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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

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Vier neue Stellen sichern Qualität im Jugendhilfedienst - Modellprojekt "Fachstandard plus" erfolgreich beendet

Nachricht vom 19.05.2020

Das Jugendamt hat in den Jahren 2016 bis 2019 das Modellprojekt "Fachstandard plus" erfolgreich durchgeführt und die fachlichen Standards auf alle Jugendhilfedienste dauerhaft übertragen. Ziel ist es, die Familien in Krisen zu begleiten und ihnen passgenaue Hilfen zur Erziehung anzubieten.

Unterm Strich führt dies zu vier weiteren weiteren Stellen im Jugendamt, zu einer qualitativen Verbesserung der Arbeit des Jugendhilfedienstes, zu einer Kostenreduktion für die Stadt, aber vor allem zu einer besseren Betreuung von Eltern und Kindern – und dies stadtweit.

Grundlage dafür war ein Beschluss des Rates der Stadt Dortmund zur Qualitätsentwicklung und Personalbemessung in den Jugendhilfediensten. Die fachlichen Standards sind nun auf alle Jugendhilfedienste übertragen worden; die Implementierung des "Fachstandards plus" auf alle Jugendhilfedienste findet in den kommenden Monaten statt. Um die Standards auf Dauer vorhalten zu können, werden nun die Projektstellen in Planstellen umgewandelt und in den Stellenplan 2022 auf Dauer eingepflegt.

Für die Leistungsempfänger*innen bedeutet die Erhöhung der fachlichen Standards auch eine Erhöhung der Beratungsqualität. Die qualifizierte Vorfeldhilfe und Krisenbegleitung im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII) ermöglicht es nun, Familien qualifiziert durch Krisen zu begleiten und zu unterstützen. Die Mitarbeitenden der Jugendhilfedienste werden selbst tätig und verschaffen sich in Form einer Sozialpädagogischen Diagnostik ein Bild über die Bedarfe der Familie. Ziel ist es, die Familien in Krisen zu begleiten und ihnen passgenaue Hilfen zur Erziehung anzubieten.

Außerdem werden mehrere Bereiche aus dem Jugendhilfedienst ausgelagert und z.B. an die Erziehungsberatungsstelle angegliedert. Durch die Schaffung eines gesonderten Fachdienstes im Psychologischen Beratungsdienst wird die Fachlichkeit bei der Feststellung und Steuerung des Eingliederungsbedarfes erhöht. So werden Jugendhilfedienste u.a. von Aufgaben entlastet, die nicht unmittelbar zu den erzieherischen Hilfen gehören bzw. von anderen Institutionen besser erbracht werden können.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.