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Gruppe von Kindern

Familienportal

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Wolf-Dieter Blank.

Quartier Brunnenstraßen- und Hannibalviertel

Stadtbezirk Innenstadt-Nord

Kartenausschnitt Brunnenstraßen- und Hannibalviertel

Kartenausschnitt Brunnenstraßen- und Hannibalviertel
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Alle Rechte vorbehalten Vermessungs- und Katasteramt

Das Brunnenstraßenviertel ist seit 2012 als Referenzprojekt ein Teil im Modellvorhaben "Kommunale Präventionsketten" (früher „Kein Kind Zurücklassen“) Die Grundschule Kleine Kielstraße im Viertel ist dabei eine wichtige Anlaufstelle für Eltern und Kinder, aus über 35 Nationen. Vielfältige Angebote werden und wurden in Zusammenarbeit im Netzwerk „INFamilie“ im Quartier umgesetzt und sollen weiter optimiert werden. Das Brunnenstraßen- und Hannibalviertel soll ein Ort sein, an dem Familien sich wohlfühlen und ihre Kinder bestmögliche Startchancen für die Zukunft bekommen

Kartenauschnitt Brunnenstraße und Hannibalviertel als Download [pdf, 192 kB]

Zahlen, Daten, Fakten

Die Menschen im Quartier

Es leben etwas über 4000 Menschen im Quartier. Davon haben 65 % einen Migrationshintergrund bzw. sind Migranten und stammen aus 35 unterschiedlichen Ländern.
40 % der Bevölkerung im Alter von 0-65 Jahren bekommen Transferleistungen nach SGB II.
Fast 300 Kinder unter fünf Jahren und mehr als 850 Kinder und Jugendliche unter 17 Jahren leben im Quartier. (Stand 31.12.2017)

Kindertageseinrichtungen und Kinderstuben

Es gibt zwei Kindertageseinrichtungen im Quartier, eine in katholischer und eine in evangelischer Trägerschaft. Sie betreuen insgesamt 132 Kinder. Weiter sind noch drei Kinderstuben (Großpflegestellen mit einer zusätzlichen pädagogischen Kraft für die Elternarbeit, die 27 Kinder unter 3 Jahren betreuen.

Grundschule Kleine Kielstraße

Die Grundschule Kleine Kielstraße besuchen 450 Kinder, davon sind 225 Kinder in der Offenen Ganztagsschule.

Visionen und Leitziele

Gemeinsames Handeln setzt vereinbarte Ziele voraus. Diese haben wir in einer Vision und Leitzielen festgehalten. Hieran orientiert sich unser Handeln.

Wir wollen das Quartier lebenswerter machen, Kindern und Eltern helfen Potenziale zu entwickeln und Kinder gute Startchancen ins Leben ermöglichen.

Dafür setzen wir uns ein!

Zu den individuellen Angeboten der Netzwerkpartner gehören:
Beratung rund um das Thema Familie, Erziehung und Gesundheit. Hilfen und Unterstützung zum Thema Schule, Kinderbetreuung, Hausaufgabenhilfe, Vermittlung von hilfen bei schulden und Geldproblemen, Kulturangebote, Bildungsmaßnahmen (z.B. Sprachförderung).

Es geht aber auch um gemeinsam initiierte Aktionen um das Quartier und das Wohnumfeld attraktiver zu gestalten.

Plakat "Visionen INFamilie" [pdf, 87 kB]
Plakat "Leitziele INFamilie" [pdf, 201 kB]

Strukturen/Akteure

Die Gruppe trifft sich regelmäßig in der Grundschule Kleine Kielstraße. Bei Bedarf können Treffen auch spontan und in anderen sozialen Einrichtungen im Quartier stattfinden. Dies wird immer gemeinsam entschieden.

Aktuell besteht die Steuerungsgruppe aus folgenden Personen:

  • Julia Krippenstapel, Leiterin Grundschule Kleine Kielstraße
  • Ute Roos, Frühförderzentrum des Diakonischen Werkes, Rolandstr.
  • Ute Laabs, Betriebsleitung Angebote an Schulen, dobeq
  • Barbara Eiche, Leitung Kath. Familienzentrum St. Antonius, Haus der Generationen
  • Martina Buchbinder, Jugendhilfe St. Elisabeth
  • Stefan Wehrmann, Jugendhilfe St. Elisabeth
  • Heike Klumbies, Leitung FABIDO-Kindertageseinrichtung Bornstraße
  • Markus Jentzsch, Familienbüro Innenstadt-Nord
  • Ingolf Sinn, Familien-Projekt Dortmund

Da das Netzwerk ständig wächst ist die Aufzählung hier auch nicht abschließend:

Aktionen Brunnenstraßen- und Hannibalviertel

2019

Die Kita Bornstraße und das Netzwerk IN-Familie (Hannibal- und Brunnenstraßenviertel) haben den Deutschen Kita-Preis erhalten.

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2015

  • Österreichische Delegation besucht das Netzwerk INFamilie in der Nordstadt
  • Brigitte Mohn von der Bertelsmann-Stiftung besucht Netzwerk INFamilie

Österreichische Delegation besucht das Netzwerk INFamilie in der Nordstadt

Eine Gruppe aus 25 Bürgermeistern und Verwaltungskräften vom Vorarlberg in Österreich, begleitet von Vertreterinnen und Vertretern des NRW-Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend und Sport, besuchte am Dienstag, 1. September 2015, das Netzwerk INFamilie im Brunnenstraßen- und Hannibalviertel in der Nordstadt. Die Gäste interessierten sich für die erfolgreiche Netzwerkarbeit im Rahmen des Modellvorhabens "Kein Kind zurücklassen".

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Brigitte Mohn von der Bertelsmann-Stiftung besucht Netzwerk INFamilie

Am 25.03.15 besuchte Frau Brigitte Mohn im Rahmen des Modellvorhabens "Kein Kind zurücklassen!" die Dortmunder Nordstadt.
In Begleitung von verschiedenen Experten und Praktikern überzeugte sich Frau Mohn von der guten Zusammenarbeit der im Quartier zu einem Netzwerk zusammengeschlossenen sozialen Akteure.

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2014

  • Ministerin Ute Schäfer zu Besuch beim Netzwerk INFamilie
  • Brunnenstraßenfest
  • Schulsportfest der Grundschule Kleine Kielstraße

Ministerin Ute Schäfer zu Besuch beim Netzwerk INFamilie

Am 01.09.14 besuchte die Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW Frau Ute Schäfer das Brunnenstraßen- und Hannibalviertel und überzeugte sich über die gute Arbeit des Netzwerks INFamilie.

PDF "Ministerin Ute Schäfer zu Besuch beim Netzwerk INFamilie" [pdf, 4,5 MB]
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Brunnenstraßenfest

Das Brunnenstraßenfest stand 2014 unter dem Motto "Gesund und Bunt". Vom Arbeitskreis "Gesundheit" des Netzwerks INFamilie angeregt und initiiert, beteiligten sich wieder viele Institutionen und Netzwerkpartner an dem Brunnenstraßenfest am 19.09.14.

Flyer "Brunnenstraßenfest 2014" [pdf, 6,0 MB]
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Schulsportfest der Grundschule Kleine Kielstraße

Das diesjährige Schulsportfest der Grundschule Kleine Kielstraße wurde am 27.06.14 erneut im Hoeschpark durchgeführt. Das weitläufige Areal eignet sich besonders für eine so große Gruppe von fast 500 Schülerinnen und Schüler. Wieder haben Partner und vor allem die Lehrer und die Schulsozialarbeiterin das Sportfest toll geplant und zuverlässig durchgeführt.

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2013

  • Das Spielplatz Filmprojekt
  • Vernetzungsinitiative Blick übern Zaun

Das Spielplatz Filmprojekt

Für die Kinder aus dem Brunnenstraßen- und Hannibalviertel ist das Spielen auf dem Spielplatz am Flensburger Platz begleitet von vielen Problemen: Konfrontationen mit Drogensüchtigen und -dealern, Streitigkeiten mit älteren Jugendlichen und anderen Nationalitäten. Verschiedene Gruppen beanspruchen den Platz für sich und begegnen sich mit Mißtrauen.
In einem Filmprojekt der Fachhochschule und Kindern aus dem Quartier entstand mit viel Fantasie und Spontanität ein Film in dem die Kinder ihre eigenen Erlebnisse nachspielen und kreativ weiter entwickeln. Sie verwandeln den Platz in eine Bühne zwischen Kinderspiel, Realität und Fiktion.

Flyer "Spielplatz Filmprojekt" [pdf, 5,7 MB]

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Vernetzungsinitiative Blick übern Zaun

Mit dem Ziel das Netzwerk INFamilie und die begonnene Zusammenarbeit weiter zu optimieren wurde Ende 2013 die Initiative "Blick über den Zaun" gestartet. Die Institutionen und Fachdienste des Netzwerkes haben hierbei die Möglichkeit sich den Partnern in ihren Räumlichkeiten vorzustellen, untereinander in einen fachlichen Austausch zu treten und Details zu Aufgaben und Arbeitsfeldern zu vermitteln und zu erhalten.

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Maßnahmen Brunnenstraßen- und Hannibalviertel

Sprachförderung im Quartier

Sprachförderung bildet gerade für Kinder mit Migrationshintergrund eine wichtige Basis um schulisch und später beruflich eine Perspektive entwickeln zu können. Ein nicht unerheblicher Teil der Kinder aus dem Quartier haben beispielsweise bei der Einschulung so große Sprachdefizite, dass sie von Beginn an Schwierigkeiten haben dem Unterricht folgen zu können.

Hierunter leiden dann alle schulischen Leistungen unabhängig von der Intelligenz. Ein Ziel muss daher eine möglichst frühe und umfassende Sprachförderung und Unterstützung sein. Im Familienzentrum St. Antonius, im Haus der Generationen in der Missundestr. 78 wurde in Kooperation mit der RAA und dem Familien-Projekt ein Sprachförder- und Entwicklungsprogramm eingerichtet. Dieses Programm heißt Griffbereit.

Flyer "Griffbereit" [pdf, 796 kB]
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Bewegungszwerge

Gemeinsam mit dem DJK Hansa, der TU Dortmund und dem Stadttportbund wurde dieses "Bewegungs- Spiel- und Sportangebot für Kinder von 2-4 Jahren und ihre Eltern" zur Unterstützung der frühkindlichen Entwicklung konzipiert und im Brunnenstraßenviertel in der Grundschule Kleine Kielstraße (Motopädieraum) eingerichtet.

Das Angebot bietet durch seinen Aufbau einen "Bewegungs- und Entfaltungsraum", der den Kindern viel Platz zum Spielen und Entdecken ermöglicht. Durch kindgerechte Materialien wie Rutschen, gepolstertes Fass, Stofftunnel, Bällebad, Leitern, Kisten usw. werden die Kinder darin bestärkt selbständig ihre Umwelt spielerisch zu erkunden. Dabei werden Eltern und Kinder von den Sportassistenten "Bewegungszwerge" dazu angeregt, ihre Kinder selbstbestimmt handeln zu lassen.

Flyer "Bewegungszwerge" [pdf, 1,7 MB]
Konzept "Bewegungszwerge" [pdf, 107 kB]
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Baby-Eltern-Treff

Der Baby-Eltern-Treff wurde in der Grundschule Kleine Kielstraße eingerichtet und ergänzt damit das bereits seit langer Zeit sehr erfolgreiche Elterncafé. Im Baby-Eltern-Treff können Eltern können sich in gemütlicher Runde mit anderen austauschen und Fragen aus dem Familienalltag und dem Baby besprechen.

Essen und Lernen im St. Antonius

Kinder brauchen Bestätigung für ihr Selbstvertrauen. Sie brauchen das Gefühl wichtig zu sein und geliebt zu werden. Mit dem Projekt „Essen und Lernen in St. Antonius“ zeigen wir, dass es sich lohnt, sich für jedes einzelne Kind stark zu machen und einzusetzen, sowie Kinder nach ihren individuellen Fähigkeiten zu fördern.

Wir bieten Grundschulkindern des Brunnenstraßenviertels während der Schulzeit von montags bis freitags eine vom „Essen und Lernen-Team“ von Martina Buchbinder in der St. Antonius frisch zubereitete Mahlzeit an.
Darüber hinaus wird – unterstützt von rund 40 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, überwiegend von der Deutschen Post – Hausaufgabenhilfe angeboten.

Ziel ist es, die Kinder zu unterstützen und ihnen zu zeigen, dass Lernen Spaß machen kann. Die Kinder bekommen so wichtige Bausteine für ihr zukünftiges Leben vermittelt, ohne unter Leistungsdruck zu stehen. Gemeinsames und angeleitetes Spielen kommt nicht zu kurz. Martina Buchbinder ist als Dipl. Sozialwissenschaftlerin fachlich gut aufgestellt und führt und unterstützt das Team entsprechend.

Flyer "Essen und Lernen im St. Antonius" [pdf, 553 kB]
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Antonius Sonnenkinder

Das Unterstützungsangebot ist für Eltern mit Kindern im vorschulischen Alter konzipiert. Es soll Kinder ab 3 Jahren unterstützen, die zurzeit keinen Kindergartenplatz haben aber aufgrund ihrer besonderen Situation z. B. aufgrund einer Zuwanderung und damit verbundener Sprachentwicklung, eine Unterstützung benötigen.

Die Unterstützung bezieht sich auf Eltern und Kinder. Der Schwerpunkt bei den Kindern liegt in erster Linie auf der Sprachentwicklung, aber auch auf Integration und Vorbereitung auf einen Wechsel in den Kindergarten, bzw. die Schule.

Antonius Sonnenkinder ist ein Brückenangebot um die wichtige Entwicklungszeit des Kindes zu nutzen und den Einstieg in eine Regeleinrichtung zu unterstützen und zu erleichtern.

Das kontinuierliche Angebot findet von Montag bis Freitag in der Zeit von 8.00–12.00 Uhr statt. Nur mit dieser Regelmäßigkeit ist nachhaltig eine Entwicklung der sozialen, emotionalen und sprachlichen Entwicklung der Kinder möglich. Die Kinder erwerben wichtige soziale Verhaltensweisen, die individuelle Entwicklung wird unterstützt. Der Erfahrungshintergrund wird erweitert und die Kinder erleben Gemeinschaft, soziale Verhaltensweisen wie Regeln, Tagesstruktur oder Rücksichtnahme. Durch Kontakte mit anderen Kulturen und Sprachen, erwerben die Kinder spielerisch umfängliche Kompetenzen. Die Eltern sind intensiv eingebunden und unterstützen den Prozess durch Beteiligungen an Informationsgesprächen, Veranstaltungen, Bildungsangeboten oder Maßnahmen des Elterncafes „Café Antonius“.

Flyer "Antonius Sonnenkinder" [pdf, 490 kB] - Unterstützungsangebot für Eltern mit Kindern im vorschulischen Alter (ab 3 Jahre)

Antonius Sprachschule

Das Sprachangebot richtet sich an Eltern deren Kinder nicht in einer Tageseinrichtung für Kinder sind und aufgrund ihrer Herkunft oder Entwicklung Problemstellungen mit der deutschen Sprache haben und in der Dortmunder Nordstadt leben.

Vorrangig wird die Sprachförderung Kindern angeboten, bei denen im Zusammenhang mit der Sprachstandsfeststellung (vorschulische Beratung nach SchulG) ein Unterstützungsbedarf festgestellt wurde. Hierüber erhalten die Eltern eine entsprechende Bescheinigung der Grundschule. Gerne können Sie aber ihr Kind nach Terminabsprache auch ohne eine entsprechende Bescheinigung vorstellen.

Das Angebot ist in Kursform, d. h. in kleinen Gruppen von fünf Kindern ausgerichtet. Diese von Fachkräften angeleitete Spielgruppe hat zum Ziel alltagsorientierte Sprachentwicklung mit den Kindern in spielerischer Form durchzuführen. Hierbei ist auch das Gruppenspiel von großer Bedeutung.

Gearbeitet wird nach dem Fachkonzept der „Language Route“, ein pädagogisch-entwicklungslinguistisches Sprachförderkonzept für Sprachfachkräfte.

Das Personal wurde geschult durch Frau Klumbies, Leiterin der FABIDO-Kindertageseinrichtung Bornstraße, die das Konzept erfolgreich in ihrer Einrichtung durchführt. Weiter bestehen auch gegenseitige Hospitationen zwischen der Sprachschule und der Tageseinrichtung für Kinder.

Flyer "Antonius Sprachschule" [pdf, 359 kB]

Elterncafé Antonius

Das Elterncafé Antoius ist ein Treffpunkt für die Eltern der Kinder die in den Angeboten „Sonnenkinder“ und der „Sprachschule“ angemeldet sind und betreut werden. Den Eltern soll ermöglicht werden sich in ungezwungener Atmosphäre auszutauschen, Beratung in Anspruch zu nehmen oder Kontakte zu knüpfen.

Das Elterncafé ist mit den Angeboten im Antonius verknüpft und bietet damit auch den Eltern die Möglichkeit kostenfrei Unterstützung zu erhalten, sich weiter zu bilden oder über wichtige Themen Informationen zu bekommen. Zum Beispiel zu:

  • Gesundheit
  • Informationen zu Behörden in Dortmund
  • Ernährung
  • Sprachförderung
  • Unterstützung in Alltagsbelangen
  • Austausch und Hilfe in Erziehungsfragen
  • Verbraucherberatung
  • Angebote nach Interessen

Im Rahmen offener Sprechstunden und Informationsveranstaltungen werden auch spezifische Themen durch Fachkräfte bei Bedarf organisiert und durchgeführt (z. B. Familienhebammen, Familien-Projekt, Ausländerbehörde, Gesundheitsamt, Jobcenter)

Flyer "Elterncafé Antonius" [pdf, 557 kB]

Projekte Brunnenstraßen- und Hannibalviertel

Hannibal Nr. 2 – Lebenswelten, Erfahrungen, Generationen

Am 23.09.16 wurde das Projekt LEG - Lebenswelten, Erfahrungen, Generationen mit einem Fest eröffnet. Am Standort dem Wohnkomplex Hannibal an der Jägerstraße 2 im Brunnenstraßen- und Hannibalviertel der Dortmunder Nordstadt waren alleTräger des Kooperationsprojektes vertreten. Es erfolgte eine symbolische Schlüsselübergabe an die Projektverantwortlichen.

Unter Federführung des Netzwerks INFamilie wurde mit interdisziplinär ausgerichteten Fachkräften das Konzept "Hannibal-Lebenswelten, Erfahrungen, Generationen" entwickelt. Die Konzeptidee zielt auf einen Integrationsansatz einer Mehrgenerationen- und multikulturellen Perspektive. Durch Implementierung und Koordination verschiedener sozialer Projekte und Nutzung der durch die LEG Wohnen angebotenen Gewerberäume im Hannibal ergeben sich Möglichkeiten verschiedene Maßnahmen, Projekte und Aktionen wohnortnah im Quartier anzubieten. Im Kern ist daran gedacht junge und ältere Menschen verschiedener Nationalität über gemeinsame Aktivitäten an einem Ort strukturiert zusammen zu bringen, Erfahrungen zu machen und mit und von einander zu lernen. Hierbei wird es um Sprache, Bildung und verschiedene soziale, kulturelle und integrative Projekte gehen. Begleitet werden sie dabei von verschiedenen Fachkräften unterschiedlichster Träger des Netzwerks INFamilie.

Projektflyer Hannibal [pdf, 685 kB]
Konzept Hannibal 2 [pdf, 1,2 MB]
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Spielpark-Projekt Brunnenstraße

Das Spiel-Park-Projekt beschäftigt das Netzwerk INFamilie seit 2012. Immer wieder wurden Anläufe unternommen den Spielplatz zu verschönern, ein bestehendes Wegerechte zu realisieren und den Spielplatz zu beleben. Der Erfolg war aufgrund der bekannten Problematik der Innenhoflage und Vandalismusschäden immer wieder bescheiden.
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Bürgergarten Kleine Heroldwiese

Die Bürgerinitiative Brunnenstraßenviertel hat sich schon seit ein paar Jahren mit der Nutzung des Grundstücks Gronaustraße, Ecke Heroldstraße auseinandergesetzt. Es liegt inmitten des dicht bebauten Wohngebiets gegenüber des brachliegenden Bahndamms und hat durch Baumbestand und Rasenfläche eine positive optische Wirkung.

Wie viele Flächen ist auch diese für die Bewohner kaum nutzbar, da die Fläche von vielen Hundebesitzern als Hundeklo genutzt wird und Müllablagerungen (Glas, Spritzen) das Betreten der Fläche riskant machen.
Durch das Baumscheibenprojekt des Quartiersmanagement Nordstadt wurde gezeigt, dass die Anwohner an der Gestaltung und positiven Belebung ihrer Umwelt interessiert sind.

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Haushaltsführerschein

Das Netzwerk INFamilie bietet über das katholische Familienzentrum "Haus der Generationen" in der Missundestraße in Kooperation mit der Katholischen Bildungsstätte und dem Familienbüro Innenstadt-Nord erstmalig ein Projekt zum Erwerb eines "Haushaltsführerscheins" an.

Das Projekt soll die Teilnehmer zur Bewältigung des Alltags stärken. Es soll Eltern oder Familien in ihren Fähigkeiten unterstützen und so sicherer für die Alltagsaufgaben machen. Gelingen diese Aufgaben gut, gestaltet sich auch das Familienleben positiver. Die Gruppe trifft sich einmal wöchentlich für theoretische und praktische Themen und orientiert sich an der Alltagssituation der Teilnehmer.

Flyer "Haushaltsführerschein" [pdf, 448 kB]
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INFamilie-Mobil

INFamilie wird mobil: auf den Punkt gebracht heißt dass, Kinder und Familien aus dem Brunnenstraßenviertel haben nun bessere Möglichkeiten, Erholungs- und Freizeitaktionen auch außerhalb des Quartiers zu besuchen. Mit Hilfe von Autohaus Rüschkamp und "Tischlein deck dich" konnte ein Fahrzeug angeschafft werden.

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SprichWort

SprichWort ist ein vom Lionsclub Dortmund finanzierter Baustein der Bildungskette des Netzwerks INFamilie. SprichWort zielt in erster Linie auf den Aufbau eines umfassenden sprachentwicklungsfördernden Milieus ab.

Sprachförderung mit Kindern hat nur dann eine langfristige Wirkung, wenn alle im Lebensumfeld des Kindes diese praktizieren, in der Schule ebenso wie im häuslichen Lebensumfeld. Die Arbeit mit den Eltern ist durch aktives Einbeziehen und Beteiligung an den Angeboten seitens der Fachkräfte des Förderzentrums und der Grundschule ein wichtiger Bestandteil dieses Konzeptes.

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Ferienspiele

Auch 2016 konnte die Grundschule Kleine Kielstraße und das Netzwerk INFamilie Ferienspiele zur Freude vieler Kinder aus dem Brunnenstraßen- und Hannibalviertel anbieten.
In der Zeit vom 18. -22.07.16 wurde von 12.00 - 15.00 Uhr gebastelt, gespielt, getobt und relaxt. Besonders beliebt waren das Kinderschminken mit dem Partner des Netzwerks der DEW21 und der Streetkick vom Fanprojket Dortmund e. V.

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Flying Dinner (ehemals Gang durchs Quartier)

Das Netzwerk INFamilie lädt regelmäßig zu einem Gang durch das Quartier Brunnenstraßen und Hannibalviertel ein.

Dieses "Flying Dinner" wurde in Vergangenheit mit verschiedenen Gruppen u. a. mit Frau Ministerin Schäfer, Frau Mohn von der Bertelsmann Stiftung und anderen interessierten Personen, wie z. B. Sponsoren durchgeführt.

Im September 2016 hatte sich eine Gruppe Bürgermeister/innen aus Voralberg/Österreichangekündigt.

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