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Seilgarten - Big Tipi - Freizeit - Jugendamt - Familie & Soziales - Leben in Dortmund - Stadtportal dortmund.de

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Jugendamt

Mädchen wird beim Klettern gesichtert
Bild: Jugendamt

Der abenteuerpädagogische Klettergarten in der Erlebniswelt Fredenbaum

Stationärer Hochseilgarten im BiG Tipi- Kletterbäume - temporäre hohe Waldelemente- Eigerkletterturm - temporärer Niedrigseilgarten auf dem Gelände

Der Klettergarten der Erlebniswelt Fredenbaum gliedert sich auf in mehrere Stationen, die im Rahmen der verschiedenen Angebotsformen eingesetzt werden : Der stationäre Hochseilgarten 6m-18m im Inneren des BIG TIPI, die Kletterbäume 5m-25m auf dem Gelände der Erlebniswelt Fredenbaum, die temporären, hohen Kletterelemente 7m-10m im kleinen Wald und der temporäre Niedrigenseilgarten 1m-2m auf dem Gelände der Erlebniswelt Fredenbaum, sowie der aufblasbare Kletterturm „EIGER“ 9m.

Alle Elemente des Klettergartens sind abenteuerpädagogische Medien, die Kindern und Jugendlichen in authentischen Situationen ihre Fähigkeiten und Grenzen erfahrbar machen. Der hohe Aufforderungscharakter der verschiedenen Stationen ermöglicht ein Lernen mit „Kopf, Herz und Hand“. Im Rahmen pädagogisch fachlicher Begleitung bietet der Ort so den geeigneten Rahmen zur Erörterung verschiedenster Themenbereiche – beispielsweise (Selbst-) Vertrauen, Zusammenarbeit, Kommunikation, Mut und Angst, Toleranz oder Respekt.

Der abenteuerpädagogische Hochseilgarten im Big Tipi und auf dem Gelände der Erlebniswelt Fredenbaum

Ein Hochseilgarten ist ein zwischen mehreren Punkten befestigter Kletterparcours mit verschiedenen Stationen und Anforderungen. Die horizontal verankerten Seilkonstruktionen halten verschiedene Aufgaben bereit. Unter fachlicher Anleitung und Einsatz von Bergsportmaterial gilt es die Abenteuer zu bestehen.

Ein Seilgarten ist ein abenteuerpädagogisches Medium, bei dem es unter hohen Sicherheitsrichtlinien darum geht, verschiedene Übungen, Aufgaben oder Kooperationsanforderungen zu durchlaufen.
Dabei kann der Seilgarten sowohl als Bewegungselement als auch als speziell auf Gruppen abgestimmtes pädagogisches Medium genutzt werden.

Für den Seilgarten existiert ein Sicherheitsmanual. Die Nutzung des Hochseilgartens setzt eine sehr umfangreiche und sicherheitsintensive Schulung der anleitenden Mitarbeiter voraus. Bei der Mitarbeit im Hochseilgarten wird in Seilgartentrainer und Trainer Assistenten unterschieden. Die Verantwortung für den Ablauf und die Sicherheit liegt bei allen Aktionen bei den Trainern.
Die Sicherheitsstandards der Erlebniswelt Fredenbaum erfüllen die Anforderungen der Richtlinien der EN 15567 und den sicherheitstechnischen und pädagogischen Standards der international anerkannten Seilgartentrainerausbildung im Trägerverbund des deutschen und österreichischen Alpenvereins DAV,ÖAV der deutschen und österreichischen Bergführer VDBS/VÖBS. Die Sicherheitsstandards der Seilklettertechnik SKT nach TRBS 1111/2121 der berufsgenossenschaftlich organisierten Baumpfleger/Baumkletterer und der European Ropes Course Association ERCA, dem Dachverband der Hochseilgartenbetreibern in Europa, fließen in das Sicherheitskonzept der Erlebniswelt Fredenbaum, Jugendamt Dortmund mit ein.

Erlebnis, Spannung, Spaß – Mut und Geschicklichkeit sind im freien Luftraum des Hochseilgartens allein oder mit anderen gefragt, um individuelle Fähigkeiten zu schulen und Grenzen zu erfahren. Der Hochseilgarten im Inneren des BIG TIPI besteht aus 6 Elementen, von denen sich 5 in einer Höhe von 6m befinden und die in horizontaler Richtung durchklettert werden können. Als vertikales Kletterelement gibt es die "Kletterschlange", die in sich beweglich ist und um die eigene Achse schwingt. Sie ermöglicht das Klettern bis in eine Höhe von etwa 18m zur Zeltdecke des BIG TIPI. Der Seilgarten ist permanent aufgebaut.

Während einer Zeit von 6 Monaten verzeichnete das größte Indianerzelt der Welt im Jahre 2000 auf der Weltausstellung EXPO – auch aufgrund dieses einmaligen Klettergartens - eine Besucherzahl von über 2 Mio. Besuchern. Verändert wurde für die Nutzung in Dortmund die Art der Sicherung und die Anordnung der verschiedenen Stationen. Während auf der Weltausstellung Expo mit einer Selbstsicherung gearbeitet wurde, wird in Dortmund im Team abenteuerpädagogisch mit einem Fremdsicherungssytem im Wechsel mit einem fortlaufendes Sicherungssystem, welches nur durch den Trainer(in) betätigt wird, ohne dass die Teilnehmer die Verbindung zum Sicherungssystem lösen oder ändern müssen.

Eine Übung am Hochseilgarten wird überwiegend über eine sog. "Top Rope Sicherung" (höchster Punkt der Seilumlenkung) Fremdsicherungssytem gesichert. Dabei sind die Kletternden durch einen Gurt und ein über ihren Köpfen befindliches Sicherungsseil mit Personen am Boden verbunden, die im Falle eines Abrutschens mit Hilfe eines Sicherungsgerätes sichern und kontrolliert auf den Boden ablassen. Die andere Möglichkeit des Fortbewegens in einer Übung ist ein fortlaufendes Sicherungssystem, welches nur durch den Trainer(in) betätigt wird, ohne dass die Teilnehmer die Verbindung zum Sicherungssystem lösen oder ändern müssen.

Der abenteuerpädagogische temporäre Niedrigseilgarten

Ein Niedrigseilgarten , besteht aus Seilen (Stahl- oder Statikseile) oder Brücken, die mindestens zwei Bäume meist in Schritthöhe verbinden. An den temporären, niedrigen Elementen wird nicht mit Hilfe von Klettermaterial gesichert, sondern ausschließlich mit der Unterstützung der Gruppe gearbeitet oder alleine geklettert. Diese Elemente werden sowohl in den offenen Angeboten, als auch für feste Gruppen eingesetzt.

Diese Elemente ergänzen die hohen Seilstationen pädagogisch im Rahmen der Gruppenprogramme sinnvoll. Die unterschiedlichen Parcours sind dabei als Problemlösungsaufgaben für das Team im Rahmen von geschlossenen Gruppenprogrammen konzipiert - eben so, dass die Gruppe nur gemeinsam den Parcours überqueren und das Ziel in Kooperation miteinander erreichen kann.

Anders als touristisch orientierte Seilgärten liegt unserem Seilgarten ein abenteuerpädagogisches Konzept zugrunde. Das Augenmerk liegt auf der Persönlichkeitsentwicklung und dem Gruppentraining. Dabei werden vor allem Kompetenzen wie Kooperationsfähigkeit und positives Sozialverhalten erlebt, sichtbar gemacht und gefördert.

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