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Bild: Alle Rechte vorbehalten pixelio / jutta rotter

Netzwerk "Werdende Eltern - informiert von Anfang an"

Die Maßnahme der Frühen Hilfen "Werdende Eltern – informiert von Anfang an" wurde 2011 von Gesundheitsamt, Jugendamt und Familien-Projekt initiiert.

Die Schirmherrschaft der Maßnahme hat die Bürgermeisterin Birgit Jörder übernommen.

Hebammen leisten durch ihre aufsuchende Arbeit in den Familien einen wichtigen Beitrag, um Unterstützungsbedarfe in den Entwicklungsphasen des Kindes frühzeitig zu erkennen sowie Erziehungskompetenzen der Eltern zu stärken.

Ein großes Anliegen des Projektes ist es daher, den Zugang zu Hebammenleistungen – insbesondere für Familien in besonderen Lebenslagen – zu erleichtern und so die Inanspruchnahme zu steigern.

Die Maßnahme wird kontinuierlich weiterentwickelt

Handlungsschritte

Zwei Mal im Jahr werden im Gesundheitsamt Fortbildungen für Hebammen angeboten.

Im Rahmen der Willkommensbesuche des Familien-Projektes wurde eine Elternbefragung nach der Inanspruchnahme von Hebammenleistungen durchgeführt.

Durch die Gründung von sozialräumlichen Netzwerken, schrittweise in den dreizehn definierten Aktionsräumen der „Sozialen Stadt“, soll die Zusammenarbeit von

  • Hebammen
  • Gynäkologinnen/Gynäkologen
  • Kinderärztinnen/Kinderärzten
  • Familienzentren
  • Familienbüros
  • Jugendhilfediensten

und weiteren Akteuren im Aktionsraum aktiv unterstützt werden. Für jeden Aktionsraum wird ein Flyer mit den gemeinsam entwickelten Angeboten erstellt.

An der "Dortmunder Hebammen-Hotline" berät seit 2012 eine Hebamme unter der Rufnummer 0231 50-10188 zu Hebammenleistungen, beantwortet Fragen rund um die Geburt und vermittelt freiberufliche Hebammen. Die Hotline ist immer dienstags von 15 bis 17 Uhr und freitags von 10 bis 12 Uhr geschaltet.

Seit 2015 findet jedes Jahr im Juni die Informationsveranstaltung "Schwangerschaft und Elternzeit" für alle (werdenden) Eltern im Bürgersaal des Rathauses statt. An etwa 40 Infoständen stehen zahlreiche Fachkräfte der "Frühen Hilfen" für Fragen zur Verfügung und stellen ihre Unterstützungsangebote vor.

In Kooperation mit "IN FORM - Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung" wird seit 2015 regelmäßig die Multiplikatorenfortbildung "Ernährung von Säuglingen" organisiert.

Dortmunder Kliniken haben an Wochenenden und Feiertagen die Möglichkeit, im Rahmen der Hebammen-NOTFALL-Telefon-Bereitschaft, eine freiberufliche Hebamme für eine Wochenbettbetreuung zu erreichen.

"Stillen? Hier gerne!": Ab Oktober 2017 können sich Gastronomien und Einrichtungen als "stillfreundlich" zertifizieren lassen.

Stillen? Hier gerne!

Mit der Kampagne soll auf die gesundheitlichen Vorteile des Stillens aufmerksam gemacht und die Akzeptanz des Stillens in der Öffentlichkeit erhöht werden. Am 5. Oktober 2017 wurde das erste "stillfreundliche" Restaurant von unserer Schirmherrin, Bürgermeisterin Birgit Jörder, ausgezeichnet. Der Oberbürgermeister Ullrich Sierau und die Stadträtinnen Birgit Zoerner und Daniela Schneckenburger unterstützen die Kampagne mit ihrer Unterschrift auf den Auszeichnungen. Gastronomiebetriebe und Einrichtungen, die sich als "stillfreundlich" auszeichnen lassen möchten, können Kontakt zu uns aufnehmen. Sie erhalten einen Aufkleber als Erkennungszeichen für die Eingangstür, eine gerahmte Auszeichnung, ein Stillkissen, einen Stillponcho, eine Infobox mit Material und bei Bedarf einen kleinen Wickeltisch.

Ansprechpartner

Stadt Dortmund - Gesundheitsamt - Koordinationsstelle im Gesundheitsbereich Frau NagelGeschäftsführerin

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