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Bild: Karsten Lindemann

Gesetzesänderung

Jugendamt auf Reform des Unterhaltsvorschuss eingestellt

Nachricht vom 29.06.2017

Der Bundesrat hat der Reform des Unterhaltsvorschussgesetzes zugestimmt. Nach der Änderung haben auch Kinder im Alter von 12 - 17 Jahren einen Anspruch auf Hilfeleistungen. Das Jugendamt stellt dazu Formulare zur Verfügung.

In seiner Sitzung am 02. Juni 2017 hat der Bundesrat hat der Reform zugestimmt. Die gesetzlichen Änderungen dürften damit, vorbehaltlich der Verkündung im Bundesgesetzblatt, zum 01. Juli 2017 in Kraft treten.

Nach Inkrafttreten des Gesetzes haben auch Kinder im Alter von 12 - 17 Jahren einen Anspruch auf Unterhaltsvorschussleistungen. Dieser Anspruch besteht aber nur dann, wenn

  • das Kind keine Sozialgesetzbuch II-Leistungen (SGB II), sogenannte Hartz 4-Leistungen vom Jobcenter bezieht oder
  • der Unterhaltsvorschuss die Hilfebedürftigkeit des Kindes nach dem SGB II vermeidet oder
  • der alleinerziehende Elternteil über ein Bruttoeinkommen von mindestens 600 Euro verfügt.

Die bisherige Höchstbezugsdauer von 6 Jahre (72 Monate) entfällt.

Die Unterhaltsvorschusskasse zieht um

Ab Montag, 10. Juli, ist die Unterhaltsvorschusskasse im Jugendamt, Ostwall 64, 44135 Dortmund, zu erreichen. Deswegen muss der Bereich Unterhaltsvorschuss in der Zeit vom 3. bis 7. Juli leider geschlossen bleiben. Ab dem 10. Juli ist die telefonische und persönliche Erreichbarkeit der Ansprechpartner wieder gewährleistet. Die zentrale Antragsannahme ist von der Schließung nicht betroffen.

Die Öffnungszeiten sind:

  • Montag, Dienstag und Mittwoch: 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr
  • Donnerstag: 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr
  • Freitag: 8 bis 12 Uhr

Zum Thema

Vordrucke zur Antragsstellung finden Sie online auf den Seiten des Jugendamts.