Dortmund überrascht. Dich.
Familie aus Papiermännchen

Jugendamt

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): S. Hofschlaeger / PIXELIO

Fachbereich: Psychologischer Beratungsdienst

Der Psychologische Beratungdienst dient als Anlaufstelle bei Fragen und Problemen aus den Bereichen Familie, Erziehung, Schule oder bei anderen persönlichen Fragestellungen.

In Dortmund gibt es acht Beratungsstellen in städtischer und vier in freier Trägerschaft. Ratsuchende aller Altersklassen können sich je nach Wohnort an die zuständige Beratungsstelle wenden bzw. zwischen städtischen und nichtstädtischen Beratungsstellen wählen.

Beratungsstellen arbeiten

  • individuell
  • vertraulich
  • unbürokratisch
  • kostenlos und
  • fachlich qualifiziert

Die beraterisch-therapeutischen Fachkräfte aus unterschiedlichen Berufsfeldern arbeiten als multiprofessionelle Teams zusammen: hierzu gehören z. B. die Bereiche Sozialpädagogik, Sozialarbeit, Psychologie/Psychotherapie, Heilpädagogik, Motopädie o.a.

Die meisten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen verfügen darüber hinaus über weitere Zusatzqualifikationen (wie zum Beispiel: Familientherapie, Gesprächspsychotherapie, Gestalttherapie, Verhaltenstherapie, Mediation usw.)

Beratungsstellen bieten

Information - Diagnostik - Beratung – Therapie

Kostenlose Beratung

Die Beratungsstellen für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Eltern können jederzeit aufgesucht werden, die Gespräche sind vertraulich und natürlich kostenlos.

Die Stadt Dortmund leistet den wesentlichen Beitrag zur Finanzierung eines hinreichenden Angebotes an Beratungsstellen für Kinder, Jugendliche und Eltern. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die Beratungsstellen durch eine Förderung. Außerdem sind die freien Träger mit eigenen Mitteln nicht unwesentlich an der Finanzierung beteiligt. Durch eine Spende können Sie die Arbeit der Beratungsstelle unterstützen - einfach Kontakt mit uns aufnehmen (Kontaktdaten siehe weiter unten).

Zielgruppen des Beratungsangebots

Unsere Kontaktdaten solltest Du Dir vielleicht merken, denn es kann immer mal sein, dass Du zu uns kommen willst, weil Du Probleme oder Sorgen hast, zum Beispiel

  • zu Hause
  • in der Schule
  • mit Geschwistern oder Freunden/Freundinnen
  • oder auch wegen anderer Dinge

Es gibt viele Gründe, warum Kinder zu einer Beratungsstelle gehen. Wir können dir helfen,

  • wenn Du Ärger mit Deinen Eltern hast
  • wenn Du traurig bist oder Sorgen hast
  • wenn Du Angst hast
  • wenn Du oft zornig und wütend wirst
  • wenn Du in der Schule Probleme hast
  • wenn Du oft Streit hast
  • wenn Du niemanden zum Spielen hast
  • wenn Deine Eltern sich trennen wollen/getrennt sind
  • wenn Du nicht mehr weiter weißt
  • oder wenn Du einfach mal mit jemandem reden möchtes

Kommt Dir vielleicht der eine oder andere Satz bekannt vor...?

  • Fast jeden Tag gibt es Ärger zu Hause...
  • Ich habe öfter Angst vor Klassenarbeiten...
  • Meine Eltern sagen, ich bin nur zu faul...
  • Schule ist manchmal so schwer...
  • Ich habe keinen zum Spielen...
  • Oft fühle ich mich krank und weiß nicht warum...
  • Manchmal kann ich abends einfach nicht einschlafen...
  • Ich mache immer alles falsch, sagen die anderen...
  • Ich fühle mich einfach ungerecht behandelt...
  • Ich traue mich so oft einfach nicht...
  • Ich habe Angst, dass etwas Schlimmes passieren könnte...
  • Ganz oft fühle ich mich so einsam und allein...
  • Wenn ich nur wüsste, was ich machen soll...
  • Meine Eltern sind einfach viel zu streng...

Und so weiter... und so weiter...

Vielleicht bist Du ja gerade in einer ähnlichen Situation.

Dann ist es gut zu wissen, dass es auch in Deiner Nähe eine Beratungsstelle gibt, die Dir weiter helfen kann. Entweder rufst Du an, schreibst einen Brief oder eine Mail oder kommst am besten selbst vorbei – wir versuchen dann, so schnell wie möglich mit Dir zu sprechen.

Wir sind für Dich da und freuen uns, wenn Du Dich meldest. Also, bis dann... Wenn Du willst, kannst Du auch Deinen Freunden oder Freundinnen von uns erzählen – vielleicht brauchen die auch mal unsere Hilfe.

...Ach so, fast hätten wir vergessen, Dir noch folgendes zu sagen:

Wir sind für alle Kinder da, die Fragen oder Probleme haben. Wir erzählen nichts weiter, sondern versuchen, zusammen mit Dir eine Lösung zu finden. Wer zu uns kommt, tut dies freiwillig. Und wir helfen Dir natürlich kostenlos!

Zuerst einmal: Wer zu uns kommt, tut dies freiwillig. Die Beratung ist kostenlos, vertraulich und persönlich auf deine Fragen abgestimmt. Und wir versuchen immer, so schnell wie möglich mit Dir sprechen zu können.

Du kannst eine Beratungsstelle persönlich aufsuchen, anrufen oder per Post oder Mail anschreiben. Und wenn Du willst, kannst Du auch andere (Verwandte, Freunde, Vertrauenspersonen usw.) mitbringen.

Beratungsstellen gibt es in vielen Stadtbezirken, auch damit Du nicht unnötig weite Wege machen musst. Einen Überblick über alle Beratungsstellen und weitere Infos erhältst Du in der Rubrik „Übersicht Beratungsstellen und Jugendhilfedienste“...

Wir unterstützen Jugendliche und junge Erwachsene in Beratungsgesprächen, wenn es Probleme oder Fragen gibt...

  • die mit dem Erwachsenwerden zu tun haben
  • die Eltern, Geschwister, Freunde oder andere betreffen
  • wenn Trennung oder Scheidung der Eltern ein Thema sind
  • weil jemand gerade von zuhause rausgeflogen ist
  • die mit Schule, Ausbildung, Beruf zu tun haben
  • und es um Alkohol(missbrauch) oder andere Drogen geht
  • weil Gewalt im Spiel ist
  • die mit Sexualität zu tun haben
  • weil jemand mit dem Gesetz in Konflikt geraten ist
  • die mit der eigenen Persönlichkeit zu tun haben
  • - wenn sich jemand scheinbar ohne Grund krank fühlt
  • - in Situationen, wo alles sinnlos erscheint und man (fast) am Ende ist
  • - und man ganz einfach erst einmal jemanden braucht, der zuhört

...und so weiter.

In den vertraulichen Beratungsgesprächen wird alles mit Dir abgestimmt und nichts gegen Deinen Willen oder hinter Deinem Rücken unternommen.

Solltest Du mal nicht sicher sein, ob Du bei uns an der richtigen Adresse bist, dann kannst Du trotzdem anrufen oder vorbeikommen: Entweder bist Du dann bei uns doch an der richtigen Adresse, oder wir wissen, an wen Du Dich wenden kannst.

Mehr Infos zu den verschiedenen Themen findest du in der Rubrik „Publikationen & Links“.

Das Beratungsangebot des Fachbereichs „Psychologischer Beratungsdienst“ wendet sich nicht nur an (leibliche) Mütter und Väter, sondern auch an andere Erziehende, wie zum Beispiel "Stiefmütter" und "Stiefväter", Adoptiv- und Pflegeeltern usw.

Die Beratungsstellen helfen Ihnen, wenn Sie Probleme und/oder Fragen haben in den Bereichen:

  • Familie
  • Partnerschaft
  • Erziehung
  • Schule/Ausbildung

Beratungs- und Therapieangebote, die je nach Situation kurz-, mittel- oder längerfristig angelegt sein können, werden in allen Beratungsstellen vorgehalten.

Die Zusammenarbeit mit uns erfolgt immer auf freiwilliger Basis. Alle Fachkräfte in den Beratungsstellen unterliegen der Schweigepflicht, so dass eine wirklich vertrauensvolle Gesprächsbasis gegeben ist. Unsere beraterisch-therapeutischen Angebote sind kostenlos; wir arbeiten unbürokratisch und qualifiziert: SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen, PsychologInnen/PsychotherapeutInnen, HeilpädagogInnen, MotopädInnen o.a. bilden multiprofessionelle Teams, die sich in ihrer Fachkompetenz sinnvoll ergänzen.

Unsere Hilfen bieten wir individuell an und vermeiden es, „Rezepte von der Stange“ bzw. „Patentrezepte“ zu verteilen, wobei wir bemüht sind, Ihnen so schnell wie möglich Hilfestellung zu geben. In akuten Situationen – oder wenn Sie vielleicht nur eine kurze Information erhalten möchten – stehen Ihnen in allen Beratungsstellen die Offenen Sprechstunden zur Verfügung, die ohne Anmeldung oder Terminabsprachen aufgesucht werden können.

Wir helfen und beraten Eltern

  • die sich in Familien- und Erziehungsfragen informieren wollen
  • wenn Hilfestellung bei der Erziehung der Kinder gewünscht wird
  • die Partnerschaftskrisen bewältigen wollen
  • deren Kinder Schwierigkeiten haben in Kindergarten, Schule, Hort usw.
  • wenn deren Kinder Probleme haben im Kontakt mit Gleichaltrigen
  • die sich Gedanken oder Sorgen machen um die Entwicklung ihrer Kinder
  • bei denen Trennung oder Scheidung ein Thema ist
  • die als allein Erziehende oder in neu zusammengesetzten Familien leben

...und so weiter.

Hier finden Sie eine Übersicht über alle Beratungsstellen in Dortmund:

Weiteführende Informationen finden Sie in der Rubrik „Publikationen & Links“

Fachkräfte können in unterschiedlicher Art und Weise als Kooperationspartner und/oder Multiplikatoren mit den Beratungsstellen für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Eltern zu tun haben können.

Vorab ein paar Informationen über rechtliche Hintergründe und das damit verbundene Aufgabenspektrum, wie es von den acht Dortmunder städtischen (und vier nicht-städtischen ) Beratungsstellen im Rahmen ihrer gemeinwesenorientierten Arbeit angeboten wird.

Im Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) wird unter §28 die „Erziehungsberatung“ aufgeführt, das heißt, Eltern bzw. Familien haben einen gesetzlichen Anspruch auf Erziehungsberatung.

Die Erziehungsberatungsstellen (im Fachjargon kurz: EB) zeichnen sich durch folgende Dienstleistungsbereiche aus:

- Offene Beratungsangebote für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Eltern

Die Beratungsstellen für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Eltern unterstützen

  • bei der Klärung und Bewältigung individueller und familienbezogener Probleme,
  • bei der Lösung von Erziehungsfragen,
  • bei Fragen in Partnerschaftskrisen und bei Trennung und Scheidung,
  • im Rahmen der Hilfen zur Erziehung (§ 27 ff in Verbindung mit § 36 KJHG / gemäß § 28 mit § 35a KJHG),
  • im Rahmen der Förderung der Erziehung in der Familie (gemäß §§ 16, 17,18 KJHG ),
  • im Rahmen der Jugendberatung (gemäß § 11 KJHG)
  • Präventive Aktivitäten in Kindertageseinrichtungen, Schulen,
  • Freizeiteinrichtungen usw, (gemäß §§ 14 und 16 KJHG)
  • Beratung anderer Dienste und Einrichtungen (gemäß §§ 16 und 25 KJHG

Darüber hinaus wirken die Beratungsstellen mit in diversen Fachgremien und Arbeitskreisen (gemäß §§ 78 und 80 KJHG)

Unter „Fachkraft“ verstehen wir hier alle, die sich in diesem Zusammenhang professionell mit Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Eltern beschäftigen, natürlich auch mit jungen Volljährigen. Dazu gehören also ErzieherInnen, LehrerInnen, Fachkräfte aus Heimen, Kliniken, anderen Jugendamtsbereichen, MitarbeiterInnen anderer Beratungsstellen, Ärzte, Therapeuten usw. Natürlich können sich auch ehrenamtliche Fachkräfte an Beratungsstellen wenden.

Wenn Sie als eine solche Fachkraft mit Beratungsstellen kooperieren, dann gibt es grundsätzlich zwei Formen, nämlich die fallbezogene und die fallunabhängige / fallübergreifende Zusammenarbeit.

Prinzipiell sind alle Teams der Beratungsstellen daran interessiert, im Rahmen von Kooperation und Vernetzung optimal und effizient nicht zuletzt im Sinne ihrer Klienten zu arbeiten, also zum Wohl für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Eltern.

ALSO: Lassen Sie es uns wissen, wenn Sie wissen wollen, ob und wann was wie möglich ist – Fragen kostet ja bekanntlich nichts.

Wenn Sie erfahren möchten, wie Sie die Beratungsstellen für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Eltern in Dortmund erreichen und nähere Informationen zu jeder einzelnen erhalten können, dann klicken Sie einfach auf Übersicht Beratungsstellen.

Vielleicht sind auch ein paar Adressen und Publikationen interessant für Sie: Publikationen & Links.

Kontakt

In ganz Dortmund verteilt gibt es insgesamt 12 Anlaufstellen des "Psychologischen Beratungsdienst". Eine Übersicht finden Sie hier: Hilfe und Beratung / Übersicht Beratungsstellen