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Grundschule Kleine Kielstraße

Familienportal

Bild: Ralf Hüls

Projektbeschreibung Netzwerk INFamilie

Plakat: Kein Kind zurücklassen! Frühes fördern von Anfang an.

Bild: Stadt Dortmund

Das Netzwerk INFamilie ist ein Zusammenschluss von bisher über 60 Akteuren aus dem Bereich sozialer Dienstleister, konfessioneller und freier Träger, Wohnungsgesellschaften, Behördenvertreter, Vereinen und Privatpersonen. Das Netzwerk INFamilie strebt eine Kooperation mit allen Akteuren des Quartiers unabhängig von ihrem Status, Herkunft oder Trägerschaft ausdrücklich an.

Das Netzwerk INFamilie hat ein Leitbild (Vision) und Leitsätze und richtet seine Aktivitäten danach aus. Es wird angestrebt interdisziplinär alle erforderlichen Fachkräfte im Netzwerk zu versammeln um Ressourcen optimal zu nutzen und Synergien zu erzielen.

Das Netzwerk InFamilie organisiert sich dabei nach Themen und/oder Zielgruppen um möglichst viel zu bewegen und den Mitgliedern die Wahlmöglichkeit der Beteiligung zu geben. Die Aktivitäten sind aktuell, dynamisch aber auch nachhaltig angelegt.

Die Ausrichtung erfolgt ganzheitlich und lokal und bezieht sich örtlich auf das Quartier Brunnenstraße und Hannibalviertel . Das Netzwerk INFamilie orientiert sich an der Lebensbiographie der Kinder (Lebensphasenmodell), an dem jeweiligen sozialen Kontext und organisiert passgenaue Unterstützung zur Sicherung gelingender biographischer Entwicklungsverläufe.

Übersicht: Lebensphasenmodell: Prävention schaffen im Quartier; Verbindlichkeiten schaffen, Übergänge gestalten, Kontinuität erreichen. 0-2 Jahre: Willkommensbesuch, Individuelle Förderangebote, TEK,, Baby-Eltern-Treff, Sprachförderung; 2 - 4 Jahre: TEK, Kinderstube, Elterncafé, Sprachförderung, Individuelle Förderangebote; 4 - 6 Jahre: Sprachförderung, Individuelle Förderangebote, Elterncafé, Elternseminare, Grundschule (OGS); weitere Hilfen ab 6; die Angebote für die verschiedenen Altersgruppen sind durch das Vereinbarungsmanagement verbunden

Lebensphasenmodell: Prävention schaffen im Quartier

Ankerstandorte, wie die Grundschule Kleine Kielstr. oder das Familienzentrum Haus der Generationen in der Missundestr. bilden die Keimzelle der Aktivitäten. Diese Standorte sind den Bewohner/innen bekannt, sie sind akzeptiert und beliebt. Von hier aus werden viele Aktivitäten, Maßnahmen und Projekte vorangetrieben.

Das Netzwerk INFamilie setzt auf Prävention und baut auf Ressourcen der Menschen im Quartier auf. Das setzt auch voraus, dass die Bewohner im Quartier "mitgenommen" und unwiderstehlich eingeladen werden um Veränderungen zu erreichen. Auch wenn das Netzwerk INFamilie vorrangig das Wohl der Kinder in den Focus nimmt, sind es gerade die Lebensrandbedingungen die großen Einfluss auf Entwicklung haben. Deshalb sehen wir unter einer ganzheitlichen Perspektive auch die Notwendigkeit einer Umfeldverbesserung.