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Frau vor Projektion

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17. Wissenschaftstag

Zwischen Digitalität und Künstlicher Intelligenz - Dortmunder*innen konnten Wissenschaft live erleben

Nachricht vom 15.11.2021

Am Freitag, 12. November, konnten Interessierte Wissenschaft wieder live erleben - windo e. V., die Stadt Dortmund und die Dortmund-Stiftung hatten zum 17. Dortmunder Wissenschaftstag in die DASA Arbeitswelt Ausstellung und den digitalen Raum eingeladen. Die Hauptthemen: Digitalität und Künstliche Intelligenz.

Repräsentieren die Veranstaltergemeinschaft des Wissenschaftstags – die Stadt Dortmund, das Wissenschaftsnetzwerk windo e.V. und die Dortmund-Stiftung (Oberbürgermeister Thomas Westphal, Stiftungs-Vorsitzender Prof. Dr. Guido Quelle, TU-Rektor Prof. Dr. Manfred Bayer, FH-Rektor Prof. Dr. Wilhelm Schwick)

Repräsentieren die Veranstaltergemeinschaft des Wissenschaftstags – die Stadt Dortmund, das Wissenschaftsnetzwerk windo e.V. und die Dortmund-Stiftung (Oberbürgermeister Thomas Westphal, Stiftungs-Vorsitzender Prof. Dr. Guido Quelle, TU-Rektor Prof. Dr. Manfred Bayer, FH-Rektor Prof. Dr. Wilhelm Schwick)
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Roland Gorecki

Wissenschaftler*innen gaben beim 17. Wissenschaftstag aus unterschiedlichen Perspektiven fachliche Impulse. So referierten unter anderem Prof. Dr. Emmanuel Müller und Prof. Dr. Eva Schmidt von der TU Dortmund zum Thema "KI und Verantwortung". Durch die Veranstaltung führte Michael Steinbrecher, Journalistik-Professor an der TU Dortmund, der auch immer wieder Fragen und Reaktionen aus dem Publikum einfing. Unter anderem wurde diskutiert, was dazu gehört, um einem Menschen zu vertrauen – und ob das Gleiche auch für Technologie gilt. Anhand von anschaulichen Beispielen wurde diskutiert, wer die besseren Entscheidungen trifft – Mensch oder Maschine – und wer für diese Entscheidungen im Endeffekt gerade stehen muss. Dr. Matthias Becker von der FH Dortmund ging im Rahmen seines Beitrags auf die Frage ein, wie KI bei der Diagnostik von Hautkrebs helfen kann. Auch hier diskutierte das Publikum mit, u.a. zu den Vor- und Nachteilen einer digitalen Patientenakte.

Wie hört sich ein verrosteter E-Ofen an?

Statt eines Feuerwerks endete das Bühnenprogramm in der DASA mit einer beeindruckenden Lichtinstallation des kiU StoryLabs (FH Dortmund), projiziert auf den imposanten E-Ofen in der Stahlhalle der DASA. Die Installation war im Rahmen eines Projekts mit Studierenden entstanden. Die Studierenden stellten sich dabei vor, wie die Objekte im Raum wohl miteinander kommunizieren würden, wenn sie dies könnten. Der "Kessel" gluckert und dampft, er knarzt und pfeift – und erzählt dabei eine eigene Geschichte.

Lennart Oberscheidt und Samina Mohn (FH Dortmund, kiU StoryLab) präsentieren eine außergewöhnliche Licht- und Soundinstallation mit dem Titel "What if…" am imposanten E-Ofen.

Lennart Oberscheidt und Samina Mohn (FH Dortmund, kiU StoryLab) präsentieren eine außergewöhnliche Licht- und Soundinstallation mit dem Titel "What if…" am imposanten E-Ofen.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Programmbeiträge aus dem Dortmunder U

Weitere Programmbeiträge, u.a. aus wirtschaftswissenschaftlicher Perspektive, und mit Blick auf KI in der Logistik („Logistik trifft Statistik“), wurden live aus dem Dortmunder U gestreamt. "Was kann KI? Was darf KI?" war Thema einer engagierten Talkrunde mit Prof. Dr. Barbara Welzel. Innovative Anwendungen in der Logistik zeigte das Fraunhofer IML in der "AI-Arena".

Der Wissenschaftstag war in diesem Jahr Teil eines gemeinsamen Aktionstages "Freitag mit Zukunft? – Ein Tag mit Wissenschaft, Digitalität und Künstlicher Intelligenz" mit der DASA und dem Finale der Digitalen Woche #diwodo. Die interaktive DASA-Ausstellung "Über Menschen, Daten und Kontrolle" wurde am Abend feierlich eröffnet – Besucher*innen des Wissenschaftstags konnten sich schon vorab im Rahmen einer "Sneak-Tour" einen Eindruck von der neuen Ausstellung verschaffen, und waren begeistert.

Event verpasst?

Alle Programmhighlights können auch im Nachhinein noch einmal angeschaut werden! Auf freitag-mit-zukunft.de finden Sie die Aufzeichnung des Live-Streams und interessante Infos zum Nachlesen. Dort finden Sie auch die "Wissenschaftsfenster" – kurze Videoclips von wissenschaftlichen Einrichtungen, die in diesem Jahr digital einen Blick hinter die Kulissen ihrer Forschung gewähren.

Schon gewusst?

Seit über 15 Jahren ist der Dortmunder Wissenschaftstag ein fester Bestandteil im Eventkalender der Stadt. Rund 20 wissenschaftliche Institute, Hochschulen, Unternehmen, Museen, Netzwerke und sonstige Einrichtungen beteiligen sich an der Programmgestaltung. Seit knapp 30 Jahren arbeitet die Dortmunder Wissenschaft im Netzwerk windo e.V. erfolgreich zusammen.

Bilderstrecke: Wissenschaftstag 2021

Wissenschaftstag 2021 12 Bilder
Die neue DASA-Ausstellung „Künstliche Intelligenz“ wurde am Abend feierlich eröffnet. Besucher*innen des Wissenschaftstags erhielten vorab exklusive Einblicke. Die interaktive Ausstellung zeigt, wie KI in unterschiedliche Bereiche unseres Alltags hineinwirkt.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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