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Bild: Jesús González Rebordinos

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Erfolgreiches Modellprojekt "Fachstandard plus" soll verlängert werden

Nachricht vom 13.06.2018

Der Verwaltungsvorstand befasste sich in seiner Sitzung am 12. Juni mit der Verlängerung des erfolgreichen Modellprojektes "Fachstandard plus" im Bereich der Hilfen zur Erziehung im Jugendamt bis zum 31. Dezember 2019 - vorbehaltlich der Zustimmung der politischen Gremien.

Darüber hinaus soll das Jugendamt die Möglichkeit erhalten, das Modellprojekt schrittweise und in Abhängigkeit zum Projektverlauf um zwei weitere Jugendhilfedienste zu erweitern. Die Projektergebnisse werden 2019 in einem Abschlussbericht dargestellt und bewertet werden.

"Fachstandard plus" wird in Brackel, Eving und Scharnhorst umgesetzt

Das Modellprojekt "Fachstandard plus" wird in den drei Jugendhilfediensten Brackel, Eving und Scharnhorst umgesetzt. Diese Jugendhilfedienste sind als Modellstandorte ausgewählt worden, weil sie unterschiedliche Sozialindikatoren aufweisen.

Es zeigt sich zunehmend, dass diese Dienste stark von den zusätzlichen Ressourcen profitieren und das Fachwissen zielgerichteter einsetzen können. Der Service für die Bürgerinnen und Bürger wurde verbessert, da mehr Zeit für die präventive Arbeit bleibt oder Gesprächstermine und Hausbesuche auch kurzfristig möglich sind. Eine höhere Zufriedenheit in den Teams hat geringere Ausfallzeiten und eine gesteigerte Produktivität zur Folge.

Der Rat beschloss im Dezember 2015, das Projekt "Fachstandard plus" durchzuführen. Ziele des Projektes sind, die eigenen Beratungsangebote auszubauen und die sozialräumliche Arbeit sowie die Steuerung der Leistungsfälle fachlich zu qualifizieren.

Langfristig sollen die Passgenauigkeit der Hilfen erhöht, Abbrüche und Hilfekarrieren verhindert und die Laufzeit von Hilfen verkürzt werden. Die Qualitätsverbesserungen sollen mittel- und langfristig zu Kostenreduzierungen bei den Hilfen zur Erziehung führen.