonderpädagogischer Unterstützung.
Folgende Projekte sollen gemeinsam entwickelt, erarbeitet und umgesetzt werden:

  • 4 Inklusionskonferenzen pro Schuljahr
    Von jeder beteiligten Schule nehmen 2 Lehrerinnen und Lehrer, die im Gemeinsamen Lernen tätig sind, daran teil.
  • Rahmenplan Inklusion im Bildungsnetzwerk Mengede
  • Kooperationen mit der Förderschule im Bereich Berufsorientierung
  • Unterrichtsentwicklung im Gemeinsamen Lernen (Binnendifferenzierung, Methodenkompetenz)
  • Sonderpädagogische Beratungen
  • Fortbildungsplanung
    - gemeinsame sonderpädagogische Fortbildungen
    - Fortbildungsangebote der Förderschule
  • Gegenseitige Hospitationen
  • Aufbau einer Diagnosewerkstatt für das Bildungsnetzwerk Mengede

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