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Kinderhände zeigen auf eine Landkarte

Büro für Kinderinteressen

Weltspieltag 2013

Das Motto des Weltspieltags 2013 lautet: "Spielen bildet!"

Spielen macht nicht nur Spaß und setzt Fantasie frei - es ist auch soziales Training und eine ganzheitliche Lerntechnik! Spiel stellt für Kinder eine der wichtigsten Lernformen dar.

Sich die Welt handelnd erschließen – das ist für die Entwicklung von Kindern und Jugendliche immens wichtig. Spielräume können wichtige Risiko- und Grenzerfahrungen ermöglichen. Spielformen und Spielorte sind bedeutsame Begegnungs-, Kommunikations- und Beziehungsräume, die der Persönlichkeitsentwicklung dienen.

Gerade das freie Spiel bietet die besten Möglichkeiten, soziale, kognitive und motorische Kompetenzen zu entwickeln.

Bilderstrecke: Weltspieltag 2013

Kinder auf dem Spielplatz 6 Bilder
Bewegung ausprobieren

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Bei zunehmendem Ganztagsbetrieb an Schulen stellt sich auch die Frage, wie man vor Ort dem Bedürfnis der Kinder nach Spiel, Freizeit, Ruhe und Erholung im Sinne des Art. 31 der Kinderrechtskonvention gerecht werden kann und welche Möglichkeiten sich bieten, trotzdem die wertvollen Angebote von außerschulischen Einrichtun-gen zu nutzen.

Das Motto zum Weltspieltag am 28.Mai 2013 lautet "Spielen bildet!", um mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen auf die Notwendigkeit des freien Spiels aufmerksam zu machen und die Diskussion anzuregen.

Das Büro für Kinderinteressen im Jugendamt der Stadt Dortmund möchte sich die-sem Motto anschließen und ruft in diesem Jahr besonders Mitarbeiterinnen und Mit-arbeiter an offenen Ganztagsgrundschulen und außerschulischer Kinder- und Ju-gendeinrichtungen auf, Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu entdecken und den Kindern ein vielfältiges Spektrum an Spiel-, Bewegungs- und Lernmöglichkeiten zu eröffnen.

Auch Lehrerinnen und Lehrer sollten sich bewusst machen, dass „informelle Bildung“, also das Lernen, welches außerhalb der Klassenzimmer stattfindet, einen sehr hohen Stellenwert hat. Hier ist die Fantasie aller gefragt, diesen Bildungsprozess in positiver Art zu nutzen.

Ein wichtiges Kriterium für „freies“ Spiel im Freien ist die Gestaltung der Außenflächen. Die Flächen sollten "Aufforderungscharakter" haben, zu Spiel, Bewegung, Kommunikation und zum Entdecken "verleiten", aber auch Rückzugsmöglichkeiten bieten.

Doch viele Schulhöfe erfüllen diese Voraussetzungen nicht oder nicht mehr.

Hier sind alle Betroffenen aufgefordert, aktiv zu werden und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Büro für Kinderinteressen