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FABIDO - Tageseinrichtungen für Kinder und Kindertagespflege

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Karsten Lindemann

Nachwuchskräfte

Fabido und Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg weiten Kooperation zur Ausbildung von Kinderpfleger*innen aus

Nachricht vom 29.09.2021

Die Stadt Dortmund und das Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg wollen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit im Bereich der Ausbildung von Nachwuchskräften für die Kitas weiter ausweiten.

Fabido und Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg weiten Kooperation zur Ausbildung von Kinderpfleger*innen aus

V.l.: Klaus Krutmann, Schulleiter des Gisbert-von-Romberg-Berufskollegs, Schuldezernentin Daniela Schneckenburger, Fabido-Geschäftsführer Daniel Kunstleben.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Katharina Kavermann

Mit Beginn des kommenden Ausbildungsjahres 2022/23, am 1. August 2022, wird der neue Ausbildungsgang "Praxisintegrierte Ausbildung zu staatlich geprüften Kinderpfleger*innen" starten.

Mit dem neuen Ausbildungskonzept, das sich bereits im Bereich der Ausbildung von Erzieher*innen bewährt hat, will Fabido einen nachhaltigen Beitrag zur Fachkräftesicherung leisten.

Am Montag, 27. September, unterzeichneten die Stadt Dortmund, vertreten durch Jugenddezernentin Daniela Schneckenburger und Fabido-Geschäftsführer Daniel Kunstleben, und das Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg mit dem Schulleiter Klaus Krutmann die entsprechende Kooperationsvereinbarung.

28 Kinderpfleger*innen im neuen Ausbildungsjahr

"Der Ausbau von Kindertageseinrichtungen und des offenen Ganztages gelingt nur mit pädagogischen Fachkräften - darum gehen wir mit unserem kommunalen Träger einen neuen Schritt: Fabido wird ab dem neuen Ausbildungsjahr erstmalig 28 Kinderpfleger*innen in diesem neuen Ausbildungsgang einstellen. Das bedeutet: während ihrer zweijährigen Ausbildungszeit werden die Schüler*innen parallel Schulunterricht und Einsatzzeiten in den Kitas haben. Von Anfang an werden die angehenden Kinderpfleger*innen ein Ausbildungsgehalt bekommen", erläutert Jugenddezernentin Daniela Schneckenburger.

Für den qualitativen und quantitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung und die Umsetzung des "Gute-KiTa-Gesetzes" werden neben Erzieher*innen auch eine ausreichende Anzahl an qualifizierten und motivierten Kinderpfleger*innen benötigt.

"Wir benötigen neue und attraktive Konzepte zur Personalgewinnung wie diesen Ausbildungsgang, denn der Fachkräftemangel ist erheblich", betont Schneckenburger.

Ausbildung mit Attraktivität

Schulleiter Klaus Krutmann spricht aus Erfahrung, wenn er sagt: "Die praxisintregierte Ausbildung besitzt eine sehr hohe Attraktivität bei den jungen Bewerber*innen, da von Anfang an eine Ausbildungsvergütung gezahlt wird. Dies ist für junge Menschen, die weitgehend wirtschaftlich unabhängig sein wollen, zwingend erforderlich. Wie wir feststellen, ist dies besonders für männliche Berufseinsteiger wichtig. Dieser Bildungsgang ist ein weiterer geeigneter Schlüssel, um gutes Personal zu gewinnen, damit eine qualifizierte frühkindliche Bildung gewährleistet werden kann."

Fabido-Geschäftsführer Daniel Kunstleben betont: "Die Kooperation zwischen den Lernorten 'Schule' und 'Praxis' ist bereits durch die praxisintegrierte Ausbildung für Erzieher*innen (PIA) seit vielen Jahren bei Fabido erprobt und wird sehr erfolgreich umgesetzt. Daher decken sich viele Aspekte beider Ausbildungsformen und sind auf den neuen zweijährigen Ausbildungsgang 'Praxisintegrierte Ausbildung für Kinderpfleger*innen' übertragbar."

Zum Thema

Die Voraussetzungen für eine Einstellung ist ein Hauptschulabschluss nach Klasse 9 oder ein höherwertiger Abschluss. Bewerbungen sind ab dem 1. Oktober bis zum 30. November ausschließlich online auf der Karriere-Internet-Seite der Stadt Dortmund möglich.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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