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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Integration

Dreijähriges Projekt "Starter Job und Jobwinner“ setzt Pilotprojekt "Pick Up" fort

Nachricht vom 05.09.2019

Projekt "Starter Job und Jobwinner“ schließt eine Angebotslücke für sogenannte "entkoppelte" junge Menschen. Die Stadt Dortmund übernimmt mit Beschäftigungsangeboten Verantwortung zur Integration von jungen Menschen in den Beruf und damit zur gesellschaftlichen und sozialen Teilhabe.

Die Verwaltungsspitze befasste sich mit der Qualifizierung und Beschäftigung von sogenannten "entkoppelten" jungen Menschen in Dortmund. Das Gremium beauftragte die Verwaltung, das Projekt "Starter Job und Jobwinner" in der Nachfolge des Ende 2019 auslaufenden Pilotprojektes "Pick Up" zu initiieren und in die Kommunale Arbeitsmarktstrategie 2020 - 2030 einzubinden.

Das Projekt ist für die Dauer von drei Jahren angelegt. Die Gesamtkosten betragen gut 1,4 Mio. Euro.

"Wir wollen damit 195 junge Menschen erreichen, ihnen eine Chance geben, damit sie später eine Ausbildung beginnen oder eine Beschäftigung aufnehmen können", erläutert Jugenddezernentin Daniela Schneckenburger.

Aus "Pick up" wird "Starter Job und Jobwinner"

Das Jugendamt startet im Januar 2020 gemeinsam mit der GrünBau gGmbH das Projekt "Starter Job und Jobwinner" für junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren, die in prekären Lebensverhältnissen leben. Auf Grund von Mehrfachproblemlagen, mangelnden Deutschkenntnissen und fehlenden Systemkenntnissen sind sie nicht oder nicht mehr in der Lage, an den Unterstützungsangeboten des Regelsystems teilzunehmen. Das Projekt schließt nahtlos an das seit September 2018 laufende Projekt "Pick up" an.

Im Rahmen einer pädagogisch begleiteten geringfügigen Beschäftigung mit flankierenden Qualifizierungs- und Sprachangeboten betätigen sich die jungen Menschen im Bereich der Pflege von Grün- und Spielflächen sowie in den Tätigkeitsfeldern der städtischen Beteiligungsgesellschaften. Die jungen Menschen erhalten ein tagesstrukturierendes Angebot, um sich für weiterführende Integrationsangebote im Regelsystem zu öffnen sowie Angebote zur Heranführung an eine Ausbildung oder Beschäftigung.

Das Angebot schließt eine Angebotslücke für sogenannte "entkoppelte" junge Menschen zur Heranführung an die Unterstützungs- und Förderangebote des Regelsystems. Die Stadt Dortmund übernimmt mit Beschäftigungsangeboten innerhalb der städtischen Beteiligungsgesellschaften Verantwortung zur Integration von jungen Menschen in den Beruf und damit zur gesellschaftlichen und sozialen Teilhabe.