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Familie und Soziales

FABIDO stellt Geschäftsbericht 2017 vor – mehr Betreuungsplätze, mehr Kooperationen

Nachricht vom 18.06.2018

Der städtische Eigenbetrieb FABIDO hat sich seit seiner Gründung 2005 kontinuierlich weiterentwickelt und damit einen wichtigen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf für die Familien in Dortmund geleistet. In seinem ersten Geschäftsbericht dokumentiert FABIDO, welche Anstrengungen die Stadt als Träger auch 2017 unternommen hat, um ein qualitativ und quantitativ hochwertiges Betreuungs- und Bildungsangebot für die Kinder in Dortmund zu sichern.

Stadträtin Daniela Schneckenburger (2. von links) und FABIDO Geschäftsführer Daniel Kunstleben stellten die Schwerpunkte des Geschäftsberichtes 2017 in der FABIDO Kita Lange Straße vor.

Stadträtin Daniela Schneckenburger (2.v.l.) und FABIDO-Geschäftsführer Daniel Kunstleben stellten die Schwerpunkte des Geschäftsberichtes 2017 in der FABIDO-Kita Lange Straße vor.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Manuela Piechota

Mit derzeit 101 Tageseinrichtungen für Kinder bietet FABIDO ein vielfältiges und bedarfsgerechtes Betreuungsangebot an. In öffentlicher Trägerschaft stehen aktuell 7.085 Betreuungsplätze in Tageseinrichtungen für Kinder zur Verfügung. 1.183 Plätze sind für Kinder unter drei Jahren eingerichtet. 5.902 Plätze stehen für Kinder im Alter von drei Jahren bis zur Schulpflicht zur Verfügung. Mit derzeit 1040 Plätze bei ca. 350 Tagesmüttern und Tagesvätern verfügt FABIDO über ein breites Angebotsspektrum.

Geld fließt in Kunst- und Ökologie-Projekte

Der Rat der Stadt Dortmund hat in seiner Sitzung im Juli 2016 beschlossen, die Gelder aus der Kapitalrücklage des Streikes der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst für qualitätsunterstützende Maßnahmen in den FABIDO-Kitas zu verwenden. Das Gesamtvolumen umfasst 1,7 Mio. Euro. Konkret werden damit Musik-, Kunst- und Theater-Projekte für die Kinder sowie Projekte und Maßnahmen im ökologischen Bereich gefördert.

"Weltentdecker und Farbmischer" heißt eine fünfteilige Workshop-Reihe für drei- und vierjährige Kinder im Museum Ostwall im Dortmunder U (MO). Das MO hat das Angebot gemeinsam mit dem FABIDO-Familienzentrum Lange Straße entwickelt und zunächst zwei Jahre lang erprobt. Seit 2015 haben bereits zwölf FABIDO-Kitas begeistert teilgenommen, weitere Einrichtungen werden in diesem Jahr folgen. Die Kinder werden in ihren Kitas auf das Kunstangebot vorbereitet, die Inhalte der Workshops werden in den Kitas vertieft und fortgeführt. Das Projekt soll dazu beitragen, dass die Anwesenheit von Kindern in Kulturinstitutionen in Zukunft selbstverständlich wird.

Kooperation mit Musikschule und Theater

Die Musikschule bietet in den nächsten fünf Jahren für ca. zehn Kitas ein umfangreiches "Musikpaket" in Höhe von insgesamt ca. 150.000 Euro an. Gestartet wird in diesem Jahr zunächst mit fünf FABIDO-Kitas. Bereits heute gibt es erfolgreiche Kooperationen mit Musikschulen, dem Theater Dortmund und vielen anderen. Die Kinder besuchen Konzerte, können hinter den Kulissen des Orchesters schauen, lernen die Arbeiten eines Bauernhofes kennen und genießen als "Klimakönner" die Dortmunder Wälder.

Erster "Grüner Gruppenraum" im Rahmer Wald

FABIDO weitet auch die ökologische Bildung aus und wird Nutzer des Forsthauses im Rahmer Wald. Mit diesem "nordwärts"-Projekt geht FABIDO einen Weg, den viele Einrichtungen bereits seit langem beschreiten, auch konzeptionell weiter. In diesem ersten "Grünen Gruppenraum" können viele Einrichtungen den Rahmer Wald erschließen und naturnahe pädagogische Angebote und Erlebnisse schaffen. Und das nicht nur im Frühling: In jeder Jahreszeit können die Kinder erleben, wie sich der Wald verändert, ganz nach dem Motto: Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung. Diese Angebote richten sich besonders an Kitas, die einen erhöhten Unterstützungsbedarf haben und bisher Projekte mit ihren Eigenmitteln nicht finanzieren konnten.

Zum Thema

Den FABIDO-Geschäftsbericht finden Sie anhängend als PDF.

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