Dortmund überrascht. Dich.
Jugendliche messen Werkstück

Regionales Bildungsbüro

Bild: Joe Kramer

Berufskollegentwicklungsplanung

Die Berufskolleg-Entwicklungsplanung 2017–2027 der Stadt Dortmund liefert eine Datenbasis zur Steuerung eines sozial ausgewogenen und wettbewerbsfähigen regionalen Bildungsangebotes an den acht städtischen Berufskollegs. Der Fachbereich Schule beauftragte mit dessen Erstellung im März 2015 das Institut für Berufs-, Wirtschafts- und Sozialpädagogik der Universität zu Köln.

Die Stadt als Schulträgerin benötigt eine kontinuierlich fortzuschreibende Berufskolleg-Entwicklungsplanung, um Verwaltung, Politik und allen Schulbeteiligten ein verlässliches Planungsinstrument an die Hand geben zu können. Neben der Entwicklung der Schülerzahlen und des Schulraumbestandes geht es mit Blick auf zukünftige Herausforderungen vor allem um die Überprüfung des bestehenden Bildungsangebotes.

Mit dieser Entwicklungsplanung werden die duale und die schulische Berufsausbildung, aber auch die Bildungsgänge der Ausbildungsvorbereitung in den Blick genommen. Ziel ist es, ein Bildungsangebot vorzuhalten, das den Anforderungen gerecht wird und einen Beitrag zur Fachkräftesicherung leistet.

Die jetzt abgeschlossene Bestandsaufnahme ergab, dass im Schuljahr 2015/16 20.857 Schülerinnen und Schüler die acht Berufskollegs in städtischer Trägerschaft besuchten. Davon nahmen 14.075 Jugendliche an den Teilzeitbildungsgängen teil, 2.185 Jugendliche besuchten ausbildungsvorbereitendende Bildungsgänge und 3.220 Schülerinnen und Schüler strebten die Fachhochschulreife oder die Allgemeine Hochschulreife an. 1.377 Fachschülerinnen und -schüler besuchten die Bildungsgänge der Weiterbildung.

Im Rahmen eines die Berufskolleg-Entwicklungsplanung begleitenden dialogischen Verfahrens wurden Expertisen der Schulleitungen der Dortmunder Berufskollegs, der Dortmunder Wirtschaft, aus dem Hochschulbereich und von Weiterbildungsträgern, der Bezirksregierung Arnsberg und von benachbarten Städten und Kreisen eingeholt.

Die Expertinnen und Experten benannten folgende Entwicklungsfelder:

  • Stärken der Dortmunder Berufskollegs weiter ausprägen
  • Integration als kommunale Gestaltungsaufgabe verlässlich organisieren
  • Jugendlichen ohne Ausbildung weitere berufliche Perspektiven bieten
  • Digitale Infrastruktur für zukunftsorientierte Bildungskonzepte erneuern
  • Regionale Bildungsangebotsplanung datengestützt fortschreiben
  • Ein Übergangsmonitoring für die Sekundarstufe II aufbauen

Die Berufskolleg-Entwicklungsplanung soll kontinuierlich fortgeschrieben werden.

Ansprechpartnerin

Stadt Dortmund - Regionales BildungsbüroSandra Fitzen

Sandra Fitzen
44137 Dortmund
Koordination Berufskollegs

Regionales Bildungsbüro