Dortmund überrascht. Dich.
Mädchen wird beim Klettern gesichtert

Jugendamt

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jugendamt

Der Erlebnispädagogische Klettergarten

Coming soon 2021!

Stationärer Hochseilgarten BIG TIPI - temporärer Hochseilgarten in der ERLEBNISWELT am FREDENBAUM - temporäre Niedrigseilgarten in der ERLEBNISWELT am FREDENBAUM - mobiler, aufblasbare Kletterturm "EIGER" - mobile Seilaufbauten- Abseilaktionen in Dortmund.

Das Big Tipi

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Erlebniswelt am Fredenbaum - Big Tipi

Ein Hochseilgarten ist ein zwischen mehreren Tragwerksystemen befestigter Kletterparcours mit verschiedenen Stationen und Anforderungen. Die horizontal verankerten Seilkonstruktionen halten verschiedene Aufgaben bereit. Unter fachlicher Anleitung und Einsatz von Bergsportmaterial gilt es die Abenteuer zu bestehen. Dabei kann der Seilgarten sowohl als Bewegungselement als auch als speziell auf Gruppen abgestimmtes pädagogisches Medium genutzt werden.

Der erlebnispädagogische Hochseilgarten der Erlebniswelt am Fredenbaum gliedert sich auf in mehrere Bereiche, die im Rahmen der verschiedenen Angebotsformen eingesetzt werden. Der stationäre Hochseilgarten mit sechs Hochseilgartenelementen (6m-20m) im Inneren des BIG TIPIs, der temporäre Hochseilgarten (6m-20m) mit vier temporären Kletterbäumen und ein temporäres Hochseilgartenelement im Baumbestand der Erlebniswelt am Fredenbaum, sowie der temporäre Niedrigseilgarten (1,50 m) mit zehn Seilgartenelementen auf dem Gelände der Erlebniswelt am Fredenbaum. Das Team der Erlebniswelt am Fredenbaum ist im Rahmen von Großveranstaltungen wie „Dortbunt“, „Weltkindertag“, „summersounds“mit dem mobilen, aufblasbaren KletterturmEIGER“ (9m Höhe) oder mobilen Seilaufbauten, Abseilaktionen an den jeweiligen Tragwerksystemen der Veranstaltungsorte ebenfalls im Einsatz.

Für den Seilgarten existiert ein Sicherheitskonzept. Die Nutzung des Hochseilgartens setzt eine sehr umfangreiche und sicherheitsintensive Schulung der anleitenden Mitarbeiter*innen voraus. Bei der Mitarbeit im Hochseilgarten wird in Seilgartentrainer*innen und Seilgartenbetreuer*innen unterschieden. Die Verantwortung für den Ablauf und die Sicherheit liegt bei allen Aktionen bei den Trainern*innen.
Die Sicherheitsstandards der Erlebniswelt am Fredenbaum erfüllen die Anforderungen der Richtlinien der EN 15567 und den sicherheitstechnischen und pädagogischen Standards der internationalen Seilgartentrainerausbildung im Trägerverbund des deutschen und österreichischen Alpenvereins DAV,ÖAV der deutschen und österreichischen Bergführer VDBS/VÖBS. Die Sicherheitsstandards der Seilklettertechnik SKT nach TRBS 1111/2121 der berufsgenossenschaftlich organisierten Baumpfleger/Baumkletterer und der European Ropes Course Association ERCA, dem Dachverband der Hochseilgartenbetreibern in Europa, fließen in das Sicherheitskonzept der Erlebniswelt am Fredenbaum, Jugendamt Dortmund ebenfalls mit ein.

Alle Elemente des Klettergartens sind erlebnispädagogische Medien, die Kindern und Jugendlichen und Erwachsene in authentischen Situationen ihre Fähigkeiten und Grenzen erfahrbar machen. Der hohe Aufforderungscharakter der verschiedenen Stationen ermöglicht ein Lernen mit „Kopf, Herz und Hand“. Im Rahmen pädagogisch fachlicher Begleitung bietet der Ort so den geeigneten Rahmen zur Erörterung verschiedenster Themenbereiche – beispielsweise (Selbst-) Vertrauen, Zusammenarbeit, Kommunikation, Mut und Angst, Toleranz oder Respekt.

Erlebnis, Spannung, Spaß – Mut und Geschicklichkeit sind im freien Luftraum des Hochseilgartens allein oder mit anderen gefragt, um individuelle Fähigkeiten zu schulen und Grenzen zu erfahren. Der stationäre Hochseilgarten im Inneren des BIG TIPI besteht aus 6 Elementen, von denen sich 5 in einer Höhe von 6m befinden und die in horizontaler Richtung durchklettert werden können. Als vertikales Kletterelement gibt es die "Kletterschlange", die in sich beweglich ist und um die eigene Achse schwingt. Sie ermöglicht das Klettern bis auf eine Höhe von etwa 18m zur Zeltdecke des BIG TIPI. Der Seilgarten ist permanent aufgebaut. Der temporäre Hochseilgarten (6m-20m) mit vier temporären Kletterbäumen und ein temporäres Hochseilgartenelement im Baumbestand der Erlebniswelt am Fredenbaum sowie der mobile, aufblasbare Kletterturm „EIGER“ mit 9m Höhe bieten ebenfalls horizontale und vertikale Klettererlebnisse. Während einer Zeit von 6 Monaten verzeichnete das größte Indianerzelt der Welt im Jahre 2000 auf der Weltausstellung EXPO – auch aufgrund dieses einmaligen Klettergartens - eine Besucherzahl von über 2 Mio. Besuchern. Verändert wurde für die Nutzung in Dortmund die Art der Sicherung und die Anordnung der verschiedenen Stationen. Während auf der Weltausstellung Expo 2001 mit einem Selbstsicherungssystem gearbeitet wurde, wird in Dortmund im Team erlebnispädagogisch mit einem Fremdsicherungssystem gearbeitet, welches nur durch die Trainer*innen betätigt wird.

Der temporäre Niedrigseilgarten (1,50 m) mit zehn Seilgartenelementen auf dem Gelände der Erlebniswelt am Fredenbaum kann unter Aufsicht ohne Bergsportmaterial und Trainer*innen im Rahmen der offen Komm-, und Gehstruktur genutzt werden. Ein Niedrigseilgarten, besteht aus Seilen (Stahl- oder Statikseile) oder Brücken, die mindestens zwei Bäume verbinden. An den temporären, niedrigen Elementen wird nicht mit Hilfe von Klettermaterial gesichert, sondern ausschließlich mit der Unterstützung der Gruppe gearbeitet oder alleine geklettert. Diese Elemente werden sowohl in den offenen Angeboten, als auch im Rahmen der Gruppenprogramme eingesetzt.

Diese Elemente ergänzen die hohen Seilstationen pädagogisch im Rahmen der Gruppenprogramme sinnvoll. Die unterschiedlichen Parcours sind dabei als Problemlösungsaufgaben für das Team im Rahmen von geschlossenen Gruppenprogrammen konzipiert - eben so, dass die Gruppe nur gemeinsam den Parcours überqueren und das Ziel in Kooperation miteinander erreichen kann.

Anders als touristisch orientierte Seilgärten liegt unserem Seilgarten ein erlebnispädagogisches Konzept zugrunde. Das Augenmerk liegt auf der Persönlichkeitsentwicklung und dem Gruppentraining. Dabei werden vor allem Kompetenzen wie Kooperationsfähigkeit und positives Sozialverhalten erlebt, sichtbar gemacht und gefördert.