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TU Dortmund

Regionales Bildungsbüro

Bild: FOTODESIGN Roman von Götz

Übergang Schule - Hochschule

Die Dortmunder Schulen, Hochschulen und viele weitere Akteure arbeiten in verschiedenen themengebundenen Netzwerken seit Langem eng zusammen, um einen gelingenden Übergang der Schülerinnen und Schüler von der Schule an die Hochschule zu gewährleisten und die Zahl der Studienabbrüche zu reduzieren, aber auch um ein zwischen allen Dortmunder Hochschulen abgestimmtes Maßnahmenportfolio sicherzustellen.

Zahlreiche Maßnahmen und Projekte – von der Studienorientierungsphase in der gymnasialen Oberstufe über die Studienvorphase bis hin zur Studieneingangsphase – wurden gemeinsam konzipiert und umgesetzt.

Koordiniert und begleitet werden alle Netzwerke und die darin entwickelten Maßnahmen von der Koordinierungsstelle Schule-Hochschule des Regionalen Bildungsbüros. Sie bildet das Bindeglied für alle im Kontext Schule-Hochschule arbeitenden Partner (neben den Schulen und Hochschulen z.B. auch das Studierendenwerk Dortmund, die Arbeitsagentur, die Bezirksregierung Arnsberg, die Wirtschaftsförderung und das Wissenschaftsreferat der Stadt Dortmund) und stellt einen kontinuierlichen Austausch zwischen allen Beteiligten sicher.

Aktuelle Maßnahmen und Projekte:

Berufs- und Studienorientierung des Dortmunder Abiturientenjahrgangs 2016 – Ergebnisse der Abgangsbefragung

Im Jahr 2016 führte das Regionale Bildungsbüro eine breit angelegte Befragung der Abiturient/innen aller Dortmunder Gesamtschulen, Gymnasien und Berufs- und Weiterbildungskollegs durch.

Kommt die Vielzahl der vorhandenen Berufs- und Studienorientierungsangebote bei den Schülerinnen und Schülern an? Welche Angebote werden als hilfreich empfunden? Wie orientiert sind Schülerinnen und Schüler der Dortmunder Schulen kurz vor dem Abitur? Und welche beruflichen Pläne verfolgen sie nach dem Abitur?

Antworten auf diese Fragen gibt eine flächendeckende Befragung aller Abiturientinnen und Abiturienten der Dortmunder Gesamtschulen, Gymnasien und Berufs- und Weiterbildungskollegs.

Organisation und Weiterentwicklung der Dortmunder Hochschultage

Alle Dortmunder Hochschulen öffnen jeweils zu Jahresbeginn ihre Türen und gewähren Schülerinnen und Schülern in über 250 Veranstaltungen und zahlreichen Beratungsangeboten umfassende Einblicke in die unterschiedlichsten Studienfächer und den Hochschulalltag.

Hochschulkooperationen: Austausch und Vernetzung zwischen Schulen und Hochschulen

Individuelle Kooperationen zwischen Schulen und einzelnen Fachbereichen der Dortmunder Hochschulen bereichern die berufs- und studienorientierenden Angebote an Schulen in vielen Unterrichtsfächern.

Eine enge Zusammenarbeit von Schulen und Hochschulen ist in zahlreichen Bereichen sinnvoll und möglich und wird sowohl von den Dortmunder Hochschulen als auch von vielen Schulen gewünscht und umgesetzt. Das Regionale Bildungsbüro bietet hierzu in Kooperation mit den Schulen und Hochschulen regelmäßig wiederkehrende Fortbildungsveranstaltungen für Lehrerinnen und Lehrer an, in denen die verschiedenen Möglichkeiten der Ausgestaltung von Hochschulkooperationen vorgestellt werden, ein direkter fachlicher Austausch ermöglicht wird und konkrete Absprachen mit den Fachbereichen der Dortmunder Hochschulen getroffen werden können.

Curriculare Abstimmungsgespräche zwischen Schulen und Hochschulen

Curriculare Abstimmungsgespräche befördern einen fächerbezogenen informellen, zieloffenen Austausch zwischen Schulen und Hochschulen. Gestartet ist die Reihe der curricularen Austauschgespräche zum Thema Inhalte und Anforderungen im Bereich Mathematik

Viele Schülerinnen und Schüler entscheiden sich trotz hohen Interesses gegen einen MINT-Studiengang aus Angst vor den studienimmanenten Matheanforderungen. Oder aber sie brechen ein MINT-Studium wegen großer Schwierigkeiten im Bereich der begleitenden Mathematik ab.

Diese Szenarien haben das Regionale Bildungsbüro dazu veranlasst, ein curriculares Abstimmungsgespräch zwischen Mathematiklehrerinnen und –lehrern aus Schulen und Hochschulen zu organisieren. Natürlich sind Schulen und Hochschulen an bestehende Curricula gebunden, jedoch, so hat sich herausgestellt, ist das Wissen um die jeweiligen Inhalte und Anforderungen sowohl für Lehrkräfte im Hinblick auf die Ausgestaltung ihres Unterrichtes als auch für Hochschullehrende z.B. bei der –zukünftig vielleicht gemeinsamen - Konzeptionierung von Vorkursen sehr sinnvoll und hilfreich.

Das erste curriculare Abstimmungsgespräch ‚Mathematik’ bildete die Grundlage für weitere unterstützende Hochschulprojekte, die Schülerinnen und Schülern schon vor Studienbeginn und in der Studieneingangsphase in die Lage versetzen, mit den Matheanforderungen der Hochschulen klarzukommen.

Die Reihe der curricularen Abstimmungsgespräche wird fortgesetzt.

Informations- und Kommunikationswege sichern

Wichtig für die gemeinsame Arbeit im Kontext Schule-Hochschule sind funktionierende Informations- und Kommunikationswege zwischen Hochschulen, Schulen und weiterer involvierter Partner.

Das Regionale Bildungsbüro stellt deshalb einerseits einen regelmäßigen Austausch und Informationsfluss zwischen den Hochschulen, Schulen und anderen Institutionen sicher. Darüber hinaus wurde mit der Internetseite studium.dortmund.de auch ein direkter, kontinuierlicher Informationsweg zu studieninteressierten Schülerinnen und Schülern aufgebaut.

Ansprechpartnerin

Stadt Dortmund - Regionales BildungsbüroGundula Manzel

Gundula Manzel

Regionales Bildungsbüro