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Autofahrerin mit Rollstuhl

Sozialamt

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Benito Barajas

Finanzielle Förderung

Für die finanzielle Förderung stehen Mittel aus der Ausgleichsabgabe zur Verfügung.

Ausgleichsabgabe

Arbeitgeber*innen, die nicht die vorgeschriebene Anzahl von schwerbehinderten Menschen beschäftigen, müssen für jeden dieser unbesetzten Arbeitsplätze eine Ausgleichsabgabe zahlen (§ 160 SGB IX).

Die Ausgleichsabgabe darf nach § 160 Abs. 5 SGB IX nur für besondere Leistungen zur Förderung der Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben einschließlich der begleitenden Hilfe im Arbeits- u. Berufsleben gem. § 185 Abs. 3-5 SGB IX verwendet werden.

Näheres hat die Bundesregierung durch Rechtsverordnung (SchwbAV) geregelt.

Die Leistungen des Inklusionsamtes sind je nach Länderregelung teilweise auf die örtlichen Träger übertragen. Leistungen des Inklusionsamtes und des örtlichen Trägers sind nachrangig gegenüber Leistungen der Rehabilitationsträger (Agentur für Arbeit, Rentenversicherungsträger, Kranken-, Unfallversicherer) oder sonstiger Seite. Eine Aufstockung von Förderungen anderer Träger ist durch Gesetz ausgeschlossen (§ 185 Abs. 6 SGB IX).

Zuschüsse und Darlehen werden in der Regel nur bewilligt, wenn der Antrag vor Beschaffung der erforderlichen Hilfsmittel gestellt wird.