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Kinder spielen auf dem Spielplatz

Büro für Kinder- und Jugendinteressen

Städtische Spielplätze in Dortmund

Dortmund verfügt über einen Bestand von 365 öffentlichen Spielplätzen, die auf die 12 Stadtbezirke mit den einzelnen Ortsteilen verteilt sind. Sie alle sind individuell geplant und gestaltet und decken die unterschiedlichen Bedürfnisse und Interessen der jeweiligen Zielgruppe ab. Je nach Lage und Nutzungszweck weisen sie unterschiedliche Größen auf.

Die Einteilung der Spielplätze erfolgt unter Berücksichtigung der vorgesehenen Nutzergruppen und der damit verbundenen Gestaltung und Ausstattung mit Spielgeräten in die Kategorien A, B und C.((Quelle: 125. Ergänzung SMB1. NW.)

Das bedeutet:

  • A - Spielplätze = für alle Altersgruppen bis 27 Jahre (Quelle: SGB VIII)
  • B - Spielplätze = für Kinder bis 14 Jahre
  • C - Spielplätze = für Kleinkinder und jüngere Schulkinder

Beteiligungsverfahren

Wie sich Kinder den neuen Spielplatz vorstellen

Kinder und Jugendliche können aktiv die Planung und Neugestaltung von Spiel- Jugend- und Fun- und Trendsportflächen mitgestalten.

Das Jugendamt beteiligt Kinder und Jugendliche bei der Planung und Erstgestaltung von Neuanlagen, sowie Umgestaltungsmaßnahmen vorhandener Spiel- Jugend- und Fun- und Trendsportflächen. Die Beteiligung erfolgt z.B. bei der Durchführung von Zukunftswerkstätten oder der Erstellung von Spielplatzmodellen. Hier können Kinder und Jugendliche ihre Wünsche und Vorstellungen einbringen. Diese werden im weiteren Entwurfs- und Planungsverfahren im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten und technischen Machbarkeit berücksichtigt. Die Beteiligungsverfahren finden im zeitlich abgestimmten Prozess zwischen Planung und dem Bau eines Platzes statt. Kinder und Jugendliche als zukünftige Nutzer sehen und erleben, wie "ihre Ideen" Zug um Zug Gestalt annehmen. Dadurch ist eine stärkere Identifikation der Besucher mit "ihrem Aufenthaltsort/Spielplatz" gegeben und eine wirkungsvolle Vorbeugung gegen Vandalismus geschaffen.

Besucherinteressen auf Spielplätzen

Wo Menschen mit verschiedenen Interessen zusammentreffen, können auch Konflikte entstehen. Bei Interessenkonflikten zwischen Kindern und Jugendlichen und Bürgern/ Anwohnern im Zusammenhang mit der Nutzung von Spielplätzen nehmen Mitarbeiter des Fachdienstes unparteiisch Vermittlerfunktionen wahr. Sie helfen, beraten und suchen gemeinsam mit den Konfliktparteien nach Lösungen, um am Schluss einen ausgewogenen Ausgleich der unterschiedlichen Interessen herbeizuführen. Durch die ehrenamtlich tätigen Spielplatzpaten wird dieser Prozess unterstützt und gefördert. Sie tragen durch ihr Engagement in hohem Maße und dankenswerter Weise dazu bei, dass eine kinderfreundliche Atmosphäre auf den städt. Spielplätzen erhalten bzw. geschaffen wird.

Unterhaltung von Spiel- und Fun- und Trendsportflächen und Serviceleistungen

Ein beschädigtes Spielgerät, eine fehlende Bank oder ein "überquellender" Abfallbehälter auf einem Spielplatz können Steine des Anstoßes sein, über die sich Nutzer, Eltern oder Bürger ärgern.

In solchen Fällen stehen die Mitarbeiter im Fachdienst als Ansprechpartner zur Verfügung und schaffen in enger Zusammenarbeit mit anderen städt. Dienststellen umgehend bzw. zeitnah Abhilfe. Sie sorgen dafür, dass Spielplätze als wichtige Spiel-, Sport- und Begegnungsräume Kindern, Jugendlichen und Bürgern uneingeschränkt zur Verfügung stehen.

Kontakt

Stadt Dortmund - Jugendamt Daniel BinderAnsprechpartner

Stadt Dortmund - Jugendamt Heidrun HellwigAnsprechpartnerin

Büro für Kinder- und Jugendinteressen