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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Karsten Lindemann

Stadtentwicklung

Stadt stellt Flächen für Jugendliche und Spielplätze auf den Prüfstand

Nachricht vom 29.09.2021

Mit 362 Flächen für Kinder und Jugendliche ist die Stadt gut aufgestellt. Die meisten sind in einem guten Zustand. Das reicht der Stadt aber noch nicht. "Gerade Jugendliche brauchen andere Treffpunkte als die Möllerbrücke", sagt Oberbürgermeister Westphal.

Oberbürgermeister Thomas Westphal zu Spielplätzen und Treffpunkten für Kinder und Jugendliche in Dortmund Quelle: YouTube

An der Möllerbrücke gab es in jüngster Zeit immer wieder unschöne Szenen. Die Stadtverwaltung nimmt das sehr ernst und will in den nächsten Monaten alle Treffpunkte für Jugendliche, aber auch alle Spielplätze auf den Prüfstand stellen. Ziel ist es, vor allem Jugenlichen gute Angebote für Treffpunkte zu machen und ihnen Alternativen zu schaffen. OB Thomas Westphal macht es ganz konkret: "Jugendliche brauchen gute, coole Treffpunkte, aber wir müssen natürlich auch an Anwohner*innen denken, die ab 22:00 Uhr ihre Ruhe benötigen."

75 Prozent der Plätze in gutem Zustand

Schon jetzt liegt eine Analyse der insgesamt 362 Spielplätze und Flächen für Kinder und Jugendliche vor, die zeigt, dass 75 Prozent der Spielplätze in einem guten oder sehr guten Zustand sind. Die restlichen 25 Prozent sollen nachgerüstet werden. Ziel der sogenannten Gesamtleitplanung, die der Verwaltungsvorstand am Dienstag, 28. September, auf den Weg gebracht hat, ist, dass die Stadt künftig bei der Instandhaltung schneller ist und anfällige Reparaturen zügig durchführt. Die Spielplätze in der Großstadt der Nachbarn, so betont Oberbürgermeister Thomas Westphal, sollen moderner werden.

Spielplätze vor der Haustür - kurze Beine, kurze Wege

Neben den Flächen für Jugendliche, wie zum Beispiel Skateparks, werden auch alle Spielplätze für die Kleinen unter die Lupe genommen. Dabei spielen besonderes die Plätze direkt vor der Haustür eine große Rolle. "Wir möchten nach dem Prinzip 'kurze Beine - kurze Wege' die Angebote für Familien in den Quartieren verbessern", erklärt Oberbürgermeister Westphal. Eltern sollen möglichst gar nicht erst mit ihren Kindern ins Auto steigen oder mit dem Fahrrad losfahren, um zu einem Spielplatz zu gelangen, sondern tolle Angebote direkt vor der eigenen Haustür finden. Die Stadt wird dazu auch mit den Wohnungsbaugesellschaften sprechen, um auszuloten, wie das Spielplatzangebot insgesamt attraktiver gemacht werden kann.

Die Gesamtleitplanung "Entwicklung der Spielplätze und Räume für Kinder und Jugendliche" wird in den kommenden Monaten zunächst eine Bestandsaufnahme vornehmen und Investitionen berechnen. Danach soll die Planung weiter auf den Weg gebracht werden.

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Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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