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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Sozialamt

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Seniorenfreundliche Wohnquartiere

Fragt man die Menschen, wie sie im Alter leben möchten, dann überwiegt der Wunsch nach Beibehaltung der jetzigen Wohnsituation in der vertrauten Umgebung. Daher gilt es, die kommunale Planung vom Quartier zu denken und mit einer ressortübergreifenden Sichtweise daran zu arbeiten, die unmittelbaren Wohn- und Lebensbereiche aus Sicht älterer Menschen zu gestalten. Neben dem eigenen Wohnraum ist das vertraute Lebensumfeld - das Quartier - im Alter der wichtigste Lebensraum. Dieses vertraute Umfeld muss in einer alternden Gesellschaft an die Bedürfnisse einer größer werdenden Anzahl älterer Menschen angepasst und weiterentwickelt werden.

Handlungsfelder

Gruppenfoto

Eigen- und Mitverantwortung stärken, Teilhabe ermöglichen

Eigen- und Mitverantwortung der Menschen im unmittelbaren Wohnumfeld zu stärken, ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Um das soziale Miteinander in einer älter werdenden Stadtgesellschaft in Gang zu halten, wird entscheidend sein, die Teilhabe älterer Menschen an gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Entwicklungen zu ermöglichen und den Dialog zwischen den Generationen zu stärken und zu fördern.

Senioren- und Behindertenarbeit inklusiv gestalten

Senioren- und Behindertenarbeit inklusiv gestalten

Seit 2009 ist in Deutschland das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen gesetzlich festgeschrieben. Ziel ist eine inklusive Gesellschaft, in der alle Bürgerinnen und Bürger mit oder ohne Behinderung selbstbestimmt leben können. Diese gesellschaftlich erwünschte Orientierung hat für die kommunale Seniorenarbeit zur Folge, dass ältere Menschen mit einer lebensbegleitenden Behinderung mehr als zuvor in den Blick zu nehmen sind.

Hauseingang

Wohnungsanpassung

93 Prozent der 65-Jährigen und älteren Menschen leben in "normalen" Wohnungen.
Viele der Gebäude und Wohnungen sind weder barrierefrei noch barrierearm. Verbesserungen werden demnach durch bauliche Anpassungen im Bestand sinnwohl sein. Dazu gehört vor allem die barrierearme Gestaltung der Badezimmer und Hauseingänge. Barrierefreies Wohnen kann die selbstständige Lebensführung im Alter stärken und unnötige Heimeinzüge vermeiden.

Rollator im Bus

Mobilität im Alter fördern

Das Wohnumfeld beeinflusst in hohem Maße die Mobilität des einzelnen Menschen sowie die Möglichkeit der Aufnahme von sozialen Kontakten. Dies gilt besonders für ältere Menschen. Bei der Gestaltung öffentlicher Räume, Grünbereiche, Einkaufsmöglichkeiten und des öffentlichen Nahverkehrs muss vermehrt darauf geachtet werden, dass sich Menschen jeglichen Alters auch bei eingeschränkter Mobilität in ihrem Quartier selbstständig und sicher bewegen können.

Kiosk

Nahversorgung sichern

Für eine unabhängige Lebensführung im Alter ist die Aufrechterhaltung einer selbständigen Versorgung besonders wichtig. Vor dem Hintergrund einer vielfach abnehmenden körperlichen Leistungsfähigkeit ist es für viele ältere Menschen notwendig, insbesondere die Angebote zur Grundversorgung so nah wie möglich an der eigenen Wohnung zu haben.

Pause auf Bänken

Selbstständige Lebensführung stärken

Um zu erreichen, dass ältere Menschen in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können, versuchen Quartierskonzepte folgende Leitgedanken umzusetzen:

  • Stärkung der sozialen Netzwerke und der unmittelbaren Solidarität zwischen den alten und jungen Bürgerinnen und Bürgern eines Wohnquartiers (Nachbarschaften)
  • Unterstützung des selbstständigen Wohnens in der vertrauten Häuslichkeit, insbesondere durch Alltagshilfen und Gemeinschaftsangebote im Wohnquartier sowie mit einer quartiersbezogenen häuslichen Pflege

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