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Prävention

Ausstellung "Echt krass" informiert Jugendliche über sexuelle Grenzverletzungen

Nachricht vom 06.02.2020

Die Ausstellung "Echt krass" des Petze e.V./Kiel ist bis zum 5. März 2020 im Heinrich-Schmitz-Bildungszentrum, Lange Straße 43, zu sehen. Der interaktive Präventionsparcours bietet Jugendlichen die Möglichkeit der Auseinandersetzung mit dem Thema "sexuelle Grenzverletzungen".

v.l.n.r.: Friedhelm Sohn ( Vorsitzender des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie), Daniela Schneckenburger (Schul- und Jugenddezernentin), Alfred Hennekemper (Stellvertretender Fachbereichsleiter (kommissarisch) Jugendamt), Lydia Wulfert (Erziehungsberatungsstelle SkF e.V. Dortmund), Verena Fernandes dos Santos (Koordinierungsstelle „Hilfen bei sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche“ im Jugendamt)

Ausstellungseröffnung: v.l.n.r.: Friedhelm Sohn ( Vorsitzender des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie), Daniela Schneckenburger (Schul- und Jugenddezernentin), Alfred Hennekemper (Stellvertretender Fachbereichsleiter (kommissarisch) Jugendamt), Lydia Wulfert (Erziehungsberatungsstelle SkF e.V. Dortmund), Verena Fernandes dos Santos (Koordinierungsstelle „Hilfen bei sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche“ im Jugendamt)
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

"Echt krass" will eine Stärkung der sozialen Kompetenz und eine Sensibilisierung der Jugendlichen erreichen und vermittelt Handlungsalternativen und Auswege aus der sexualisierten Gewalt.

Mit fünf Stationen macht die Ausstellung aufmerksam auf Themen wie Teenagerbeziehungen, rechtliche Folgen sexueller Gewalt, sexistische Werbung und Pornographie, Flirts, Klischees und Grenzen. Ziel ist es, für sexuelle Grenzverletzungen zu sensibilisieren, zu informieren und die sozialen Kompetenzen der Jugendlichen zu stärken. Die Schlagwörter der fünf Stationen lauten: Sex Sells, Trial & Error, Stop & Go, Love & Hate sowie Law & Order.

Den Anstoß, die Ausstellung in Dortmund an den Schulen zu zeigen, geht auf das Engagement der Mitglieder der AG §78 SGB VIII "Hilfen bei sexueller Gewalt" und deren Kooperationspartner vor Ort zurück. Der interaktive Präventionsparcours zum Thema Jugendliche und sexuelle Gewalt ist für Schulklassen aller Schulformen und Jugendliche ab der Jahrgangsstufe 8 konzipiert worden.

Die Jugendlichen werden von geschulten Lehrkräften und Schulsozialarbeiter*innen begleitet. Die Themen werden im Unterricht nachhaltig aufbereitet. Begleitend erhalten die Eltern einen Elternbrief ihrer Schule, der über Erscheinungsformen und Auswirkungen von sexualisierter Gewalt im Jugendalter informiert.

Das Pilotprojekt soll, neben dem Theaterprojekt "Mein Körper gehört mir!" von der Theaterwerkstatt Osnabrück, das seit rund 16 Jahren fast stadtweit an den Grundschulen angeboten wird, ein weiterer Präventionsbaustein gegen sexualisierte Gewalt in Dortmund werden.

Zum Thema

Rund 650 Schüler*innen haben sich bisher angemeldet. Der Besuch ist kostenlos. Interessierte Schulklassen melden sich vorher per Email (siehe unten) bei der Koordinierungsstelle "Hilfen bei sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche" im Jugendamt. Bei Bedarf gibt es über PETZE e.V. begleitende Materialien zur Nachbereitung im Unterricht unter

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.