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Tafelanschrieb Entwicklung

Regionales Bildungsbüro

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): S. Hofschlaeger / PIXELIO

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Schulentwicklungsfonds – Förderung innovativer Projekte

Der Dortmunder Schulentwicklungsfonds ist ein Erfolgsmodell, das Schulen und außerschulischen Bildungspartnern gezielt Projektmittel als Anschubfinanzierung zur Verfügung stellt, um zukunftsweisende und nachhaltige Projekte im Sinne einer systematischen Weiterentwicklung zu fördern. Seit 2000 werden jährlich Mittel für Innovationsprojekte bereit gestellt, die

  • die Weiterentwicklung der Schule und ihres Schulprogramms zum Inhalt haben,
  • die Qualität von Schule und Unterricht im Hinblick auf eine ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung optimieren,
  • das selbstbestimmte und eigenverantwortliche Lernen von Kindern und Jugendlichen in den Mittelpunkt stellen und
  • aus der Perspektive der Stadtentwicklung von Bedeutung sind.

Das Regionale Bildungsbüro fungiert dabei als Informations- und Beratungseinrichtung und sorgt für die Sicherstellung eines effizienten Einsatzes der Fördermittel.
Seit dem Beschluss des Rates vom März 2000 werden vornehmlich Kooperationsprojekte gefördert, d.h. tragfähige Lernkooperationen durch Vernetzung mehrerer Schulen als auch zwischen Schulen und außerschulischen Partnern.
Die von der Dortmunder Bildungskommission 2001 erstmals festgelegten Entwicklungsschwerpunkte und Förderkriterien, die im Dialog mit zahlreichen Interessenspartnern erarbeitet wurden und sich am „Leitbild der Schulstadt Dortmund“ orientieren, werden jährlich überprüft und aktuellen Entwicklungen angepasst.

Der Schulentwicklungsfonds versteht sich ausdrücklich als Anschubfinanzierung für innovative Projekte. Deshalb ist die finanzielle Förderung der Projekte auf ein Förderjahr begrenzt. In besonders begründeten Ausnahmefällen (z.B. Weiterentwicklung und Ausweitung des Projektes) ist eine Verlängerung um ein weiteres Jahr möglich.

Voraussetzungen für eine Förderung sind:

  • Ein ganzheitlicher Projektansatz mit einer Anbindung ans Schulprogramm.
  • Ebenfalls erforderlich ist die Zustimmung des Kollegiums bei der Projektbeantragung.
  • Schließlich sind die Projekte zu evaluieren, indem sie anhand von Indikatoren überprüft und dokumentiert werden.

Seit dem Jahr 2000 konnten über 600 Projekte an allen Schulformen, häufig auch unter Einbeziehung außerschulischer Bildungspartner, gefördert werden.
Die Qualitätsverbesserung von Bildung und Erziehung in der Region, die nachhaltige Vernetzung von Bildungsakteuren im Sinne der Schul- und Stadtentwicklung sowie die Unterstützung von zukunftsweisender Schul- und Unterrichtsentwicklung sind weiterhin ein zentrales Anliegen der Ausschreibung.
Dieses Jahr sind im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung die Entwicklungsschwerpunkte Demokratieförderung, Internationalisierung/Globalisierung und Umweltbildung gesetzt worden.

Ansprechpartner

Stadt Dortmund - Regionales Bildungsbüro Sarah Seidensticker

Regionales Bildungsbüro