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Flüchtlinge in Dortmund

Bild: Stadt Dortmund

Warum werden nicht alle Flüchtlinge in Wohnungen untergebracht?

Die Unterbringung von Flüchtlingen in eigenen Wohnungen ist oberstes Ziel der Stadt Dortmund. Bis zur Mitte letzten Jahres war es möglich, die ankommenden Flüchtlinge nach einer entsprechenden Eingewöhnungs- und Orientierungsphase in der Zentralen Unterbringungseinrichtung im Grevendicks Feld in eine Wohnung zu vermitteln. Trotz der stark steigenden Zahl von Flüchtlingen, lebt weit über die Hälfte in Wohnungen (vor dem rasanten Anstieg der Zuweisungszahlen betrug diese Quote etwa 80%). Damit dieser Anteil weiterhin hoch bleibt und auch wieder erhöht werden kann, werden weitere Anstrengungen unternommen, Wohnungen entweder als Stadt anzumieten oder zu vermitteln.

Die Dortmunder Wohnungsgesellschaften arbeiten eng und gut mit der Stadt Dortmund zusammen. Die Zusammenarbeit ist angesichts der bekannten Situation weiter verbessert und intensiviert worden. Zahlreiche Gespräche sind von der Verwaltung mit den Gesellschaften, aber auch den Stadttöchtern, Kirchen und Verbänden geführt worden. Der Dialog wird laufend fortgesetzt. Die geringen Leerstandsquoten bei den seriösen Wohnungsgesellschaften lassen großvolumige Maßnahmen allerdings nicht zu. Vielfach sind auch die ortsüblichen Mieten jenseits der rechtlich anzuwendenden Mietobergrenzen. Preiswerter Wohnraum wird zudem auch von anderen Bevölkerungsgruppen stark nachgefragt. Die Anzahl der akquirierten Wohnungen reicht bei weitem nicht aus, um die Wohnungsintegration aller Flüchtlinge zu realisieren. Die Planung und Realisierung weiterer Übergangseinrichtungen ist daher notwendig.

Unterbringung von Flüchtlingen

Grafik: Leistungsbezieher/innen nach dem AsylbLG nach Unterbringungsform (Stand 22.08.2016)

Flüchtlinge in Dortmund