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TU Dortmund

"do-camp-ing" bietet Einblicke in MINT-Studienfächer - Bewerbungen ab 2. Februar

Nachricht vom 31.01.2018

Die Technische Universität Dortmund lädt Schüler zu "do-camp-ing" ein: Vom 15. bis 20. Juli können sie Einblicke in MINT-Studienfächer erhalten. Bewerbungen sind ab Freitag, 2. Februar, möglich.

Untergebracht sind die Do-Camper in einem Zeltcamp auf dem Uni-Campus.

Untergebracht werden die Studierenden in spe in einem Zelt auf dem Campus
Bild: Oliver Schaper/TU Dortmund

"do-camp-ing" findet zum 17. Mal an der TU Dortmund statt. Dazu lädt die Universität Schüler ein: Vom 15. bis 20. Juli können sie in mehreren Projekten die Fachgebiete Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik kennenlernen, also sogenannte MINT-Studienfächer (MINT = Mathematik, Informatik, Naturwisschenschaften, Technik). Untergebracht werden die Nachwuchs-Studierenden in einem Zelt auf dem Campus, Bewerbungen sind ab Freitag, 2. Februar, bis zum 31. Mai möglich.

Die Schüler arbeiten an spannenden, herausfordernden Projekten aus den Ingenieurwissenschaften. Dabei gewinnen sie Einblicke in die Inhalte der Studiengänge sowie in Berufsfelder, und lernen gleichzeitig das Studierendenleben kennen. Gemeinsam mit den anderen Teammitgliedern lösen sie eine technische Aufgabe und präsentieren am Ende der Woche ihre Ergebnisse vor allen Camp-Teilnehmern, einer Jury und ihren Eltern. Außerdem wird die Projektwoche von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm begleitet.

Sechs Projekte

Es gibt sechs Projekte aus den Bereichen Elektrotechnik, Informatik und Maschinenbau. Erstmalig wird in diesem Jahr ein Projekt angeboten, das sich mit 3D-Druck beschäftigt. Es kommt aus der Fakultät Maschinenbau, dort vom Institut für Umformtechnik und Leichtbau, und hat den Titel: "Druck Dir was – Produktentwicklung neu gedacht". Die Schüler haben die Möglichkeit, ein Produkt nach ihren Vorstellungen zu entwickeln, beispielsweise eine Handyhülle. Anschließend lernen sie, das Produkt mit Hilfe eines CAD-Programms (computer aided design) auf dem PC zu entwerfen. Dann wird es im 3D-Drucker hergestellt. "Die Schülerinnen und Schüler können ihrer Kreativität freien Lauf lassen und sich tolle Alltagsprodukte überlegen", sagt "do-camp-ing"-Projektleiterin Seuk-Young Jang von der TU Dortmund.

In den weiteren Projekten erhalten die Schüler Antworten auf Fragen: Wie kommen Videobilder in den Computer, und was hat das mit selbstfahrenden Autos zu tun oder welche Herausforderungen muss ein Roboter beim Treppensteigen meistern? Darüber hinaus können die Teilnehmenden Katapulte bauen, im Reinraum arbeiten und Bauteile löten.

Teilnehmende aus aller Welt

In 16 Jahren "do-camp-ing" zählte die TU Dortmund insgesamt rund 800 Interessierte, davon etwa 270 junge Frauen. Die weiteste Anreise hatte eine Teilnehmerin aus Guatemala, gefolgt von einem Teilnehmer aus den USA. Schüler kamen aber auch aus England, Frankreich, Griechenland, Irland, Portugal, Russland, Spanien, der Schweiz und Ungarn. Jeder achte Camper war übrigens so angetan von seinem Schnupperkurs an der TU Dortmund, dass sie oder er sich anschließend hier zum Studium einschrieb.

Bereits seit 2008 unterstützt das Dortmunder Unternehmen Wilo SE "do-camp-ing". "do-camp-ing ist ein bewährtes Projekt zur Studienorientierung. Viele zukünftige Fachkräfte können hier frühzeitig herausfinden, welches Studium zu ihren Interessen und Begabungen passt. Das wollen wir weiter unterstützen", sagt Heidemarie Schöpke, die von Wilo-Seite aus das Projekt betreut. "Wer sich für Technik und Informatik begeistert, soll sich in jedem Fall bewerben", so Seuk-Young Jang.

Zum Thema

Die "Do-camper" wohnen eine Woche lang in großen Zelten auf dem Campus, essen in der Mensa und arbeiten an ihren Projekten. Nebenbei kommen auch Sport und Musik nicht zu kurz. Vor allem richtet sich das Angebot an Schüler ab der 10. Klasse, die sich dafür interessieren, ein MINT-Fach zu studieren.

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