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Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik setzt Anker im Hafen

Nachricht vom 05.11.2021

Es ist ein weiterer Schub für die Entwicklung des Digitalquartiers Speicherstraße: Das renommierte Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST geht am 1. April 2022 im Dortmunder Hafen fest vor Anker. Im neuen "Leuchtturm".

Speicherstraße Hafen Digitalisierungsquartier

Das renommierte Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST stärkt die Entwicklung des Digitalquartiers Speichersstraße. Im April 2022 wird ISST im neuen Leuchtturm-Gebäude am Hafen einziehen.
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Die Dortmunder Leuchtturm GmbH & Co. KG an der Speicherstraße im Hafen ist bald fertiggestellt und schon jetzt voll vermietet. Mit dem Zuzug des Fraunhofer-Institut ISST gibt es einen weiteren Schub für die Entwicklung des Digitalquartiers Speicherstraße.

"Zur digitalen Tradition zählt nicht zuletzt das Fraunhofer ISST als führendes deutsches Softwareinstitut. Ich bin stolz und zufrieden, dass wir ein solch renommiertes Institut in Dortmund haben und ihm einen angemessenen Standort vermitteln konnten – demnächst ein sichtbares Signal für den Aufbruch ins Digitalquartier Speicherstraße", sagt Oberbürgermeister Thomas Westphal.

Dortmund hat nicht nur eine digitale Zukunft, wir haben längst eine digitale Tradition

Oberbürgermeister Thomas Westphal

Bei der Suche nach einem neuen Standort hat die Stadt Dortmund das Fraunhofer ISST aktiv unterstützt, insbesondere die TZ Net GmbH, die zur Unternehmensfamilie des Technologiezentrums Dortmund gehört.

Das Fraunhofer ISST ist bislang noch in einem Bürogebäude am westlichen Ende des Campus Nord der Technischen Universität beheimatet – in einem Gebäude, das vor allem aufgrund seiner Raumaufteilung nicht mehr dem Anspruch gerecht wird, den sich das Institut selbst gesetzt hat und der sich aus seinem Entwicklungsplan ableitet. Es teilt sich die Räumlichkeiten am Campus Nord bislang mit verschiedenen anderen Firmen, Instituten und Verwaltungen.

Im neuen Domizil am Hafen steht dem Forschungsinstitut, das zur Fraunhofer-Gesellschaft gehört, eine Gewerbefläche von rund 3.340 Quadratmetern auf insgesamt sechs Etagen zur Verfügung. Das Fraunhofer ISST erhält einen Mietvertrag mit verbriefter Kaufoption. Für Uwe Büscher, Vorstand der Dortmunder Hafen AG, ist der neue Mieter ein echter Gewinn: "Der industrielle Kern in unserem Gebiet wird durch die erhofften digitalen Kompetenzeinrichtungen und Institute so gut ergänzt, dass zukünftig der wirtschaftliche Erfolg des Dortmunder Hafens weiter gestärkt wird. So entsteht eine Basis, von der hier alle Unternehmen profitieren."

Zum Thema

Das gesamte Quartier Speicherstraße soll in den nächsten Jahren zu einem lebendigen Gründungs- und Wissensquartier mit digitalem Schwerpunkt entwickelt werden.

Perfekte Symbiose im Digitalhafen Speicherstraße

Die Themen und Software-Produkte des Fraunhofer ISST passen hervorragend zur Entwicklung des Hafenquartiers Speicherstraße zum Digitalhafen. Für künftige Ausgründungen aus dem Institut werden in absehbarer Zeit Flächen in der direkten Umgebung entstehen.

"Mit dem "Leuchtturm" erhalten wir als Fraunhofer ISST die Entfaltungsmöglichkeiten, die wir als stark wachsendes Institut brauchen. Wir freuen uns auf ein attraktives Quartier, aus dem heraus viele Digitalisierungserfolge für Deutschland und Europa entstehen werden", sagt Boris Otto, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer ISST. "Wir haben jetzt alle Möglichkeiten, von unserem Dortmunder Anker aus unsere Themen Datensouveränität und Datenwirtschaft in die Welt zu tragen."

Die Vision eines kreativen Wissens- und Innovationsquartiers am Hafen trifft bei Investor*innen und Mieter*innen auf großes Interesse. In 2022 wird die Stadt mit der Offenlage des Bebauungsplanes "Nördliche Speicherstraße" weitere Flächen für diese Entwicklung erschließen.

Für das Plangebiet der "Südlichen Speicherstraße" stehen bereits mehrere neue Nutzer*innen fest. Unter anderem wird die Stadt Dortmund im Gründungs- und Innovationscampus der Landmarken AG mit einem Gründungszentrum für digitale Lösungen einziehen.

Im Neubau der Akademie für Theater und Digitalität wird demnächst das Theater von morgen insbesondere mit dem Einsatz digitaler Technik entwickelt – eine innovative Verschmelzung von Kultur und Technologie, die mit neuen Ausdrucksformen und Erzählmöglichkeiten experimentiert.

Schon jetzt ist also absehbar, dass sich im neuen Quartier beste Chancen für gegenseitige Inspiration und für Kooperationen bieten werden. Das Hafenquartier Speicherstraße wird zu einem Leuchtturm der nordrhein-westfälischen Innovationskraft.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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