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Jugendamt

Bild: Rolf Gripshöfer

Suchtprävention

Beim Thema Abhängigkeit (Alkohol, Partydrogen, Medikamente usw.) helfen wir!

Das Fachreferat Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz bietet Unterstützung bei Fragen und Hilfe rund um das Thema Abhängigkeit, Sucht und digitale Medien.

Das Leben stellt uns ständig vor neue Aufgaben und hält für uns unerwartete Situationen bereit, in denen Lebensbewältigungskompetenzen gefragt sind. Scheinbar unlösbare Probleme, Langeweile oder die Suche nach Abenteuer und Spaß werden zunehmend von Kindern- und Jugendlichen mit Suchtmitteln kompensiert.

Dies stellt für alle am Erziehungsprozess beteiligten Personen eine Herausforderung dar, angemessen darauf reagieren und präventiv tätig zu werden.

Die Angebote richten sich an

  • Lehrerinnen und Lehrer sowie Gesamt- und Teilkollegien
  • Schülerinnen und Schüler
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kommunalen Jugendarbeit, Kirchengemeinden, Jugendverbände
  • Elterninitiativen
  • Eltern

Aktionstage in Dortmund

Die Landeskampagne "Sucht hat immer eine Geschichte" bildet den Kern der nordrhein-westfälischen Strategie zur Suchtvorbeugung. Der Leitsatz "Sucht hat immer eine Geschichte" steht für die ursachenorientierte Sucht- und Drogenpolitik des Landes, deren Ziel es ist, Suchtmittelmissbrauch zu verhindern und die Suchtentstehung zu vermeiden. Dabei geht es sowohl um Hinweise auf zurückliegende Fehlentwicklungen als auch um die aktuelle Lebenssituation. Der Untertitel "Gemeinschaftsinitiative gegen Sucht" unterstreicht den Mehrwert der Netzwerkarbeit, ist doch ein wesentliches Ziel der Landeskampagne alle in der gesundheitsfördernden und suchtpräventiven Arbeit relevanten Akteurinnen und Akteure vor Ort besser miteinander zu vernetzen und ins Gespräch zu bringen.

Die Kampagne startete bereits 1991 und wurde seitdem stets qualitativ weiterentwickelt. Als Öffentlichkeitskampagne wird sie seitdem von der Landeskoordinierungsstelle für Suchtvorbeugung NRW in enger Abstimmung mit dem nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium kontinuierlich weiterentwickelt. Träger der Landeskoordinierungsstelle ist die ginko Stiftung für Prävention in Mülheim an der Ruhr.

Die Suchtprävention ist integraler Bestandteil der allgemeinen Gesundheitsförderung und berücksichtigt verhaltens- und verhältnispräventive Aspekte. Suchtpräventive Arbeit wirkt zielgruppen- und situationsbezogen und richtet sich an Menschen aller Altersstufen, insbesondere jedoch an Kinder und Jugendliche. Hier bildet die Stärkung persönlicher und sozialer Kompetenzen sowie der Eigenverantwortung die Grundlage für ein suchtfreies Leben. Auf der persönlichen Ebene sollen Kompetenzen gestärkt sowie gesundheitsförderliche Strukturen entwickelt und ausgebaut werden.

Ziel der Kampagne ist es einerseits, persönliche und soziale Kompetenzen bei jungen Menschen zu stärken sowie andererseits gesundheitsförderliche Strukturen zu entwickeln und auszubauen.

In Dortmund finden die Aktionstage bereits zum 4. Mal statt. Der Arbeitskreis Suchtprävention lädt Sie herzlich ein am 08.10.2018 bei der Auftaktveranstaltung sich einen kleinen Eindruck über die gute Netzwerkarbeit im Bereich Suchtprävention zu verschaffen. Hierzu finden Sie neben einigen Grußworten unserer Dezernentinnen Frau Daniela Schneckenburger und Frau Birgit Zoerner eine anregende Podiumsdiskussion und einen Markt der Möglichkeiten zu den Angeboten in Dortmund.

Kontakt

Jugendamt Dortmund - Kinder- und Jugendförderung - Fachreferat Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz Christian Frank M.A. Systemische BeratungAnsprechpartner

44131 Dortmund
AAT® / CT® - Trainer, Prozessbegleiter