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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Karsten Lindemann

Freizeit

Afro Ruhr Festival kommt ins Dietrich-Keuning-Haus

Nachricht vom 01.06.2022

Das 11. Afro Ruhr Festival findet vom 24. bis 26. Juni wieder im Dietrich-Keuning-Haus in Dortmund statt. Die Besucher*innen erwartet ein langes afrikanisches Wochenende mit Livemusik, Afro-Ruhr-Partynight, Afrika-Markt, Workshops und Aktivitäten.

Festivalplakat

Bald kann wieder beim Afro Ruhr Festival gefeiert werden.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund

Das Afro Ruhr Festival meldet sich nach zwei Jahren Corona-Pause wieder zurück - mit einem veränderten Konzept. Alle Live-Konzerte finden Open Air statt unter dem Motto "umsonst und draußen". Von Freitag, 24. Juni, bis Sonntag, 26. Juni, dürfen sich Musikfreund*innen auf hochkarätige Live Acts mit international bekannten Künstler*innen freuen. Bei den anschließenden Afro-Ruhr-Partynights mit angesagten DJs kann bis in die frühen Morgenstunden getanzt werden. Alle Programmpunkte sind wie gewohnt kostenlos.

Das Festivalgelände ist täglich ab 11:00 Uhr geöffnet. Auf die Besucher*innen wartet bis in die Abendstunden der Afrika-Markt mit Kunsthandwerk, kulinarischen Spezialitäten, Kleidung, Schmuck und Taschen, usw. Parallel stattfindende Workshops und Aktionen laden zum Mitmachen, Lernen und Staunen ein. Autor*innen-Lesungen sowie traditionelle afrikanische Musik und Tanz runden das Rahmenprogramm ab.

Musik und traditionelle Tänze

Am Freitag, 24 Juni, werden die Besucher*innen von der ghanaischen Gruppe Nat Marbel & Otumfuo mit Trommeln, traditionellen Tänzen und Akrobatik willkommen geheißen. Anschließend präsentieren sich auf der Open Air-Bühne im DKH:

  • Eileen Hamlet ist eine Hamburger Sängerin mit ghanaischen Wurzeln. Ihre Musik beschreibt sie wie das "Haribo-Konfekt der Sorte Colorado" - bunt und abwechslungsreich.
  • Afro-Kunda mit ihrer weitgehend akustischen Musik sind geprägt durch die charismatische Stimme von Fallou Sy, dem Klang von akustischen Gitarren, melodisch gespieltem Bass und mitreißenden afrikanischen Grooves. Die Eigenkompositionen sind in den musikalischen Traditionen seiner senegalesischen Heimat verwurzelt. Gleichzeitig lassen sie aber die Begegnung mit europäischen Einflüssen zu, um neue Blüten zu treiben.
  • Nosliw, einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Reggae-Sänger, ist Highlight des Abends. In seinen Stücken übernimmt er keine typisch jamaikanischen Themen. Seine deutschsprachigen Texte beschreiben Missstände hierzulande.
  • Ab 23:00 Uhr beginnt dann die Afro-Ruhr-Partynight. Ein hochkarätig besetztes DJ-Team, darunter DJ Commy und DJ Foxx, schenken uns eine unvergessliche Nacht mit exklusiven Clubsounds. Von Weltmusik, über Afrobeat, RnB, Hiphop, House, Elektronik, Reggae bis hin zu Dancehall ist alles mit dabei.

Parade der Vielfalt zieht durch die Stadt

Am Samstag, dem 25. Juni, beginnt das Afro Ruhr Festival mit einer Parade der Vielfalt (Walking Act) unter dem Motto "Vielfalt in Einheit". Tanz- und Theatergruppen sowie Vereine und Bürger sind herzlich eingeladen, mit ihrer Teilnahme ein Zeichen für ein buntes und weltoffenes Dortmund zu setzen. Begleitet wird die Parade von heißen Trommel-Rhythmen und Musik. Treffpunkt und Beginn ist um 10:00 Uhr auf dem Dortmunder Friedensplatz (vor dem Rathaus). Die Parade führt vom Friedensplatz durch die Innenstadt und den Dortmunder Hauptbahnhof zum Dietrich-Keuning-Haus.

Das Festivalgelände öffnet um 11:00 Uhr seine Türen. Auf der Open-Air- Bühne sind danach weitere spannende Live-Acts zu erleben:

  • Matondo Castlo ist gebürtiger Berliner mit Wurzeln in der Demokratischen Republik Kongo. Der Rapper macht Musik für die ganze Familie. Seine Texte sind politisch, sozialkritisch und bestärkend.
  • "Baobab" – "Worldmusic & African Fusion at its Finest" von Pape Samory Seck, der im Senegal in eine Griot-Familie geboren wurde. In den letzten drei Jahren entstand das Projekt "Baobab", welches Worldmusic, Jazzmusik, afrikanische Klänge und Blues auf verschiedensten Instrumenten wie Balafon, Bass, Kora, Gitarre, Keybords und natürlich diversen Trommeln miteinander verbindet. Ein erfolgreicher Kulturaustausch im Bereich der Weltmusik und ein Hochgenuss für die Ohren.
  • Anthony Locks, der zweifache "German Reggae Award"-Gewinner aus Jamaika, spielt eine Mischung aus Roots-Reggae, Reggae-Dancehall, Pop und Elektro. Und das ganze zusammen mit Texten zu Themen, die dem Multiinstrumentalisten wirklich am Herzen liegen.
  • Die Bazurto All Stars aus Kolumbien sind die Krönung des Abends. Sie sind bekannt als "pure Partymaschine" und gelten in ihrer Heimat als eine der angesagtesten Cumbia-Bands. Sieben Musiker*innen veranstalten eine unvergleichliche Bühnenshow. Ihre Konzerte begeistern vom ersten Takt an mit einer explosiven Show voller Energie und Tanz. Sie spielen unterschiedliche Genres – vom Hip-Hop, kolumbianischen Vallenato und Cumbia bis hin zu Reggae und Rock.
  • Nach den Abendkonzerten gibt die Afro Ruhr Partynight am Samstag wieder Gelegenheit, die Nacht bei groovigen Clubsounds durchzutanzen. DJ Commy sorgt mit Afrobeats und Weltmusik für Stimmung.

Mitmach-Aktivitäten und Workshops

Auch am Samstag gehören der bunte Afrika-Markt und Mitmach-Aktivitäten und Workshops für Kinder und Erwachsene (Trommel und Tanz, Rap, "Capoeira Kampfkunst", Kisomba) zum kostenlosen Rahmenprogramm des Festivals. Auf dem Markt der Möglichkeiten stellen Vereine und Akteur*innen ihre Arbeit vor. Eine Lesung mit Dr. Somavo Th. Vissiennon aus seinem Buch "MAFIAFRIKA: kurze Geschichte französischer Kolonien in Afrika. Der Sinn der Françafrique" gibt es dann um 16:00 Uhr.

Sonntag, 26. Juni, ist Familientag mit drei Livekonzerten. Unter dem Motto "Spiel(t) mit uns!" lädt der Kinderbereich alle Kinder und jung Gebliebenen zu einem spannenden und abwechslungsreichen Kreativ-, Spiel- und Sportprogramm. Auf der Open-Air-Bühne sind weitere spannende Live-Acts zu erleben:

  • Altona63, mit bürgerlichem Name Jan-Daniel Schorsch, ist in Hamburg sowie in der Casamance im Senegal aufgewachsen. Er hatte seine ersten musikalischen Kontakte mit Rap im Alter von 14 Jahren. Das primäre Ziel von Altona63 ist die Zusammenführung der Völker, um eine Welt der Gemeinschaft und des voneinander Wissens auf Kulturebene zu erschaffen.
  • "Ma Belle Cherie" nennt sich das eingespielte Trio Mamoudou Doumbouya, Raphael Kofi und Aboubass (Ex-Bassist von Alpha Blondy), das seit vielen Jahren gemeinsam auf der Bühne steht. Mit Afrofunk, Afropop, Reggae und Highlife als auch traditioneller Musik aus Guinea und Ghana verbinden sie dabei die unterschiedlichen Stile zu einer berührenden und mitreißenden Kombination.
  • Mokoomba der letzte Act des Festivals. Die Band aus Simbabwe ist derzeit eine der erfolgreichsten Bands aus Afrika mit Afro Fusion, energiegeladener Bühnenshow und der einzigartigen, äußerst wandelbaren Stimme von Mathias Muzaza. Ihr Mix aus Zimbabwean Rhythms, Afrobeat und Afrorock reißt jedes Publikum in seinen Bann.
  • Der Sonntag bietet zudem eine Lesung mit Marvin Oppong. Er liest aus seinem Buch: "Ewig anders: schwarz, deutsch, Journalist" um 16:00 Uhr. Zusätzlich gibt es noch interessante Tanz und Trommelworkshops.

Der Dortmunder Verein Africa Positive freut sich, die bunte Vielfalt des afrikanischen Kontinents zu präsentieren. Partner*innen sind das Dietrich-Keuning-Haus, das Kulturbüro und das Jugendamt der Stadt Dortmund, das Netzwerk Afrikaner in Dortmund (AFRIDO), das Africa Institute for Media, Migration and Development (AIMMAD) und die Auslandsgesellschaft.de e.V..

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Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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