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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Karsten Lindemann

Bildung

Dortmunder Schulen werden digitaler: 91 Prozent sind mit WLAN ausgestattet

Nachricht vom 02.03.2022

Die digitale Ausstattung der Dortmunder Schulen hat sich im vergangenen Jahr abermals erheblich verbessert. Mit über 28.000 zusätzlichen mobilen Geräten für Schüler*innen und Lehrkräfte wurden die Schulen im Umgang mit den großen Herausforderungen der Pandemie unterstützt.

Schüler:innen einer Klasse am Stadtgymnasium Dortmund halten iPads hoch.

Im Stadtgymnasium haben sich schon so einige Schüler*innen über iPads gefreut.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadtgymnasium Dortmund

Die Dortmunder Schuldezernentin hat viel Lob für die Entwicklung der Digitalisierung an Schulen. "Dortmund nimmt damit auch weiterhin einen Spitzenplatz unter den nordrhein-westfälischen Kommunen ein“, sagte Daniela Schneckenburger. Der Verwaltungsvorstand befasste sich am Dienstag, 1. März, mit dem Bericht zur Umsetzung des Medienentwicklungsplans und des DigitalPakts im Jahr 2021 und beschloss die Weiterleitung zur Kenntnisnahme an die politischen Gremien.

"Jede Schule soll alle fünf Jahre neu ausgestattet werden", erklärte Schneckenburger am Dienstag. "Das ist nicht selbstverständlich. Aber wir haben das so für Dortmund festgelegt." Neben der Auslieferung der Geräte aus den Ausstattungsprogrammen zur Corona-Pandemie war 2021 von der weiteren Umsetzung des DigitalPakts geprägt. So wurden bis zum Jahresende weitere 400 Fördermittelanträge über ein Gesamtvolumen von ca. 22 Millionen Euro gestellt.

Besseres WLAN

Auch die WLAN-Verfügbarkeit hat sich weiter verbessert. "91 Prozent der Schulen sind bereits mit flächendeckenden WLAN ausgestattet", sagte Schneckenburger. 68 Prozent der Schüler*innen arbeiteten heute schon mit Glasfaser oder einem vergleichbaren Anschluss. Das bedeutet: die meisten Dortmunder Schüler*innen sind in ihren Schulen mit schnellem Internet ausgestattet. Zudem wurden weitere 800 Klassen- und Fachräume mit modernster Präsentationstechnologie ausgestattet.

Bereits seit April 2020 steht für alle Schulen in Dortmund darüber hinaus eine Online-Lernpattform mit Videokonferenzfunktion zur Verfügung.

Auch 2022 wird an der digitalen Ausstattung in den Schulen gearbeitet. Bereits im Januar hat sich die Verwaltungsspitze mit dem Förderprogramm "REACT-EU und Digitale Ausstattungsoffensive" beschäftigt, das sie Digitalisierung in den Schulen vorantreibt. Der Stadt Dortmund stehen über die "Digitalstrategie Schule NRW - Lehren und Lernen in der digitalen Welt" Mittel zur Verfügung, um weitere mobile Endgeräte für Schüler*innen zu beschaffen. Es handelt sich um eine Summe von 16,8 Millionen Euro im Jahr 2022.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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