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Inklusion

Blinden- oder Gehörlosengeld wird zum 1. Juli erhöht – Anträge sind beim Sozialamt erhältlich

Nachricht vom 08.06.2020

Ab dem 1. Juli 2020 erhöht sich das Blinden- oder Gehörlosengeld. Unterstützung erhalten Menschen in Westfalen-Lippe, deren Seh- oder Hörvermögen stark eingeschränkt oder gar nicht mehr vorhanden ist. Um Leistungen zu erhalten, müssen Betroffene beim Landschaftsverband zuvor einen Antrag stellen. Formulare sind u.a. bei den Sozialämtern erhältlich.

Rund 6,41 Millionen Euro hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) im vergangenen Jahr an blinde und hochgradig sehbehinderte sowie gehörlose Menschen in Dortmund ausgezahlt (2018: 6,37 Millionen Euro). 2019 erhielten 2.026 Menschen diese Hilfe, um den finanziellen Mehraufwand, den ihre Behinderung mit sich bringt, auszugleichen (2018: 1.998).

Blinden- oder Gehörlosengeld erhalten Menschen in Westfalen-Lippe, deren Seh- oder Hörvermögen stark eingeschränkt oder gar nicht mehr vorhanden ist. Durch die Sinnesschädigung fallen häufig erhebliche Kosten an, die nur zum Teil von den Krankenkassen abgedeckt werden. "Die Gelder vom LWL sollen diese Ausgaben ausgleichen", so LWL-Sozialdezernent Matthias Münning. "Sie werden unabhängig von Einkommen und Vermögen des Betroffenen gezahlt."

Ab dem 1. Juli 2020 erhöht sich der monatliche Beitrag für blinde Erwachsene unter 60 Jahren auf 765,43 Euro (bisher: 739,91 Euro). Ab dem 60. Lebensjahr beträgt das Blindengeld 473 Euro. Der monatliche Beitrag für Kinder und Jugendliche erhöht sich ebenfalls auf 383,37 Euro (bisher: 370,59 Euro). Stark hörgeschädigte, hochgradig sehbehinderte oder taube Menschen haben Anspruch auf eine Hilfe von monatlich 77 Euro.

2019 haben westfalenweit 25.546 (2018: 25.858) Menschen mit Sinnesbehinderung Blinden- und Gehörlosengeld in Höhe von 79,59 Millionen Euro (2018: 80,28 Millionen Euro) vom LWL erhalten.

Um Leistungen zu erhalten, müssen Betroffene beim Landschaftsverband zuvor einen Antrag stellen. Formulare sind bei allen Sozialämtern erhältlich. Sie können auch direkt beim LWL-Inklusionsamt Soziale Teilhabe angefordert werden.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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