Dortmund überrascht. Dich.
Friedensplatz altes Stadthaus

Sozialamt

Bild: Jesús González Rebordinos

Immobilie

Ehemalige Frenzelschule wird Ausweichquartier für das Sozialamt

Nachricht vom 28.11.2017

Das Gebäude Luisenstraße 11-13, in dem aktuell das Sozialamt mit rund 250 Mitarbeitern untergebracht ist, wird wie geplant ab Januar 2020 saniert. Für den geplanten zweijährigen Sanierungszeitraum müssen die städtischen Mitarbeiter aufgrund der umfangreichen Arbeiten das Gebäude verlassen. Als Ausweichquartier für die Zwischenzeit soll die ehemalige Frenzelschule hergerichtet werden.

Dafür sprach sich der Verwaltungsvorstand in seiner Sitzung am 28. November aus. "Es wurde Priorität darauf gelegt, den Kunden des Sozialamtes während des Sanierungszeitraums, wie auch bisher, möglichst alle Dienstleistungen an einem Standort zur Verfügung zu stellen", erklärt Stadtsprecher Michael Meinders.

Eine Überprüfung der aktuell nicht mehr genutzten städtischen Gebäude, darunter fallen auch ehemalige Schulgebäude und für die Flüchtlingsunterbringung angeschaffte Modulbauten hat ergeben, dass die ehemalige Frenzelschule der am besten geeignete Standort ist. Hierzu bedarf es allerdings noch entsprechender Anpassungs- und Umbauarbeiten (z.B. Datenverkabelung) um das ehem. Schulgebäude und die Modulbauten für eine Büronutzung herzurichten.

Diese Herrichtungsarbeiten sollen bis Herbst 2019 abgeschlossen sein. Der Sanierungsfahrplan städtischer Großobjekte sieht im Anschluss an die Sanierung des Sozialamtes eine Sanierung des Gebäudes Ostwall 64 (Jugendamt) vor. Daraus ergibt sich bereits jetzt eine Anschlussnutzung des Standortes als Ausweichquartier für das Jugendamt für ca. weitere 3 Jahre.

Die Herrichtungskosten des gesamten Standortes belaufen sich auf ca. 3,25 Mio. Euro. Ein zusätzlicher Betrag von 750.000 Euro ist für die stadtspezifische Dateninfrastruktur (Datenverkabelung) enthalten. Dieser Betrag wäre auch bei einem Mietobjekt zu veranschlagen. Im Vergleich dazu ist bei einer vergleichbaren externen Flächenanmietung mit Mietkosten in Höhe von ca. 5,61 Mio. Euro zu rechnen. Noch nicht berücksichtigt sind hierbei notwendige mieterspezifische Anpassungen.