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FABIDO - Tageseinrichtungen für Kinder und Kindertagespflege

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Karsten Lindemann

Erziehung

"Krisenfest und zukunftssicher": Fabido stellt Geschäftsbericht 2020 vor

Nachricht vom 27.05.2021

Der Städtische Eigenbetrieb Fabido stellte am Donnerstag, 27. Mai, seinen vierten Geschäftsbericht vor. Unter dem Titel "krisenfest und zukunftssicher" dokumentiert der Geschäftsbericht 2020, wie sich Fabido mit geeigneten Maßnahmen, Aktionen und innovativen Ideen den Herausforderungen der Corona-Pandemie erfolgreich gestellt hat.

Vorstellung des FABIDO-Geschäftsberichts 2020 „krisenfest und zukunftssicher“

Fabido-Geschäftsführer Daniel Kunstleben, Lena Marschinke (päd. Fachkraft), Jugenddezernentin Daniela Schneckenburger, Sandra Brüggemann (Leiterin Fabido-Kita Berliner Straße), Maria Berse (Fachkraft Sprachförderung). Außerdem drei Kinder der Fabido-Kita Berliner Straße.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Torsten Tullius

Zudem zeigt er auf, wie die Mitarbeiter*innen engagiert an dem umfangreichen Projekt "Prozessoptimierung" weiterarbeiteten, um Fabido zukunftssicher zu gestalten.

Insgesamt stellte Fabido im Jahr 2020 rund 8.654 Betreuungsplätze zur Verfügung - 7.514 Plätze in 99 Kitas und 1.140 Plätze in der Kindertagespflege bei 337 Tagesmüttern und -vätern sowie in 13 Großpflegestellen und acht Kinderstuben. Bei Fabido gibt es 44 Familienzentren mit dem Gütesiegel "Familienzentrum des Landes NRW".

Übernahme von Kinderstuben-Teams

"Bedeutsam im Jahr 2020 war unter anderem die Übernahme von Kinderstuben-Teams in die Festanstellung. Das Ziel von Kinderstuben ist die intensive frühkindliche Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund aus sozial benachteiligten Familien. Die dort betreuten Kinder sowie deren Eltern werden auf das öffentliche Bildungs- und Sozialsystem vorbereitet. Wir sehen hier ein wichtiges, zusätzliches Format in der frühkindlichen Bildungskette, das es zu verstetigen und möglichst auszubauen gilt", sagt Jugenddezernentin Daniela Schneckenburger.

Das Jahr 2020 stand auch für den Eigenbetrieb Fabido im Zeichen der Corona-Pandemie. Fabido gehört zu den kritischen Infrastrukturen, auf die Familien angewiesen sind. Daher war es wichtig, dass alle Mitarbeiter*innen von Fabido, in den Kitas, der Kindertagespflege und dem Innendienst Hand in Hand gearbeitet haben, um das Beste für Kinder und Familien sicher zu stellen.

Zudem musste ab dem 1. August die komplette Revision des Kinderbildungsgesetzes Kibiz umgesetzt werden. Dies wurde pragmatisch und effektiv geregelt.

"Kooperation (er)leben"

"Kooperation (er)leben" ist die Überschrift der Prozessoptimierung bei Fabido. Ziel ist, gemeinsam mehr zu erreichen, Schnittstellen zu verbessern und damit auch die Zufriedenheit aller zu steigern. Das ist wichtig, um auch langfristig als Trägerin und Arbeitgeberin attraktiv zu bleiben. In diesem Prozess werden alle beteiligt: Leitungskräfte, Gruppenkräfte, der Innendienst und die Mitarbeiter*innen aus den Wirtschaftsküchen.

Mit Workshops zu den Themenbereichen Bau, Beschaffung, Personalentwicklung und Personaleinsatzplanung wurde der Prozess gestartet und im Anschluss wurde in themenspezifischen Arbeitsgruppen weiter gearbeitet. Personalwerbung, -einsatz und -entwicklung werden an aktuellste Anforderungen angepasst.

Bei den An- und Umbauprozessen verfolgt Fabido das Ziel, in Zusammenarbeit mit anderen städtischen Akteur*innen in transparenten Prozessen Verbesserungen zu erreichen.

"Fabido hat in diesem Projekt sehr bewusst die Zusammenarbeit in den Mittelpunkt gestellt. Das gemeinsame Handeln und aus welcher Haltung heraus gearbeitet wird, wurde in den Blick genommen. Denn Haltung ist entscheidend, um Krisen gut zu meistern. Die ersten Ergebnisse dazu haben sich bereits positiv und unterstützend auf die Bewältigung der Corona-Krise ausgewirkt“, erläutert Fabido-Geschäftsführer Daniel Kunstleben.

230 Ausbildungsplätze bei Fabido

Es hat sich in der Corona-Zeit auch gezeigt, dass die Herausforderungen nur mit qualifiziertem und motiviertem Personal zu meistern sind. Fabido wird auch weiterhin vielen jungen Menschen eine vielseitige Ausbildung mit interessanten Weiterentwicklungsmöglichkeiten ermöglichen.

Insgesamt stellt Fabido bis zu 230 Ausbildungsplätze zur Verfügung.

Für 50 Berufspraktikant*innen begann am 1. September das Anerkennungsjahr; das sind sieben mehr als im Vorjahr. Zudem starteten 56 junge Menschen in die dreijährige praxisintegrierte Ausbildung (PIA) zu Erzieher*innen, das sind neun mehr als 2019. Bei dieser Ausbildungsform können nun langfristig 180 Ausbildungsplätze angeboten werden.

Zum Thema

Weitere Informationen finden Sie online. Den Geschäftsbericht 2020 finden Sie angehängt als PDF-Dokument zum Download.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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