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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Karsten Lindemann

Erziehung

Fabido legt seinen Wirtschaftsplan für 2022 vor

Nachricht vom 08.11.2021

Der Verwaltungsvorstand befasste sich in der letzten Sitzung am 9. November mit dem Wirtschaftsplan 2022 des Eigenbetriebes Fabido (Familienergänzende Bildungseinrichtungen für Kinder in Dortmund). Für das Wirtschaftsjahr 2022 plant Fabido mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis.

Fabido plant Einnahmen von rund 124 Mio. Euro. Größter Einzelposten auf der Einnahmeseite sind die gesetzlichen Zuweisungen und Zuschüsse der öffentlichen Hand in Höhe von rund 118 Mio. Euro. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um den Betriebskostenzuschuss nach KiBiz und den Zuschuss der Stadt Dortmund. Zudem erhält Fabido städtische Fördermittel für die Kindertagesbetreuung in Familien. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) unterstützt die Angebote zur Inklusiven Erziehung.

Personal- und Gebäudekosten machen größten Anteil aus

Die größte Aufwandsposition betrifft die Personalkosten. Hier sind 104,4 Mio. Euro geplant. Fabido hat zurzeit rund 2.391 Mitarbeiter*innen, davon über 200 Auszubildende. Nie wurde bei Fabido mehr ausgebildet. "Das sind so viele Auszubildende wie nie zuvor. Wir setzen konsequent auf Ausbildung, um dem sich abzeichnenden Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Im kommenden Jahr wollen wir die Anzahl der Ausbildungsplätze ein weiteres Mal steigern", erläutert Jugenddezernentin Daniela Schneckenburger.

Die Planung weiterer Neu- und Ersatzbauten von Kitas werden in 2022 fortgesetzt. Die Inbetriebnahmen sind ab der zweiten Jahreshälfte 2024 geplant. "Fabido ist auf Wachstumskurs. So wollen wir zusätzliche Betreuungsplätze für die Familien und gute Arbeitsbedingungen für unsere Beschäftigten schaffen", wirft Schneckenburger einen Blick in die Zukunft.

Zudem werden im kommenden Jahr weitere Kita-Gebäude durch zum Beispiel durch Akustikmaßnahmen, Sonnenschutzinstallationen sowie Kinderwagenunterstände modernisiert.

Zum Thema

Fabido ist mit aktuell 98 Tageseinrichtungen für Kinder der größte Träger frühkindlicher Bildung in Dortmund und einer der größten in Nordrhein-Westfalen. 2.391 Mitarbeiter*innen betreuen täglich zirka 8.640 Kinder. Rund 7.500 Plätze stehen davon in Kitas zur Verfügung, weitere 1.140 Kinder werden in der Tagespflege betreut.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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