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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Karsten Lindemann

Kultur

MKK bietet neue Führung zur Stadtgeschichte an

Nachricht vom 31.05.2022

Wer Lust auf Kultur hat, kann sich ab sofort noch besser im Museum für Kunst- und Kulturgeschichte informieren. In einer neuen Führung gibt es allerhand darüber zu erfahren, wie die Dortmunder*innen sich vor 100 Jahren amüsierten.

Gerta Overbeck: Sechstagerennen Westfalenhalle, 1926

Sport war auch Ende der 20er Jahre ein wichtiger Teil der Freizeit. Hier dargestellt: Gerta Overbeck: Sechstagerennen Westfalenhalle, 1926
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Museum für Kunst und Kulturgeschichte

Mit einer neuen Führung will das Museum für Kunst- und Kulturgeschichte Bürger*innen ebenso wie Zugereiste begeistern. Immer am ersten Sonntag des Monats soll es im MKK künftig um die Geschichte der Stadt gehen. Denn das historische Dortmund hat viele Facetten, die beleuchtet werden können.

Ein kleiner Ausblick auf die Inhalte der neuen Führung:

Für die Arbeiter*innen und Bürger*innen im Kaiserreich bestand Freizeit aus dem Gang in die Kneipe, dem Leben im Verein oder einem Besuch auf der Osterkirmes. Von den ersten Forderungen der Arbeiterbewegung im 19. Jahrhundert bis hin zu einem Acht-Stunden-Tag für alle war es ein weiter Weg: Erst 1918 wurde er bei vollem Lohnausgleich Wirklichkeit. Das veränderte auch das Freizeitverhalten und letztendlich auch das Stadtbild.

Nach dem Arbeitstag suchten die Menschen in den 1920er-Jahren in den Cafés und Cabarets nach Ablenkung mit neuen Tänzen, neuer Musik und oft freizügiger Kleidung. Radrennen, Kino, Spielautomaten - das urbane Vergnügungsangebot wuchs auch mit den technischen Innovationen. Zugleich nahmen die Kommerzialisierung und Industrialisierung von Freizeit, wie wir sie heute kennen, ihren Anfang: Werbung und Leuchtreklamen bestimmten zunehmend das Stadtbild.

Zum Thema

Die neuen Führungen am ersten Sonntag des Monats beginnen am 5. Juni um 15:00 Uhr mit der Freizeit und dem Vergnügen im historischen Dortmund. Die Führung kostet 3 Euro, der Eintritt ist frei.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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