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"Kein Kind zurücklassen! – Kommunen in NRW beugen vor"

Der Name ist Programm:
"Kein Kind zurücklassen! – Kommunen in NRW beugen vor"

Logo "Kein Kind zurücklassen"

Mit erheblichem finanziellem und personellem Aufwand engagieren sich staatliche und private Institutionen intensiv, um Kindern ein gesundes und gutes Aufwachsen zu ermöglichen. Zahlreiche Programme existieren bereits, und dennoch sind nach wie vor viele Kinder in ihrer Entwicklung beeinträchtigt, benötigen ihre Eltern staatliche Unterstützung in Erziehungsfragen, scheitern Jugendliche an Schulabschlüssen.

Oft besteht das Problem darin, dass existierende Unterstützungsmöglichkeiten isoliert für sich stehen und nicht die Entwicklung eines Kindes insgesamt im Blick haben. In vielen Fällen fehlen die Vernetzung zwischen den handelnden Akteuren und damit auch die übergreifenden Informationen über die Bedürfnisse eines einzelnen Kindes.

Aus diesem Grund haben die Landesregierung Nordrhein-Westfalen und die Bertelsmann Stiftung eine Kooperation für ein gemeinsames Modellvorhaben vereinbart, das gezielte, vorbeugende Politik in "kommunalen Präventionsketten" etablieren soll. "Kein Kind zurücklassen – Kommunen in NRW beugen vor" – der Name des Vorhabens ist für die Kooperationspartner Programm.

18 Kommunen, darunter die Stadt Dortmund, nehmen an diesem Vorhaben teil. Sie wurden aus 52 Bewerbern ausgewählt.

Das Modellvorhaben folgt dem Grundsatz "Vorbeugen ist besser als Heilen". Ziel ist es, vor Ort bereits vorhandene Ressourcen und Programme zu optimieren und besser miteinander zu vernetzen sowie durch Erfahrungen und Erkenntnisse anderer Kommunen zu ergänzen. So sollen die Chancengerechtigkeit und Entwicklungsmöglichkeiten jedes einzelnen Kindes verbessert und gleichzeitig die öffentlichen Haushalte von den "Reparaturkosten" entlastet werden.

Jede Kommune baut ihre spezifische Präventionskette auf.
Zur Umsetzung des Modellvorhabens [pdf, 1,3 MB] wurde bei der Stadt Dortmund eine Projektgruppe [pdf, 20 kB] unter Beteiligung verschiedener Ämter eingerichtet, die zunächst folgende 6 Teilprojekte konzipiert und umsetzt:

Teilprojekt 1
Werdende Eltern - informiert von Anfang an
Teilprojekt 2
Bildungs- und Förderangebote
Teilprojekt 3
Kooperation mit Migrantenselbstorganisationen im Kontext zu "Frühe Förderung"
Teilprojekt 4
INFamilie – Projekte Brunnenstr. und Hannibal-Viertel
Teilprojekt 5
Übergang Kindertageseinrichtung - Grundschule; Schwerpunkt Sprachbildung im Übergang
Teilprojekt 6
Lotsensystem - Vereinbarungsmanagment

Kontakt

Stadt Dortmund - Familien-ProjektKordula LeykLeiterin des Familien-Projektes