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Flüchtlinge in Dortmund

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund

Dürfen Flüchtlinge arbeiten?

Die Asylbewerber selbst haben eine hohe Motivation, so schnell wie möglich arbeiten zu können. Der Zugang zum Arbeitsmarkt ist aber von der Aufenthaltsdauer und dem Aufenthaltsstatus abhängig. Darüber hinaus erschweren fehlende Sprachkenntnis und der Prozess der Anerkennung der im Herkunftsland erworbenen Qualifikationen eine Arbeitsaufnahme.

Ausländer, die im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis sind, dürfen grundsätzlich arbeiten.

Asylbewerber, die sich in einem Asylverfahren befinden und geduldete Ausländer dürfen in den ersten drei Monaten nicht arbeiten.

Bis zum 16. Aufenthaltsmonat findet auf Antrag eine sogenannte Vorrangprüfung durch die Agentur für Arbeit statt. Zeit- und Leiharbeit sind nicht gestattet.

Ab dem 16. Monat entfällt die Vorrangprüfung der Agentur für Arbeit, eine Zustimmung der Agentur für Arbeit ist aber bis zur Vollendung des vierten Aufenthaltsjahres noch erforderlich.

Nach vierjährigem Aufenthalt ist die Zustimmung der Agentur für Arbeit nicht mehr erforderlich.

Ausnahmen, nach denen die Beschäftigung ohne Zustimmung der BA gestattet wird, sind insbesondere: Berufsausausbildungen, Praktika, Freiwilligendienste, Beschäftigungen als Hochqualifizierte oder Beschäftigungen bei Verwandten ersten Grades.

Für Asylbewerber im laufenden Asylverfahren und geduldete Ausländer gilt generell, dass die Beschäftigung nur mit Erlaubnis der Ausländerbehörde gestattet ist. Die Erlaubnis ist an verschiedene Voraussetzungen geknüpft, wie z.B. der Identitätsklärung, bzw. Erfüllung der Passpflicht.

Die Ausübung einer selbstständigen Tätigkeit ist Personen im Asylverfahren oder geduldeten Personen grundsätzlich nicht gestattet.

Flüchtlinge in Dortmund