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Bildung

Stadt Dortmund sichert Schulsozialarbeit bis Mitte 2023 ab

Nachricht vom 16.11.2021

Sozialarbeit hat eine wichtige Funktion in der Schule. Sie ist nicht nur für die Nöte der Schüler*innen da, sondern ebenfalls sind Sozialarbeiter*innen eine Vermittlung zwischen Schule, Eltern und Lehrkräften. Der Verwaltungsvorstand stimmte nun der Vorlage zu, die Schulsozialarbeit an den Dortmunder Schulen für die nächsten 19 Monate fortzuführen.

Lehrerin erklärt Jungen etwas

Im Alltag mit Kindern können Lehrkräfte durch Sozialarbeiter*innen unterstützt werden.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Lutz Kampert

Nachdem die NRW-Landesregierung die dauerhafte Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit zugesagt hat, kann nun - vorbehaltlich der Zustimmung der politischen Gremien - die Schulsozialarbeit im bisherigen Umfang fortgeführt werden.

Soziale Arbeit ist wichtige Säule in Schulen

"Die Landesregierung hat sich entschlossen, 44,7 Millionen Euro aus dem Haushalt von Karl-Josef Laumann (Anm. d. Red.: Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW) an den Haushalt Yvonne Gebauer (Ministerin für Schule und Bildung NRW) weiterzugeben. Das begrüßen wir sehr", erklärte Schuldezernentin Daniela Schneckenburger. "Die Schulsozialarbeiter*innen wirken als wichtige Bindeglieder zwischen Elternhaus und Schule und schlagen eine Brücke zur gesamten Beratungslandschaft, insbesondere zur Jugendhilfe."

51 Stellen Schulsozialarbeiter*innen in Dortmund werden vom Land NRW finanziert, 92 Stellen von der Stadt, ergänzte sie und sagte zudem: "Es gibt noch immer eine Befristung bis 2022. Wir gehen aber davon aus, dass die Landesregierung darüber hinaus die Mittel zur Verfügung stellt und damit die Sozialarbeit in Dortmund gesichert ist. Damit nicht gekürzt wird, stocken die Kommunen auf."

Richtlinien der Förderung

Die Richtlinie über die Förderung von Schulsozialarbeit in Nordrhein-Westfalen durch Runderlass des Ministeriums für Schule und Bildung endet am 31. Juli 2025. Der Förderzeitraum ist in drei Abschnitte aufgeteilt, der erste umfasst den Zeitraum vom 1. Januar 2022 bis 31. Juli 2022.

Die Aufgaben der Schulsozialarbeit werden im vorliegenden Erlass grundsätzlich geregelt. In Dortmund sind die Aufgaben der Schulsozialarbeiter*innen in einem Rahmenkonzept aus dem Jahr 2013 beschrieben. Durch den Ausbau der Schulsozialarbeit sind an den Schulen multiprofessionelle Teams mit Lehrkräften, sozialpädagogischen Fachkräften und Netzwerkpartner*innen entstanden. Sie beraten und begleiten die Kinder und Jugendlichen gemeinsam.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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