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Bild: Stadt Dortmund

Kinderstuben

Die Kinderstuben im Quartier haben sich längst etabliert und sind bei Fachkräften, Eltern und Anwohner beliebt und akzeptiert.

Das Dortmunder Modell weitet sich aus und so ist die Initiative Ruhrfutur dabei mit Partnerstädten wie Gelsenkirchen, Mülheim und Herten Kinderstuben nach dem Dortmunder Modell einzurichten und zu begleiten. In Dortmund gibt es zwei weitere Kinderstuben, die mit einem Modellstatus um die Gruppe von Flüchtlingen und südosteuropäische Zuwanderer intensiv kümmern. Die Kinderstuben werden von FABIDO betrieben.

12 Tagesmütter aus Kinderstuben der Nordstadt haben in einer Schulung des StadtSportBund Dortmund absolviert.

12 Tagesmütter aus Kinderstuben der Nordstadt haben in einer Schulung des StadtSportBund Dortmund absolviert.
Bild: W. D. Blank

Bewegung ist ein wichtiges Thema frühkindlicher Bildung. Die Tagesmütter der Dortmunder Kinderstuben von FABIDO und AWO absolvierten im Mai 2015 eine Qualifizierung "Bewegungsförderung für die Kleinsten" durch den Stadtsportbund.

Ganz praktisch führte der Stadtsportbund mit Kinder der AWO-Kinderstube "Spielwiese" im Juni 2015 das Minisportabzeichen durch.
Weitere Infos auf der Website des StadtSportBundes .

Eltern und Kinder der AWO Kinderstube "Spielwiese" bei der Abnahme des Minisportabzeichens.

Eltern und Kinder der AWO Kinderstube "Spielwiese" bei der Abnahme des Minisportabzeichens.
Bild: W. D. Blank

FABIDO (Familienergänzende Bildungseinrichtungen für Kinder in Dortmund) hat gemeinsam mit der Grundschule Kleine Kielstr. die ersten Kinderstuben in Dortmund etabliert. In der Zeit von 2008 - 2011 wurden vielfältige Erfahrungen gesammelt und in einem Abschlussbericht beschrieben.

Kinder bei der gemeinsamen Mahlzeit in der Kinderstube

Kinder bei der gemeinsamen Mahlzeit in der Kinderstube
Bild: Barbara Underberg

Kinderstuben sind verkürzt dargestellt, im Quartier verankerte vorschulische Bildungs- und Betreuungsangebote, welche auf die besonderen Probelmlagen der Kinder und Familien eingehen. Hierbei spielt gerade dieElternarbeit neben der Bildung, Betreuung und Erziehung eine wesentliche Rolle.

Die Kinderstuben sind im Kontext des Kinderbildungsgesetzes verankert und bilden eine Kindertagespflegestelle in der i. d. Regel 3 Erzieherinnen im Verbund bis zu 9 Kinder betreuen. Hierzu werden geeignete Räumlichkeiten im Quartier genutzt, angemietet oder kostenfrei zur Vrfügung gestellt. Im Wissen um die Bedeutung frühkindlicher Bildung ist das Angebot für Kinder ab zwei Jahren vorgesehen, also deutlich vor dem derzeitigen Rechtsanspruch von 3 Jahren.

Kinder beim Spielen mit der Betreuerin

Kinder beim Spielen mit der Betreuerin
Bild: Barbara Underberg

Wichtig ist dabei die entwicklungspsychologische Sichtweise auf die Zielgruppe. Entgegen dem allgemeinen Verständnis institutionalisierter Betreuung in diesem Alterssegment (0-3) verschiebt sich der Fokus auf Förderung und rückt von dem Ausschließlichkeitsgedanken der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ab. Das gilt gerade für Kinder aus anregungsarmen Milieus. Arbeitslosigkeit ist somit gerade kein Ausschlusskriterium für die Inanspruchnahme des Angebots.

Es existieren im Dortmunder Norden 3 Kinderstubendie von der DOGEWO21, der LEG Wohnen und der Wohnungsgesellschaft J. E. Schmitt GbR unterstützt werden.

Eröffnung der AWO-Kinderstube Sonnenzwerge
Die Dezernentin für Schule, Jugend und Familie, Frau Waltraud Bonekamp eröffnete gemeinsam mit Frau Gerda Kieninger, Vorsitzende der AWO Dortmund unter Beteiligung der Kinder, Eltern und Gästen die neue Kinderstube in der Holsteinerstr. 16.

Mit den "Sonnenzwergen" eröffnete die AWO Dortmund mit Unterstützung von "Tischlein deck dich" am 27.02.14 ihre 2. Kinderstube im Quartier. Wie bereits bei der Eröffnung der Kinderstube "Spielwiese" waren alle Plätze noch vor der Eröffnung vergeben.

Herr Prof. Dr. Möller-Dreischer erläuterte bei dieser Gelegenheit die Bedeutung der Kinderstuben für das Quartier und die Förderung der Kleinsten und ihren Eltern. Herr Prof. Möller-Dreischer wird im Auftrag von AreSo (Arbeitsstelle Regionale Sozialarbeitsforschung der FH Dortmund, Angewandte Sozialwissenschaften) die Evaluation der Kinderstuben durchführen.

Die Einrichtung weiterer Kinderstuben ist beabsichtigt.

Bilderstrecke: Eröffnung der AWO-Kinderstube Sonnenzwerge

Zahlreiche Gäste sind der Einladung zur Eröffnung gefolgt 3 Bilder
Zahlreiche Gäste sind der Einladung zur Eröffnung gefolgt
Bild: Stadt Dortmund

Alle Bilder dieser Serie finden Sie auch im Medienportal.

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