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Kinder spielen auf einem Spielplatz

Büro für Kinderinteressen

Ideenwerkstatt Marienborn-Grundschule: "Wenn wir Schulhofplaner wären..."

Unter diesem Motto stand die Ideenwerkstatt für den Schulhof an der Marienborn-Grundschule im Modellstadtbezirk Lütgendortmund der Spielleitplanung

Kinder basteln gemeinsam

27 Kinder nahmen Anfang April 2009 an der Ideenwerkstatt teil.

Wie sehen die Kinder eigentlich selbst ihren Schulhof und wie würden sie ihn gestalten, wenn sie könnten? Diese Frage stellten sich die Schulleiterin und der Kinderreferent der Stadt Dortmund als Verantwortlicher für den Prozess Spielleitplanung. 27 Kinder aus allen Klassen nahmen an der zweitägigen Ideenwerkstatt Anfang April 2009 teil. Außerdem konnten aus verschiedenen Professionen MitarbeiterInnen gewonnen werden, die mit den Kindern in Kleingruppen bastelten und diskutierten.

Vom Motzmonster und anderen schönen Dingen

Der Schulhof wurde untersucht: Wie ist es hier denn so? Was können Kinder hier machen? Durch direktes Ausprobieren gewannen die Kinder als Schulhofplaner ein sehr genaues Bild vom "Ist-Zustand" des Schulhofes. Die kritischen Punkte wurden zu Motzpunkten auf einem Motzmonster aufgeklebt, das ruhig mit Füßen getreten werden durfte. Nach einer analysierenden Phase hatten die Kinder somit beste Voraussetzungen, neue, passende Ideen für diesen Ort zu entwickeln.

Kinder basteln gemeinsam

Die Kinder bastelten Modelle ihrer Wunsch-Schulhöfe.

Zeichnen, Kleben, Sägen - die Ideen werden anfassbar

Anhand einer Schulhofgeschichte wurden am zweiten Tag alle Ideen noch einmal aufgegriffen. Dabei entstanden verschiedene Themenbereiche, die anschließend in Kleingruppen bearbeitet wurden. Verschiedene Materialen und Werkzeuge kamen zum Einsatz. Mit viel Fleiß und Zielstrebigkeit bauten die Kinder ihre Ideen für den Schulhof auf einer Modellgrundplatte auf.

"So stellen wir uns das vor!"

Wunderland-Schulhof, Dschungelschule, Kirmes-Schulhof oder der Schulzoo - zum Abschluss der Ideenwerkstatt stellten die Kinder ihre Modelle sich gegenseitig, den Mitschülern, Eltern, Pressevertretern und Lokalpolitikern vor. Anhand des Motzmonsters, der Ideenskizzen und der 3D-Modelle erklärten die Kinder ihre Arbeit, ihre Wünsche und Standpunkte. Abschließend standen sie als Schulhofplaner den Gästen noch für Fragen zur Verfügung.

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