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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Karsten Lindemann

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Gute Entwicklung im Zoo: Neue Dortmunder Löwen nähern sich langsam an

Nachricht vom 24.01.2022

Schüchtern sein, sich vorsichtig beschnuppern - das passiert nicht nur Menschen beim Kennenlernen. Im Zoo Dortmund nähern sich seit Wochen die neuen Löwen an. Kommunikationsmanager Marcel Stawinoga informiert über Kater Boeti und die beiden Schwestern Saba und Zuri.

Löwe Boeti im Zoo Dortmund im Januar 2022.

Weniger schüchtern als am Anfang: Boeti
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Zoo Dortmund / Marcel Stawinoga

Nach fast vier Jahren, in denen das alte Raubtierhaus energetisch saniert und zum Löwenhaus umgebaut wurde, leben nun endlich wieder Löwen im Zoo Dortmund. Kater Boeti und die beiden Schwestern Saba und Zuri lernen sich derzeit kennen. Eine solche Zusammenführung erfordert viel Geduld und erfolgt Schritt für Schritt, um die Tiere nicht unnötig zu stressen und um heftige Auseinandersetzungen zu vermeiden.

Boeti, der am 15. Oktober 2019 im GaiaZOO in Kerkrade in den Niederlanden zur Welt kam, ist noch ein wenig zurückhaltend und zieht sich recht schnell in seinen Stall hinter den Kulissen im Innenbereich des Löwenhauses zurück, wenn ihm etwas nicht so ganz geheuer ist. Er und seine künftigen Lebensgefährtinnen Saba und Zuri, die am 31. August 2020 im Thüringer Zoopark Erfurt geboren wurden, lernen sich derzeit am Gitter kennen, wo die Tiere langsam aneinander gewöhnt werden.

Zuri sucht dort schon häufig die Nähe zu Boeti und die beiden liegen nun oftmals im direkten Kontakt, während sie gemeinsam dösen und schlafen. Die Dortmunder Tierpfleger*innen konnten dabei inzwischen auch schon einige Male beobachten, wie sich dann auch Saba zu den beiden gesellte.

Löwin Saba im Zoo Dortmund

Löwin Saba scheint unbeeindruckt von der Kamera
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Zoo Dortmund / Marcel Stawinoga

Boeti reagiert nun entspannter

Anfangs war Saba Boeti gegenüber recht dominant aufgetreten. Sie schüchterte den Kater des Öfteren laut brüllend ein, sodass dieser sich sichtlich verschreckt in seinen Stall zurückzog. Mittlerweile lässt Boeti sich aber nicht mehr allzu sehr von Sabas Gehabe beeindrucken. Er hält sich viel am Gitter bei den beiden Katzen auf und ruft diese auch, wenn sie zum Beispiel auf der Außenanlage unterwegs sind, die im Gegenzug darauf aber noch nicht eingehen.

Neue Löwen-Anlage ist größer

Im Rahmen des Umbaus vom 1978 eröffneten Raubtierhaus zum 2021 fertiggestellten Löwenhaus wurde die ehemalige Tiger-Außenanlage über das einstige Waldhund-Gehege mit der bisherigen Löwen-Anlage verbunden, sodass die Löwen nach der Zusammenführung die Fläche aller drei Gehege nutzen können.

Löwin Zuri im Zoo Dortmund

Kam mit ihrer Schwester nach Dortmund: Löwin Zuri
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Zoo Dortmund / Marcel Stawinoga

Bei Bedarf lässt diese sich auch in mehrere Gehege unterteilen. Insgesamt stehen den Löwen so knapp 1.200 Quadratmeter Außenfläche zur Verfügung und 200 Quadratmeter Wasserfläche. Auch die ehemaligen Innenanlagen der Tiger können den Löwen zur Verfügung gestellt werden.

Hauptsponsor für das umgebaute Löwenhaus ist DSW21 mit dem Projekt #dortMUT. Bei der Initiative können gemeinnützige Vereine in den Bereichen Soziales, Vielfalt, Sport und Kultur Fördergelder beantragen, wofür DSW21 jährlich 84.000 Euro ausschüttet.

Text: Marcel Stawinoga, Kommunikationsmanager Zoo Dortmund

Hinweis: Wegen der Coronavirus-Pandemie muss das Löwenhaus derzeit leider für Besucher*innen geschlossen bleiben. Die beiden Löwinnen Saba und Zuri können mit etwas Glück aber auf einer der Außenanlagen beobachtet werden.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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