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FABIDO - Tageseinrichtungen für Kinder und Kindertagespflege

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Karsten Lindemann

Fabido

Kita Bornstraße steht im Finale des Deutschen Kita-Preises

Nachricht vom 13.02.2019

Die Kindertageseinrichtung Bornstraße und das Netzwerk IN-Familie Hannibal- und Brunnenstraßenviertel sind für den Deutschen Kita-Preis nominiert. Das Netzwerk wurde in der Kategorie "Lokales Bündnis für frühe Bildung" ausgewählt.

Team und Kinder der Fabido-Kita Bornstraße

Am 12. Februar besuchte ein Experten-Team der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der Berliner Hochschule für angewandte Pädagogik die Kita Bornstraße und tauschte sich mit den Fachkräften vor Ort aus.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Das Bündnis hat sich gegen 1.600 Bewerber aus ganz Deutschland durchgesetzt und gehört damit zu den zehn Bündnissen in der Endrunde des Deutschen Kita-Preises 2019. Es ist in der Kategorie das einzige Netzwerk aus Nordrhein-Westfalen, das im Finale steht.

Der Deutsche Kita-Preis zeichnet Kitas und Bündnisse aus, die ihre Arbeit konsequent an den Bedürfnissen von Kindern ausrichten und dabei Kinder und Eltern partizipativ beteiligen. Die Auszeichnung für Kitas und lokale Bündnisse für frühe Bildung würdigt auch gute Prozesse und nicht ausschließlich gute Ergebnisse. Sie berücksichtigt zudem die unterschiedlichen Rahmenbedingungen, in denen Kinderbetreuung stattfindet. Die Preisverleihung findet am 13. Mai im Tempodrom in Berlin statt. In den beiden Kategorien "Kita des Jahres" und "Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres" werden jeweils ein erster Preis und vier zweite Preise vergeben. Das Preisgeld beträgt je 25.000 Euro für die Erstplatzierten in den beiden Kategorien und jeweils 10.000 Euro für die vier Zweitplatzierten in beiden Kategorien.

Fabido Kita Bornstraße

Die Einrichtung ist zeitgemäß ausgestattet und bietet den Kindern Möglichkeiten, spielerisch die Welt zu erkunden und selbstbestimmt Bildungserfahrungen zu machen.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Am Dienstag, 12. Januar, bekam die Kita Bornstraße Besuch von einem Experten-Team der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der Berliner Hochschule für angewandte Pädagogik. das Team machte sich vor Ort ein Bild von der Arbeit der Mitarbeitenden.

Heike Klumbies, Leitung der Fabido-Kita Bornstraße 52: "Hier wird ein engmaschiges Netzwerk im Quartier geknüpft. Unter anderem Erziehende und Grundschullehrer arbeiten Hand in Hand zusammen, auch mit anderen Institutionen. Wir sind auch mit Sprachschulen vernetzt, in denen die Kinder aus dem umliegenden Quartier Deutsch lernen. Regelmäßig gibt es ein Elterncafé, bei dem Probleme besprochen werden, wie z.B. die Unfallgefahr für die Kinder an der stark befahrenen Bornstraße. Dieses Problem wird in die Elterncafés an den umliegenden Grundschulen mitgenommen, sodass schon Erfolge erzielt werden konnten."

Markus Jentzsch vom Familien-Projekt Innenstadt Nord erklärte, Eltern und Kinder könnten an einem Gang durchs Quartier teilnehmen, bei dem sie die Gelegenheit haben, Einrichtungen und Orte für Kinder kennenzulernen - wie Spielplätze, das Dietrich-Keuning-Haus oder andere. Eltern haben zudem die Möglichkeit, wichtige Institutionen für Erwachsene zu entdecken.

Kita Bornstraße

In der Kita Bornstraße lernen mehrsprachige Kinder, sowohl die deutsche Sprache als auch ihre Muttersprache weiterzuentwickeln.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Die Kita Bornstraße nimmt seit dem 1. Januar 2016 an dem Bundesprogramm "Sprach-Kitas" teil. Dabei können die Kinder von ihren Sprachvorbildern lernen und die eigene Sprache weiterentwickeln. Dabei nutzen die pädagogischen Fachkräfte Gesprächsanlässe im Kita-Alltag und erweitern im feinfühligen Dialog mit dem Kind dessen Wortschatz und Sprachfähigkeiten. Im pädagogischen Alltag wird die Sprache außerdem gefördert durch gemeinsames Reimen oder das Singen von Kinderliedern, Theaterspielen, regelmäßiges - auch zweisprachiges - Vorlesen durch Lesepaten und andere gezielte Angebote.

In der Fabido-Kita Bornstraße nehmen im Sinne einer inklusiven Erziehung alle Kinder - mit und ohne Behinderung, mit und ohne Migrationshintergrund - uneingeschränkt teil. Der Bildungsbereich Natur(-Wissenschaft) ist fest in den Alltag integriert. Der Kita ist wichtig, dass die Kinder mit all ihren Sinnen und viel Spaß ihre Umwelt erforschen. Die Mitarbeitenden verstehen sich als Bildungsbegleiter, die sich gemeinsam mit den Kindern auf forschendes Lernen einlassen.

Auch die Medienerziehung spielt eine große Rolle. Kinder sollen ihre Medienerlebnisse kreativ verarbeiten, neue Erfahrungen machen und kritisch mit Medien umgehen können. Sie sollen auf ihr Leben in einer Welt vorbereitet werden, in der Medien überall gegenwärtig sind, mit denen sie sich täglich auseinandersetzten müssen.

Zum Thema

Parallel zu den Vor-Ort-Besuchen entstehen zu jedem Finalisten Kurzfilme, in denen die Arbeit der Kitas und Bündnisse präsentiert wird. Diese sind ab Anfang April auf der Website des Deutschen Kita-Preises zu sehen. Vertreter der Kita Bornstraße und des Netzwerks IN-Familie Hannibal- und Brunnenstraßenviertel sind bei der Preisverleihung am 13. Mai in Berlin vor Ort.

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