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Ehrenamt

OB Westphal gratuliert Nachbarschaftstreff im Althoffblock zu Engagementpreis NRW

Nachricht vom 17.12.2021

Zu Monatsbeginn gab es in Siegen, Wuppertal und Dortmund Grund zum Jubeln: Das Land NRW zeichnete jeweils dort von Freiwilligen getragene Projekte mit dem Ehrenamtspreis aus. Auch OB Westphal würdigte das Dortmunder Projekt.

Hände von zwei unterschiedlichen Personen halten sich aneinander fest.

Helfen, wenn z.B. die Familie wegbricht - das tun viele Nachbar*innen in Dortmund.
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Der "Nachbarschaftstreff im Althoffblock" wurde Anfang des Monats mit dem Jurypreis des Engagementpreises NRW 2021 ausgezeichnet. Oberbürgermeister Thomas Westphal hat nun in einem Brief den engagierten Dortmunder*innen zu diesem Erfolg gratuliert: "Ich freue mich besonders, dass ihr Projekt eine angemessene und würdige Form der Anerkennung gefunden hat und neben den 2002 und 2013 erzielten Preisen nun auch mit diesem Jurypreis ausgezeichnet wurde."

Der Treff sei seit rund 20 Jahren ein wichtiger Faktor in der Nachbarschaft und mache ihn mit vielen verlässlichen Begegnungsangeboten lebendig und lebenswert. "Gerade in der aktuellen Zeit, die von Kontaktbeschränkungen durch die Corona-Pandemie geprägt ist, brechen für viele Menschen Unterstützungsmöglichkeiten weg und es besteht die Gefahr der Vereinsamung. Ihre nachbarschaftliche Verbundenheit kann hier eine wichtige Unterstützung sein."

Beim "Nachbarschaftstreff im Althoffblock" handelt es sich um ein Projekt des Caritasverbandes Dortmund e. V., des Spar- und Bauvereins eG und von rund 55 engagierten Anwohner*innen. Die Aktiven des Nachbarschaftstreffs organisieren seit über zwanzig Jahren Begegnungsangebote, Gruppenaktivitäten, Veranstaltungen und Projekte.

Erste Nachricht vom 6. Dezember 2021:

Die NRW-Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, hat im Zuge des Engagementpreises NRW 2021 den "Nachbarschaftstreff im Althoffblock" aus Dortmund mit dem Jurypreis ausgezeichnet. Die Landesregierung will in Kooperation mit der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege das freiwillige Engagement der Bürger*innen würdigen und hat deshalb die Ehrung ausgelobt.

Der Wettbewerb stand in diesem Jahr unter dem Motto "Engagierte Nachbarschaft". Neben dem Jurypreis wurde auch ein Publikumspreis (via Online-Abstimmung) und ein Sonderpreis der Nordrhein-Westfalen-Stiftung vergeben. Die drei Preise sind mit jeweils 3.000 Euro dotiert. Insgesamt hatten sich 134 Projekte um den Engagementpreis NRW 2021 beworben.

Nachbarschaftstreff in Dortmund im Fokus

"Das ehrenamtliche Engagement in Nordrhein-Westfalen leistet einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen. Insbesondere vor dem Engagement zur Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie habe ich großen Respekt. Eine Leistung, die uns allen nur Mut machen kann und die zeigt, dass durch Engagement in der Nachbarschaft echtes gesellschaftliches Miteinander entsteht", sagte Staatsekretärin Andrea Milz.

Eckhard Uhlenberg, Präsident der Nordrhein-Westfalen-Stiftung und Staatsminister a. D., erklärte: "Engagement schafft Nähe und sorgt häufig auch für unverzichtbare Hilfe im Alltag. Deshalb setzen sich viele Menschen in NRW in ihrem direkten Umfeld für ihre Anliegen ein. Sie engagieren sich beispielsweise in Nachbarschaftshilfen, Quartierszentren, Vereinen und Netzwerken, um überall dort aktiv zu werden, wo sie etwas verändern und verbessern wollen."

Beim Dortmunder Projekt "Nachbarschaftstreff im Althoffblock" des Caritasverbandes Dortmund e. V. und des Spar- und Bauvereins eG engagieren sich rund 55 Anwohner*innen. Besonders wenn Menschen vereinsamen oder Unterstützungsmöglichkeiten wegbrechen, kann nachbarschaftliche Verbundenheit eine wichtige Stütze sein. Dies haben die Engagierten in diesem Projekt bereits früh erkannt. So organisieren die Aktiven des Nachbarschaftstreffs seit über zwanzig Jahren verlässliche Begegnungsangebote von Nachbar*innen für Nachbar*innen. Mit vielfältigen Gruppenaktivitäten, Veranstaltungen und Projekten erreichen die Engagierten jeden Monat mehrere hundert Anwohner*innen und beleben ihr Wohnumfeld.

Zwei weitere Preise verliehen

Der Sonderpreis der Nordrhein-Westfalen-Stiftung wurde von Stiftungspräsident Staatsminister a. D. Eckhard Uhlenberg an das Projekt Utopiastadt aus Wuppertal verliehen. Vor über zehn Jahren wurde der gleichnamige Verein mit der Vision für einen Ort gestartet, den Bürger*innen für freie Kulturveranstaltungen und Vernetzung nutzen können. Utopiastadt in Wuppertal ist heute ein überregional viel beachtetes Projekt der gesellschaftlichen Transformation im städtischen Raum.

Der Publikumspreis, der von der Vorsitzenden des Vereins Familienbande Familiennetzwerk Kamen e.V., Tanja Brückel, überreicht wurde, ging an das Projekt "Lebensmittel als Kultur- und Gemeingut" des Heimat- und Verschönerungsvereins Siegen-Achenbach e. V. Heimatpflege und soziales Engagement – beides gehört für die Freiwilligen im Verein in Siegen zusammen. Verortet an einem Schnittpunkt zwischen sozialem Wohnungsbau, ehemaligem Arbeiterviertel und gut situiertem Stadtteil möchte der Verein das Ortsbild ebenso gestalten wie den Zusammenhalt.

Die drei Preisträger sind automatisch auch für den Deutschen Engagementpreis 2022 nominiert, der im Dezember des kommenden Jahres in Berlin verliehen wird.

Zum Thema

In Dortmund gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich ehrenamtlich zu engagieren.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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